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Zur #SoMM Blogparde: (Meine SoMe)Faszination ist… Kommunikation!


Kommunikation 2.0 Bildquelle.

Ich wollte es schon länger einmal ausdrücken. Was mich (immer noch und immer wieder) so fasziniert, an und in den Sozialen Medien. Den Anstoß zur Veräußerung meiner Gedanken dazu hat mir nun eine Blogparade verpasst. Diejenige der Stefanie Bauske, zum Thema “Faszination Social Media“.

Und das was mich so fasziniert auf ein Wort gebracht ist (schlicht und einfach) Kommunikation!

Aber was tue ich eigentlich, wenn ich – wie hier über das Netz – kommuniziere?

Kommunikation als Frage.

Egal was auch immer ich in die Sozialen Medien hinein publizieren, wie (via Tweet, Blogpost oder oder) und wo (im Blog, auf Twitter, auf G+, sogar auf Facebook ;) ) ich etwas in die Sozialen Medien hinein publiziere. Und auch wenn es sich um ein Statement handeln sollte. Dieses Hineinpublizieren beinhaltet – wenn auch dann und wann nur implizit – auch einen Frage. Die Frage, wie steht ihr dazu? Was ist eure Haltung dazu? Gibt es einen Aspekt (oder mehrere) die ich gar nicht sehe? Fehlt mir eine oder mehr Erfahrung dazu, wie sieht es mit der Gewichung aus?

Meine Publikationen ins Netz sollen euch fordern. Herausfordern. Euer Wissen mit mir zu teilen. Stellung zu beziehen, euch zu positionieren.

Kommunikation als Beeinflussung.

Insofern könnte man Kommunikation über die Sozialen Medien – klingt das böse? – als Beeinflussung interpretieren. Ich beeinflusse schon allein durch meine Hineingaben. Werde beeinflusst nicht nur durch die Gaben der anderen Beteiligten, sondern noch in viel größerem Maße durch Stellungnahmen auf meine Hineingaben hin. Mag sein. Das Gute daran, zumindest im Vergleich zu Face-to-Face-Beeinflussungen im Folgenden. Hier gibt es nämlich zweierlei Vorteil, so zumindest aus meiner Empfindung heraus.

Beeinflussung ist mehrperspektivisch.

Bespreche ich privat mit einer Person über mehrere Tage eine Thematik. So kann es passieren, dass ich irgendwann – aufgrund rhetorischer Überlegenheit oder auch Wiederholung oder auch anderen Gründen – die Position des Gegenübers übernehme. Es kann aber auch sein, dass sich die Position des Gegenübers nicht so ganz richtig anfühlt, ich also immer mehr auf meiner beharre. Die sich zwar auch nicht richtig anfühlt, aber zumindest richtiger. ;) … Da lobe ich mir doch die Mehrperspektivität im Netz. Da gibt es so viele Perspektiven, dass ich mich nicht (sofort) auf die Meinige versteifen muss. Da kann ich mich an den Perspektiven der Gegenüber ausprobieren.

Beeinflussung läuft i.d.R. asynchron statt.

Aber nicht nur das. Ich muss zur vom einzelnen Gegenüber vorgetragenen Meinung nicht gleich Stellung nehmen. Ich kann die Information darin von der Tonalität abtrennen, weil ich Zeit dazu habe. Ich kann den Input setzen lassen. Ich muss nicht gleich ja und Amen oder nein im Leben nicht dazu sagen. So geht es mir ganz oft mit Kommentaren im Blog. Ein Danke erst einmal reicht. Die Früchte wachsen ganz oft und ganz viel später.

Nun ja. Und sich beeinflussen lassen ist auch irgendwie … lernen. ;)

Kommunikation als Einigung.

Aber das wirkt jetzt fast so, als wären wir alsdann irgendwann einfach Atome. Und alle vor uns hinlebend auf unserem eigenen Stern. Zwar infiltriert von Impulsen aus dem Netz und garsolche ins Netz schießend, trotzdem auf unserem eigenen Stern. Kommunikation in den Sozialen Medien bedeutet aber doch letztendlich (zumindest für mich) auch Einigung. Und zwar mit den Menschen, die ich als meine Community empfinde.

Langfristig erarbeite ich mit meiner Community Wissensinhalte, über die eine Art Konsens besteht.

Kommunikation als Einübung von Kommunikation.

Und dieses Konsens herstellen, aber auch aus einem Abstand heraus Meinungen in Erwägung ziehen, ohne sich gleich dazu äußern zu müssen oder auch nur zu wollen, das will ja auch eingeübt sein. Eben nicht gleich zurückschießen, weil sich ein Kommentar zu einem BlogPost von mir erst einmal fremd oder frech anfühlt. Oder auch – z.B. auf Twitter – auch einmal spontan Stellung zu beziehen, obwohl ich den Gedankenkomplex noch nicht einhundert Mal durchdacht habe.

In den Sozialen Medien übe ich gleichzeitig das ein, was ich eben dort tue. Zu kommunizieren.

Kommunikation als Einblicke in Welt.

Aber nochmals kurz zurück. Zu den Impulsen. Diese Impulse öffnen mir ganz ganz oft ganz ganz fremde Welten. Die ich nicht verstehe. Lediglich zur Kenntnis nehme. Manchmal fasziniert, manchmals überrascht, schockiert. Die Sozialen Medien geben mir Einblicke in Welten anderer. Wie auch immer ich die zunächst bewerten mag. Zunächst. Denn eventuell werde ich in genau diese in meiner Zukunft eintreten. Und den Wahrheitsgehalt der Aussgen darüber, wiederum lediglich aus meiner subjektiven Sicht, aber irgendwie auf relevante Art und Weite überprüfen können.

Komminikation als Glücklichmacher.

Das klingt jetzt langsam alles ziemlich kompliziert. Mag sein. Macht aber glücklich. Es macht mich glücklich, mit euch in den Sozialen Medien zu kommunizieren. Und es fasziniert mich. Immer noch und immer wieder.
Danke liebe Stefanie, für Anstoß und Inspiration. Und jetzt natürlich noch die obligatorische Frage. Ihr so?

Eure mons7 (Monika E. König)

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Pausenstreifzüge.




Hauptfriedhof #ffm, a set on Flickr.

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Und? Wie hört das alte Jahr auf und fängt das neue an? Mit #statistiken ;)


Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Das Sydney Opera House bietet Platz für 2.700 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 15.000 mal besucht. Das entspräche etwa 6 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Sydney Opera House.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Freundschaft ist eine Kunst.


DSCI0028 by m_e_koenig
Fotografin: @MiaZuhl

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Die Vorder- und die Rückseite von Twitter – oder warum persönliches Kennenlernen manchmal wichtig wird


Bildquelle (Ausschnitt). “Wieso ist Euch das persönliche Kennenlernen wichtig? Habt ihr vielleicht schon besonders schöne oder skurile Momente erlebt?” fragt die @punktefrau via Blogparade bei uns an und ab.

Und alles was ich hätte sagen wollen, ist in ganzer Blogschönheit schon gesagt worden. Und zwar hier von Dörte und dort von Heinz. So lag ich gestern Abend vor dem Einschlafen – ganz ungewöhnlich für mich – noch eine kleine Weile wach, um mir Gedanken über Twitter und den über das (z.T. gegenseitige) Lesen und (evtl.) darüber stattfindende Kommunikation, den einen oder anderen Schlagabtausch, die eine oder andere Ermutigung, aber auch die eine und andere beiläufig erwähnte Belanglosigkeit oder gute (und manchmal auch schlechte) Verlinkung einer Internet-Quelle, die einem gerade untergekommen ist….. der Wunsch nach Körperlichkeit entsteht.

Und das ist in der Tat seltsam. Denn gerade diese Nicht-Körperlichkeit des Gegenübers, das nicht auseinandersetzen müssen mit dem Status, den das Gegenüber in der physischen Welt einnimmt, mit seiner/ihrer Stellung in einer Unternehmenshierarchie, mit seinem/ihrem Geschlecht, oder seinem/ihren Alter ist es ja zu Beginn einer Twitter-Bekanntschaft, die uns die 140 Zeichen so wertvoll macht. Denn es sind genau nur diese: 140 Zeichen, die viele (im physischen Zusammentreffen) störenden Informationen eben nicht enthält. Mit enthalten hingegen sind – zumindest implizit und erfahrbar durch längeres Verfolgen – gar menschliche Züge und Eigenschaften. Ob ein Twitterling Humor hat, und wenn ja welcher Art. Ob er oder sie auf für jeweils relevante Informationen oder Provokationen erst einmal gar nicht reagiert, impulsiv dagegen schießt, ob jemand Kaffee- oder Teetrinker ist.

Und ich glaube genau das ist es dann. Nachdem zunächst Status & Co. wirksam ausgeblendet waren, kommt auf längere Zeit getwittert, die gar menschliche Seite des Gegenübers hervor. Und hat man diese lange genug wahrgenommen, so beginnt sich der erste Wunsch zu regen, genau diesen Menschen einmal physisch zu treffen. Je länger und intensiver die Verbindung andauert, desto mehr schmerzt der physische Abstand.

Und irgendwann ist es schlussendlich soweit. Nicht einmal erstaunt erfährt man – wahrscheinlich via Twitter – wer hätt’s gedacht – dass das Gegenüber die gleiche Veranstaltung gebucht und besucht. Denn auf wundersame Weise findet man auf Twitter schlafwandlerisch Menschen gleicher Interessengebiete. Ganz oft erkennt man das Gegenüber unmittelbar. Weil das Profilbild eine essentielle Information mit übermittelt. Manchmal muss man nach dem Gegenüber auch ein bisschen suchen, sich zur Not zusammentwittern.

Und gelegentlich zuckt man einen Moment zurück, weil es einen wie einen Blitz durchfährt, was passiert wäre, hätte man sich nicht zuvor via Twitter – im gleichsam (im traditionellen Sinne) status- und hierarchiefreien Raum getroffen.

[Exkurs: Beispiel eines fiktionalen Zusammentreffens mit Dörte, hätte ich sie nicht zuvor via Twitter gelesen.
Mit Elan swingt eine große Frau, eine sehr große und sehr schöne Frau an mir vorbei. Ich blicke nach oben, noch weiter, noch weiter... sie muss wohl an die 2 m hoch sein (so fühlt sich das mit 1,60 an). Und blicke in ein absolut junges Gesicht umrahmt von silbergrauem Haar, mehr silber als grau, wie ich es noch nie zuvor gesehen habe. Drum herum die Aura von Kraft und Erfolg.
Vor Ehrfurcht erstarrt und erstaunt gehe ich mir ein Brötchen vom Buffet holen. Oder besser zwei. Denn ich bin ohne Twitter (oder SoMe im Allgemeinen) eher vom menschenscheuen Typ. Und ja, das löst in der Regel Gelächter um mich herum aus, wenn ich das zugebe.]

Doch dann sieht man den Zug um den Mund des Gegenübers und erkennt unmittelbar darin wieder die auf Twitter versprühte Art des Humors, dann dringt der erste Satz des Gegenübers ans Ohr und man muss unmittelbar denken, ja! Ich kenne Dich! So bist Du! Und gar nicht selten begrüßt man sich wie alte Freunde …. und irritiert damit das unmittelbare Umfeld, die sich spontan denken (müssen) “Um Himmels willen, wo kennen sich diese unterschiedlichen Menschen nur her?”

Während der Twitterer daneben nur denkt….. “oh, da ist ja der/die …..             mons7″ ;)

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Zu Gast beim BBC (Business Breakfast Club) – Geballte Frauenpower!


Ja. Ich weiss. Für sich gestellt und ohne meine vortragende Befüllung der Stichworte sind meine Folien nicht sehr erhellend. Trotzdem bin ich sehr stolz auf diese, da genau durch dieses Befüllen müssen gleichzeitig (zumindest in der Regel) auch die Luft für die Zuhörerschaft bleibt, sich eigene Gedanken dazu zu machen – und diese auch zur Diskussion zu stellen/in die Runde mit einzubringen.

Und eine solche Diskussion hatten wir in der Tat! Aber von vorne. Wo war ich und mit wem? Stattgefunden hat die Veranstaltung “Facebook, Twitter, Blogs! für mein Geschäft genau das Richtige?” im Frankfurter Kanu-Verein 1913 e.V., dort war nicht nur das Hinterzimmer für uns reserviert (das wir auch gleich beherzt nach unseren Vorstellungen umgeräumt haben), sondern auch noch ein gar nettes Buffet aufgebaut, über das wir uns sogleich – da noch das fehlende Beamer-Kabel besorgt werden musste – hermachten. Wir, das waren neben mir kanpp 20 erfolgreiche Business-Frauen. Sozusagen geballte Frauen-Power!
Und erlebt man diese gleichsam “auf einem Haufen”, zweifelt man nicht mehr daran, dass auch die weibliche Seite der Bevölkerung Karriere machen kann bzw. (einfach) macht!

Was ich inhaltlich vorbrachte bzw. verbraten wollte, stelle ich auch euch demnächst zur Diskussion, und zwar in Form einer Scribd-Veröffentlichung, die ich allerdings noch fertig ausformulieren muss. Was aufgrund des Vorgebrachten u.a. an Fragen und Überlegungen aufkam waren Punkte, so stellte ich fest, die sich jeder und jede dann und wann stellt wenn man sich in den Sozialen Medien bewegt. Und dies nicht nur einmalig, sondern immer wieder. Sich in den Sozialen Medien zu bewegen bedeutet insofern, immer wieder seine eigene Position zu bestimmen. Und sobald für einen selbst neue Aspekte/Anforderungen auftauchen, auch diese einzubeziehen, zu be- und verwerten… oder eben auch abzulehnen.

Konkret:
Wo ziehe ich die Grenze zwischen privat und beruflich? Gibt es diese Grenze für mich überhaupt? Wie bilde ich diese ab, wie mache ich diese meinem Gegenüber kenntlich?
Wie gehe ich mit gefühlten Grenzüberschreitungen um?

Und noch einige mehr.

Dass z.B. das Thema Grenzziehung zwischen privat und beruflich nicht nur die Business-Frauen umtreibt, sondern die ganz große Runde macht, beweisen – exemplarisch – dieser Tweet von Lore Reß und diese Facebook-Frage von Mirko Lange.
… was das Thema so groß macht, dass es eines eigenen Blog-Posts bedarf. ;)

Ist das für euch ein Thema?

fragt sich und euch
die @mons7

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#lerntt Was (genau) und wie lernt man via Lernchat? – Rubrik: Neue Lernformate/ Experimente


Bildquelle. … und da wir schon bei Experimenten sind, habe ich noch etwas nachzuholen. Die Dokumentation meines ersten Lernchats.

Wie das Ganze geht/abgelaufen ist
ist schon dokumentiert, und das besser, als ich es könnte, und zwar hier.
Trotzdem nochmals in aller Kürze:
Es braucht
- ein Thema [hier: Brauchen wir noch Kurse oder lernen wir informell?]
- einen Termin [hier: 4.8.2011, 17:30 Uhr bis ca. 19 Uhr]
- Moderation und Struktur [Lore Reß?
F0: Vorstellungsrunde
F1: Erfahrung mit informellem Lernen
F2. Wie viel Ordnung ist notwendig, um Lernen zu ermöglichen?
F3: Kann eigenständiges lernen gefördert werden, wenn wir zu jeder Frage einen Lösungsweg präsentieren?
F4: Ist Anarchie im Traineralltag überhaupt möglich? und am Schluss nochmals Möglichkeit zur Selbstdarstellung]

Mein eigenes kleines Lernchat Abenteuer
Ich war genervt. Saß in der U-Bahn nachhause, weil mein Rad (zum dritten Mal dieses Jahr) einen Platten hatte. Und ich hatte noch einen stressigen Abend vor mir. Fünf Seiten Recherche und Schreibarbeit. Irgendwie lechzte ich nach einer kleinen Auszeit/einer Pause. Zur Ablenkung von meinen (negativen) Gedanken scrolle ich durch meine Twitter-Timeline. Oh nein. Das hatte ich ja ganz vergessen, in wenigen Minuten sollte es losgehen, mein erster Lernchat. Da ich ja ohnehin in der U-Bahn festsaß – so dachte ich bei mir – kann ich ja eine Viertelstunde mitmachen, das Ganze mal anschauen, und wenn ich dann aussteige, breche ich einfach ab. (Ein großer Vorteil in meinen Augen des Web 2.0, dass man nie gezwungen ist, eine Online-Veranstaltung bis zum Ende aus Höflichkeit durchstehen zu müssen.)

Doch was soll ich sagen. Ich war so fasziniert, dass ich vergaß auszusteigen. Dass ich, nachdem ich bei meiner Station (wieder) ankam, zwar ausstieg, aber dann 10 weitere Minuten des Mitlesens verweilte. Und letztendlich daheim angekommen sogar nochmals den Computer anwarf. Kurz gesagt: Die Sache hat so richtig Spass gemacht!

Ich kann gar nicht sagen, was es genau war. Die Mischung? (Wie beim #opco11 waren Wissenschaftler, Menschen aus der betrieblichen Weiterbildung, Selbständige und solche wie ich dabei und vielleicht noch mehr, für die ich gerade keine Kategorie parat habe.)

Was ich gelernt habe und Was ich zwar nicht gelernt, aber nachgelesen habe
Was ich beim nächsten Mal definitiv anders machen werde ist, zunächst die jeweilige Frage an meine Follower zu retweeten. Damit die mit F1, F2 usw in meinen Tweets – wenn überhaupt – etwas anfangen können.

Was ich (zwischendurch wie eine Wilde) nachgeschlagen habe, war mal wieder (und hier an dieser kann ich jetzt immer nachschlagen….), die unterschiedliche Bedeutung der Begriffe:

Informelles Lernen
= Lernen IN Lebenszusammenhängen AUßERHALB Institutionen, evtl. zielgerichtet aber nicht intentional
Formales Lernen: von Institution strukturiert und zertifiziert
Nicht-formales Lernen: außerhalb von Institution, nichts desto trotz zielgerichtet und systematisch
Non-formelles Lernen: ohne Curriculum/außerhalb eines Kurses, aber geplant (und selbstgesteuert) (sich selbst 2 Stunden für XY nehmen)

Hm. Aber vielleicht muss ich mir da nochmals eine Tabelle mit Kriterien anlegen. Und dann ankreuzen, was auf was zutrifft und auf was nicht. UND DANN: Benenne ich die Begriffe um. Weil die sind mir vom Wortklang einfach zu nah beieinander sind.

Aber nicht mehr heute. Und vielleicht gibt es ja so etwas schon.
Ich schau mal Morgen.

Bis Morgen.

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Der Tod von Amy Winehouse via Twitter – oder was uns das über die Menschen hinter den Tweets sagt


Meine Timeline auf Twitter wird gerade überschwemmt von Postings zum Tod von Amy Winehouse. Keine schöne Nachricht, und auch über die Relevanz mag man sich streiten. Was mir beim Betrachten der verschiedenen Postings zur gleichen (Tat-)Sache jedoch einmal mehr auffällt ist, dass die Art, wie die Nachricht weitergegeben wird, Rückschlüsse auf die weiterverbreitende Person zulässt, die außerordentlich aufschlussreich sein können – wenn auch interpretationsbedürftig. [Warnung: Diese Kategorisierung ist aus der hohlen Hand geworfen und somit damit und allen sonstigen Schwächen von Kategorisierungen im Allgemeinen behaftet.]

Die Fakten-Poster.

Twitterer, die (vor allem) Tweets mit Links auf die Online-Präsenz klassischer Medien versehen bzw. die Tweets der Twitter-Accounts dieser retweeten sind sich – so interpretiere ich diesen Stil – sehr wohl bewusst, dass Meldungen (wie eben auch der Tod einer im öffentlichen Leben stehenden Person) Falschmeldungen darstellen können und beziehen sich gerade deshalb auf Quellen, von denen man heute noch annimmt, dass sie nachrecherchiert worden sind. Hier handelt es sich um Twitterer, die Twitter (auch oder vorwiegend) als zeitechtes (/-nahes) Informationsmedium nutzen.

Die Meta-Poster
Zu diesen zähle ich mich selbst. Ich habe richtig Schwierigkeiten eine Nachricht wie die vom (vermeintlichen?) Tod von Amy Winehouse zu posten. Zum einen empfinde ich es als ein bisschen pietätlos (auf der anderen Seite ist mir klar, wenn jeder so empfinde, so würde die Nachricht gar nicht ihren Weg durch Twitter finden), zum anderen denke ich, dass wenn ich schon so viele Postings zum Selben in meiner Timeline finde, wird das wohl bei meinen Followern ähnlich sein.
Allerdings kann ich auf einer Meta-Ebene darüber kommunizieren.
…. und der Tweet nimmt ja auch schon den vorliegenden Blog-Post inhaltlich vorweg. Unter diese Kategorie würde ich auch den Post von Mine_Gute subsumieren…

… oder auch den von @dieGoerelebt, nur etwas subtiler formuliert, weil erst im aktuellen Zusammenhang interpretierbar.


Fast würde ich aus diesem Grunde den letzten Tweet schon auch in der nächsten Kategorie als passend empfinden.

Die Anspruchs-Poster
Definitv darunter fasse ich den Tweet von @filterraum. Dies, da er in einem Wort auf kunstvolle Art und Weise andeutet und kommentiert, was er antizipiert, seine Follower schon zur Kenntnis bekommen/genommen hätten. Ist dies im Einzelfalle nicht der Fall, so erschließt sich die Bedeutung des Tweets unmittelbar im Nachhinein der Kenntnisnahme der Nachricht, die wohl aufgrund der Viralität unvermeidlich in Kürze eintreten wird.
Genau solche Tweets sind es im Übrigen, die ich an @filterraum sehr schätze. Da diese einen gewissen Anspruch an den Rezipienten in sich tragen und mit formulieren.

Die (Be-)Werter/In größeren Kontext-Steller

Reduziert man diese von @prcdv retweetete Nachricht auf die wesentliche Aussage, so gleicht diese derjenigen von @diegoerelebt, die sich ebenso der Schwemme gleichartiger Nachrichten über temporäres Offline-gehen zu entziehen gedenkt. Jedoch ist dieser Tweet bewertend, also auf der nicht Inhaltsebene von ganz anderer Art.

In die gleiche Kategorie (oder sollte ich die wohl trennen) würde ich den Tweet von @mcschindler packen, obwohl das in den Kontext-Stellen eher objektiv anmutet, zumindest im Vergleich zum @prcdv-Retweet.

Die Geschichtenschreiber

Geschichtenschreiber sind m.E. solche, deren Job auch sonst das Geschichtenschreiben ist bzw. deren Art es ist, aus Informationen Storys zu generieren. Etwas in der Richtung…

Die Kommentatoren
Auch eine meiner vorlieben Gattung an Tweets, gleich nach den Anspruch-Tweets. Beispielhaft derjenige von @DoppelM und @redaktion42, beide unter Anspielung auf die Alkohol- und Drogensucht der Betroffenen, die ihr (so möchte man spontan unterstellen) letztendlich das Leben gekostet hat.
Auch hier ist es (wie bei den Anspruchstweet auf andere Art, dort nämlich in Bezug auf Verständnis) eine Gratwanderung, nämlich die, die Anspielung so zu halten, dass sie auf ihre Art wahr, verständlich, galgenhumorisch empfunden und nicht als platt und daneben. Insbesondere – so zumindest mein Empfinden – beim Zweiteren besonders gelungen.

Wie kam die Nachricht bei euch in der Timeline an?

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AudioBoo, Evernote …. oder vom Nutzen des (Be-)Nutzens…


Bildquelle.
Evernote könnte so nützlich sein. Notizheftchen, Post-its, kleine, mittlere und große Kladden, die sich bei mir in Handtasche und auf dem Schreibtisch wie in einem Biotop zur Erhaltung der Artenvielfalt von Notiermöglichkeiten tummeln, hätten sich für mich ein für alle mal erledigt.
Und wie mit Evernote ergeht es mir mit vielen Tools. Man hat sie, kennt sie, nutzt sie – nicht (wirklich). Obwohl der Sinn dieser unmittelbar einleuchtet, wie im Falle Evernote: Alles an einem Ort, alles in einem Format, schön praktisch verstaut im Smartphone, das ohnehin immer an der Frau ist.

Warum also nutze ich es nicht?

Es mag wie eine Binsenweisheit klingen, und aller Wahrscheinlichkeit nach auch eine sein. Dennoch müssen auch die manchmal ausgesprochen werden, um anzukommen. Der Grund ist m.E., weil Handlungsabläufe (ich greife in die Tasche, klicke die Miene des Kugelschreibers heraus, schlage das Blöckchen auf) so oft (ein-)geübt wurden, dass jegliches anders handeln (auch als subjektiv besser empfundenes anders handeln) einen Mehraufwand bedeutet.

Konkreter.

Ich wollte gestern – nochmal schnell – meine Eindrücke vom #slo Stammtisch schildern. Die gewohnte Art und Weise dies zu tun wäre gewesen: Browser starten, Lernspielwiese Dashboard aufrufen, Eindrücke spontan runterschreiben (Inhalt), nochmals auf Wortwahl, Grammatik und Rechtschreibung drüberschauen (oder letzten Punkt weglassen und darauf hoffen, dass einen die Leser zeitnah auf kleinere und größere Peinlichkeiten aufmerksam machen).

Den Prozess könnte man sich doch ein kleines bisschen leichter machen, so dachte ich bei mir. Einfach frei von der Leber weggesprochen, in ein Audioboo hinein (subjektiver Eindruck: schneller – leichter: besser). Aber weit gefehlt. Die erste Version vom Morgen, war 10 Sekunden zu lang, ließ sich also nicht auf Audioboo hochladen (5 Minuten-Begrenzung). Die zweite Version war dann kürzer, war aber mitnichten besser auf den Punkt gebracht. Vielmehr verstand ich nach nochmaligem Nachhören gar nicht so recht, was ich eigentlich hatte sagen wollen. Das Überarbeiten bestand also in einer erneuten Neuaufnahme, der dritten ihrer Art. Die hatte dann dir richtige Länge (unter 5 Minuten), plötzlich gefiel mir aber Betonung und meine Stimme an der einen oder anderen Stelle so gar nicht mehr, und mein Akzent beim Sprechen kam mir auch zu arg heraus. Den kann man – bei einem guten alten Blogeintrag – eben nicht wahrnehmen. Da sich der Tag nun aber schon dem Ende geneigt hatte, entschloss ich mich großzügig über die genannten Unzulänglichkeiten hinwegzusehen … und postete meinen Beitrag mutig ins Web 2.0 hinein.

Exkurs nach Twitter.

Das Ganze erinnerte mich im Nachhinein an das Absetzen meines ersten Tweets. Nach dreimaligem Umformulieren gelang es mir mühevoll meine Aussage in 140 Zeichen zu (auszu-)drücken. Der sprachliche Ausdruck mißfiel mir dann jedoch so, dass ich mich spontan dafür entschied, etwas ganz anderes zu schreiben: “Das ist mein erster Tweet.”

Ergo:

Um das Potential eines Tools (für den eigenen Alltag) nutzbar zu machen, muss man es eine Zeit lang benutzen. Und erst wenn diese Benutzung so selbstverständlich abläuft, wie das Greifen zum Blöckchen und das Klicken des Kulis, bin ich bereit, es in meinen Workflow zu integrieren. Und jetzt wird mir auch klar, warum viele im Grunde gute Ideen (wie z.B. Unternehmens-Wikis) scheitern: Es gibt Alternativen, die man bereits (hier z.B. zur Information) nutzt.

…. und ich könnte noch stundenlang am Thema weiter sinnieren, aber es nutzt nix ;) … die Pflicht ruft.

Ein pflichtloses und nutzvolles Wochenende wünscht euch allen

die mons7

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Auswirkungen des #opco11 auf mich, meinen Blog und das Leben an sich. Versuch eines Feedbacks.


Bildquelle. Der eine oder andere Austausch über den #opco11 hat mir eine grundlegende Erkenntnis verschafft: Es gibt so viele Perspektiven auf diesen, wie es Betrachter gibt. Und genau darum handelt es sich bei folgenden Ausführungen. Um perspektivische Betrachtungen auf den #opco11.

Mein ureigenes Zwischenfazit ist ein durchaus positives. Dies deshalb, da mir der #opco11 bisher nicht nur ganz konkret etwas gebracht hat, sondern auch ganz grundsätzlich.

I. Was mir der #opco11 (bisher) gebracht hat – ganz konkret

[Masse und Klasse] Ganz konkret hat mir der #opco11 Leserinnen auf meinen Blog gespült. Ich bin ehrlich gesagt nicht die Frau der Zahlen, sondern vielmehr der Inhalte. Nichts desto trotz braucht es eine gewisse An-Zahl an Leserinnen, um sich inhaltlich austauschen zu können. Zahlenmäßig heißt das in meinem Falle: Vor #opco11 Zeiten hatte ich – extram schwankend (in Abhängigkeit der Publikationsdichte und des Publikaitonstaktes meiner Artikel) – durchschnittlich 30 Leserinnen (will meinen “Zugriffe” pro Tag. Seitdem der #opco11 angelaufen ist, beläuft sich der Durchschnitt auf 50. Die dem #opco11 geschuldeten Hochzugriffzeiten sind bei mir immer Mitte der Woche, allerdings in der absoluten Zahl fallend. War die Zugriffszahl am Mittwoch der ersten Woche noch über 200, lag sie letzte Woche um die 100, wieder mittwochs.

Aber genug der Erbsenzählerei. Als These möchte ich in den Raum stellen, dass eine wie auch immer geartete Diskussion auf Blogs im Allgemeinen erst dann möglich wird, wenn eine kritische Anzahl an (zudem grundsätzlich am Thema interessierten) Lerserinnen vorbeikommt. Und diese kritische Anzahl hat mir der #opco11 beschert.

[Schreibanlässe] An Schreibanlässen mangelt es zwar grundsätzlich nicht, wenn man sich regelmäßig von seiner gut gepflegten Twitter-Timeline inspirieren lässt, die so generierten Schreibanlässe sind jedoch recht breit gestreut. Lässt man sich auf den #opco11 auf primäre Inspirationsquelle ein, sind diese sehr viel spezifischer. Eben alle irgendwie die Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Gleichzeitigkeit von Lernen, Bildung verrührt mit digitalen Medien im weitesten Sinne. Und öfter aber anders über das Gleiche zu bloggen, dringt tiefer und bringt damit weiter.  Aber das klingt jetzt schon ganz schön grunsätzlich ;)

[Persönlichkeiten] Eine Vertiefung anderer Art aber genauso konkret – also abgesehen von der inhaltlichen – fand für mich in der persönlichen Hinsicht statt. Ich bin einem weiteren Teil meiner Twitter-Timeline körperlich begegnet, was mir deren Gedankengänge in 140 Zeichen – für mich erstaunlicherweise – nochmals näher gebracht hat. Als hätte ich durch Begegnungen Kontextinformationen erhalten, die mir die Entschlüsselung und Einordnung der Kurzbotschaften erleichtern.

II. Was hat mir der #opco11 bisher  gebracht – ganz grundsätzlich

Ganz grundsätzlich, jedoch ausgelöst duch ein Fachgespräch mit Dörte Giebel, hat mir die Beschäftigung mit “meinem” Thema (“LeH/Rnen 2.0″) einen Haltungswandel beschert. Obwohl ich jetzt doch schon seit einigen (vier?) Semestern (auch) in der Lehre tätig bin, ab und an mal einen Vortrag halte und allerhand Texte zum Thema verfasse, konnte ich mich lange nicht von der Haltung des puren Lerners (und der ewigen Studentin – die jedoch schon ewig und drei Tage ihren Abschluss gemacht hat) trennen. Dies deshalb, da ich (doch irgendwie) Lernende und Lehrende als zwei Fronten verstanden habe.

Jetzt verstehe ich (Haltungswandel) Lehren als eben auch Lernen. Indem ich meine Rolle als Lehrende (endlich voll und ganz) annehme, lasse ich zwar meinen Status als Lerner los, mitnichten jedoch das Lernen als solches. Natürlich beschäftige ich mich mit Trends und neuen Entwicklungen im Feld (= lernen), bilde mich immer weiter in meinem Fachgebiet weiter (= lernen), sammle noch mehr Erfahrung im miteinander lernen mit (meinen) Studierenden. Seit ich begriffen habe, dass ich als Lehrende Lernen nicht aufgeben muss, es lediglich anders benannt wird/in anderem Rahmen stattfindet, bin ich ganz Lehrerin ;)

III. Wie definiert man im Rahmen des #opco11 Qualität?

Schwieriege Frage. Und genau diese war es, auf die ich mit meiner (sehr persönlichen) Vorrede hinaus wollte. Und die ja eigentlich schon letzte Woche dran war. In dieser war ich jedoch (und bin es immer noch) mit dem Thema Microcontent beschäftigt. Deshalb – so ganz unbeleckt von wissenschaftlichen Überlegungen zur Thematik – mein subjektives perspektivisches Qualitätsempfinden der Lernangebotsseite #opco11:

1. Vorlagen als Schreibanlässe.
Die über die Agenda verlinkten Überblicke, Lektürevorschläge, Online-Event-Nachrichten und weiteren Aktivitäten fungierten für mich als geeignete und gern genommene Schreibanlässe. Weder fühlte ich mich verpflichtet alles zu bearbeiten, noch hatte ich ein Problem die vorgegebene Taktung für mich zu modifizieren, also damit, vor- oder nachzuarbeiten. Ergo: 100 Punkte (von 100) für die Vorlage.

2. Menschen für und in (m)eine/r Community of Practice
Viele Namen der aktiv sich Beteiligten waren mir zwar schon aus anderen Zusammenhängen bekannt (z.B. div. EduCamps). Neue interessante Menschen sind mir jedoch auch untergekommen, meine Community ist gefühlt reicher, diverser und …. größer geworden (was sich eben in oben konstatiertem regeren Austausch niederschlägt). Darüber freue ich mich.

3. Strukturierung über Wochenrückblick und Wochenvorschau
Und ich habe mich doch tatsächlich auf und über den Rückblick zum Wochenende wie auch den Text zum Start in die Woche richtig gefreut (wenn auch das eine vom anderen nicht so klar getrennt bei mir ankam, was ich jedoch keinesfalls als negativ beurteilen möchte). Hervorheben an dieser Stelle möchte ich die beeindruckende Moderatorenkompetenz von Jochen Robes, der es immer wieder geschafft hat, die Besonderheiten der einzelnen entwickelten Ansätze zu wertschätzen, Diskussionslinien aufzuzeigen und mit Anregungen aus seiner eigenen Perspektive zu würzen.

4. Mittwochssession
Dieses Talent war auch in der einen oder anderen Mitwochssession gefragt, und hat m.E. zum einigermaßen Gelingen dieser erheblich beigetragen. Wie ihr merkt schätze ich den Anteil/die Rolle der Expertensession am kritischsten ein. Und zwar deshalb, weil ich die Austauschmöglichkeit mit einem Experten seines Gebietes durchaus wertschätzte, so es sich um solchen handelte. Ich kann jedoch noch kein überzeugendes Konzept erkennen, was und wie – geht man davon aus, dass Teilneherinnen einigermaßen vorbereitet sind – man mit diesen während einer einstündigen Möglichkeit zum Austausch genau anfangen könnte. Die Frage lässt sich 1:1 auf unsere Situation an der FH übertragen. Haben wir eine Vorlesungsreihe auf Konserve und wird auf diese auch zugegriffen, was machen wir dann mit den Studierenden genau während der Präsenzzeit?

Zusammenfassung/auf den Punkt gebracht
Die Angebotsseite des #opco11 beurteile als (für meine Zwecke) recht gelungen mit Potential für Verbesserung in punkto Funktion/Rolle der hinzugezogenen Menschen vom Fach.

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