Archiv der Kategorie: Social Networking

Und das Blog-Twitterstöckchen geht weiter an….


… wo kam es her? Von diesem Ralph dort über unsere KristineHonig da. Jetzt hier.

Vorstellung – Stell Dich vor

1.) Wer bistBildschirmfoto 2013-04-25 um 11.36.37 Du auf Twitter? Seit wann bist Du auf Twitter? Nutzt Du Twitter vorwiegend privat und/ oder beruflich?

Ich bin auf Twitter die @mons7, und manchmal sogar im realen Leben. Denn so ein Avatar ist man ja irgendwie auch selber. Seit wann? Au weija. Da muss ich doch gleich mal eines der genialen Analysetools zu Rate ziehen. Was sagt denn z.B. Foller.me. Follower.me behauptet, ich sei erstmals – zumindest via Account mons7 am 30. Juni 2009 auf Twitter aufgetaucht. Na. Auf dass ich diesmal mal meinen Twitter-Geburtstag nicht verpasse. ;) Wo wir schon beim Stichwort wären, ich nutze nämlich Twitter sowohl zum Feiern, als auch für Inhalt und was ich professionell so mache, also #privatberuflich.

Einblicke

2.) Zu welchen Themen veröffentlichst Du Deine Tweets?

Und was sind so meine #privatberuflich en Themen so? Das Oberthema ist das Lernen aus Leidenschaft, thematische Ballungen denke ich gerade zu entdecken beim Thema MOOCs, online lernen, Medienproduktion. Aber ob mein subjektiver Eindruck mit meinem objektiven inhaltlichen Twittern sich auch wirklich deckt, lässt sich doch bestimmt auch durch ein nettes Twitter-Tool herausfinden. Jemand gerade eins in petto? Da geisterte doch erst kürzlich entsprechendes durch Twitter? ;)

3.) Wie viel Zeit pro Woche nimmst Du Dir für Twitter?

Zeit nehmen ist vielleicht ein unpassendes Konzept, um mein Twitterverhalten abzubilden. Ich würde es eher nennen… ich lebe Twitter. Das heisst, sofern ich im Internet am Laptop sitze, ist ein Tab für Twitter reserviert. Unterwegs habe ich mein Twitter in Form meines Smartphones in der Hosentasche mit dabei.

4.) Auf welchen weiteren Social Media-Kanälen bist Du aktiv?

Ein bisschen auf’m Blog, der Lernspielwiese hier. Schon seltener auf Facebook, gelegentlich auf G+. Und noch gelegentlicher auf dem ganzen Rest.

5.) Welche Position nimmt Twitter für Deine Kommunikation in all Deinen Social Media-Kanälen ein?

Twitter ist mein buchstäblicher HUB. Alles läuft da drüber. Über Twitter krieg ich mich Interessierendes rein, über Twitter gebe ich mich Interessierendes an meine Twitter-Welt weiter. Fast fällt mir der Begriff des Durchlauferhitzers ein. Was via Twitter verteilt wird.. ist hot. ;)

6.) Organisierst Du Tweetups bzw. nimmst Du daran teil?

Ich war bisher – Asche auf mein Haupt – bisher lediglich auf einem einzigen Tweetup, der jede Minute wert war. Geballte Kultur, geballte Vernetzung, lecker Essen. Wenn ich so drüber nachdenke, habe ich direkt mal Lust auf einmal wieder.

7.) Wofür verwendest Du Twitter vorwiegend?

Ich verwende Twitter …

  • um in Kontakt mit meiner Community zu sein.
  • um Neues in meinem Interessenfeld gleich als eine der ersten mitzubekommen.
  • um von querschlagenden Gedanken zu profitieren.
  • um Veröffentlichungen, Offline-Termine, überhaupt konstanten inhaltlichen Input zu erhalten.
  • um Spass zu haben.
  • um über Schreibblockaden, Unwissenheit und andere Hürden rüberzukommen (Stichwort: #followerpower).
  • [to be continued]

8.) Welche Gesamtnote von 1 – 6 würdest Du Twitter geben und wieso?

1-. Die 1, weil Twitter einfach meine 1. Wahl in diesem Internetz ist. Die Minus und ohne Stern, weil sich Twitter anscheinend gerade abschotten mag, ich will’s aber wieder hin auf offen gepolt sehen.

9.) Welche Tools nutzt Du mit welcher Hardware für Deine Aktivitäten auf Twitter?

Meistens nutze ich Twitter tatsächlich “ganz normal” via Laptop, Browser und dann die ganz normale Webseite. Unterwegs via Smartphone, dann aber über die (wieder “ganz normale”) Twitter-App.

An sie reiche ich dieses Blog-Twitterstöckchen weiter

An @redaktion42. An @KhPape. An @jowede. Weil die alle drei anders twittern als ich. Aber alle drei faszinierend für mich.

Nehmt ihr das Stöckchen auf/an?

Eure m

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Das #mmc13 Veranstalter-Team in Klausur. Ein Bericht


[(Beweis-)Fotos kommen noch, das ist hiermit feierlich versprochen. Die werden nur im Moment noch von @heinz unter Verschluss gehalten, ausgewählt und retouchiert. ;) ]

Ein Arbeits- und überhaupt auch sonst sehr intensives Wochenende neigt sich seinem Ende zu. Angefangen hat dies bereits am Donnerstag Abend, als @dieGoerelebt mit einem kleinen Koffer gepackt mit Übernachtungszeugs und einer noch kleineren Tasche, die ihr ganzes Büro enthielt, in den Frankfurter Hauptbahnhof einrollte.

Donnerstag Abend im Zeichen des Team-Building

Online und von gelegentlichen Treffen “kannten” wir uns ja schon. Und wir hatten definitv das Gefühl nicht nur zusammen arbeiten zu können, sondern so ein Projekt … oder besser gesagt unsicheres und unsicher machendes Unterfangen wie einen cMOOC zusammen zu wuppen. Wir treffen aufeinander. Des Abends. Bei leckerem Essen im nachweihnachtlichen Bad Vilbel. Nach dem zweiten Glas Wein zusammen kommen die ersten Abgründe zum Vorschein, werden von den Gegenüber ausgeleuchtet, miteinander abgeglichen. Kommentiert. Wir mögen uns noch. Der MOOC muss also nicht abgesagt werden. Wir beschließen, zusammen die vorbereitenden Arbeiten zu beginnen. Schluss mit lediglich Socializing.

Schluss mit Socializing – jetzt wird was geschafft

Es folgen auf diesen folgenschweren Entschluss zwei Tage konzentriertes Arbeiten bis an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit. Um die jeweils als “das ist kein Ding, ganz flugs erledigt” bezeichenten Klenigkeiten und sich zum Teil zu “das ist noch nicht ausgereift, da müssen wir uns grundsätzlich was Anderes ausdenken” Monster zu besiegen.

Aber jetzt mal konkret. Was für Monster haben wir besiegt? Wir haben… konzipiert, getextet, expliziert, ausprobiert, gespielt… und noch viel mehr.

Konzipieren.

Fragen wie wären Umfragen angebracht treiben uns um, wie die Fragen darin gestaltet und was genau gefragt werden könnte/sollte. In wie großen Happen und wann genau abgesetzt. Wann stehen welche Blog-Posts welchen groben Inhaltes an und wer soll diese schreiben bzw. übernimmt dafür zu Zeiten die Verantwortung? Und geschrieben/getextet wollen die ja auch noch werden.

Texten.

Und getextet haben wir bzw. vorwiegend die Dörte z.B. diesen und jenen Post. Und ein paar Teile zu später folgen sollenden haben wir auch noch vorgeschrieben, wobei wir gemerkt haben, dass mitnichten alle und vollständig vorgeschrieben werden kann. Zumindest nicht bei einem so sich dynamisch entwickelnden MOOC und Thema.

Trotzdem haben wir – zwischendurch und in Stillarbeit – getextet wie die Wilden. Und das nicht nur für den Blog, sondern auch eine Einreichung für die #rp13. Und diverse E-Mails, an die Impulsgeberinnen, Expertinnen on Air, an die Reflektorinnen und an die WIKI-Experten.

Explizieren.

Aber das klingt so leicht und fluffig. Mal einen Post schreiben geht ja noch. Das machen wir ja schließlich andauernd. Einen (ganzen) Post vorschreiben? Das ist schon schwieriger. (Probiert das mal!). Oder auch nur Passagen schreiben, die man später defnitiv verwenden wollen wird. Und dann haben wir – wie oben angemerkt -  die eine oder andere E-Mail getextet.

Aber die ist (auch) nicht einfach mal so hingeschrieben. Es hat gebraucht, sich darüber zu verständigen, im Team, wie man die Rollen stricken wollte, könnte, sollte. Heraus gekommen sind letztendlich die Explikationen an die Expertinnen on Air, Impulsgeberinnen, Reflektorinnen und WIKI-Expertinnen.

Administrieren.

Dazwischen immer mal wieder ganz schnödes administrieren. Das gehört nämlich auch dazu, so als MOOC-Veranstalter. Zu meiner Freude war sich keiner von uns zu keiner Zeit zu fein dazu. Da wurden fleissig, sobald sich einen Teilnehmerin angemeldet, die Teilnehmerliste aktualisiert, die eine oder andere Information auf den feststehenden Seiten des Blogs ebenso aktualisiert. Nichts was Ruhm und Ehren einbringt, halt einfach nur gemacht werden muss. Ach ja. Und die E-Mail-Verteiler für Expertinnen on Air und Reflektorinnen wie auch die anderen Gruppen zusammengestellt. Aber da fing es schon wieder an, sich von der (schlicht) administrativen Ebene zu lösen. Und hinüberzugleiten in Diskurs und Ausprobieren.

Ausprobieren.

Sollen wir mit einer #howtomooc E-Mail-Adresse Impulsgeberinnen & Co. mit unseren Explikationen beglücken? Kann man aus unsrer Google+ Community heraus Hangouts ON AIR starten? Je tiefer wir uns in unsere (potentielle) Google+ und YouTube-Präsenz vertiefen, desto mehr kommen wir vom Diskutieren über das Ausprobieren ins…

Spielen.

Immer weiter spielend landen wir letztendlich sogar bei SoundCloud mit einem gar eigenen #howtomooc Account. Den müssen wir jetzt nur noch bespielen. ;) … vielleicht sollten wir noch den ultimativen #howtomooc #jingle vom @Tastenspieler abwarten!

Zum guten Schluss. Die Gesamtwürdigung

Das (von vorne her verlängerte) Wochenende endete für mich am gleichen Ort an dem es begann. Ich schubse die Dörte in den Zug und ziehe von dannen. Ich kann Abschiede an Bahnhöfen nicht gut ertragen. Da steht mir gleich immer die Träne im Knopfloch. So auch heute. Bevor der Zug Gelegenheit hat abzufahren, bin ich deshalb schon wieder am Südausgang angelangt. Auf meinem langen Fußweg nach Hause ziehe ich nochmals Resümée. Und das lautet zusammengefasst, so ganz kurz und knapp in unter 140 Zeichen: “Work hard, play hard”. Und … der MOOC (und überhaupt alles) wird gut. :)

Einen schönen Sonntach euch noch

Eure m

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Antworten finden via #mmc13


FragezeichenBildquelle.

Letzte Woche formulierte auf Education Dive “8 questions MOOCs face in 2013″, davon ausgehend, dass das kommende Jahr entscheidend für die Zukunft dieses Lern-Lehr-Formats werden wird: “While MOOCs are already being touted as the solution to age-old problems in education, they have yet to solve seemingly simple problems, such as producing a sustainable business model and evaluating student performance in a meaningful way.” (ebd.)

Wir wollen Euch seine 8 Fragen hier auf deutsch – und mit unseren eigenen Kommentaren versehen – präsentieren, als Anregung und nicht als Vorwegnahme unserer gemeinsamen Suche nach Antworten im Rahmen des #MMC13. (Vielen Dank auf diesem Wege auch an Ellen Trude, die uns auf Twitter (@e_trude) auf den Artikel aufmerksam gemacht hatte.)

Die 8 Fragen an MOOCs von Davide Savenije

….. Weiterlesen? …… DANN BITTE HIER ENTLANG!

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Freunde, Bekannte, Friends…. wo seid ihr eigentlich was für mich? Ein Follow-up-Beitrag zu #fkmedien


FreundeBildquelle. Auf meinen Wochenbeitrag zur ersten Woche von #fkmedien hin hat Thorsten da kommentiert, und zwar folgendermaßen.

“Was Nobert Bolz partout nicht versteht ist die Auswirkung der unterschiedlichen Verwendungkontexte des Begriffs “Freundschaft”. Keine Menschenseele würde allen Ernstes jede*n seiner Facebook-Freund*Innen auch im real life anderen Menschen mit Zuhilfenahme des Begriffs “Freund” vorstellen.”

Das hat mich (ja erst) auf die Idee gebracht, dass es in der Tat sein kann, dass derjenige, der nicht aktiv auf Facebook & Co. agiert unter Freund eben das versteht, was er immer unter Freund verstanden hat. Dass also der geänderte Kontext, da kein Kontext in dem jener zugange, als nicht vorhanden wahrgenommen.

Ein Versuch einer Explizitmachung

Deshalb versuchsweise eine Beschreibung, was eine Freundschaft/Verknüpfung/Verbandelung auf den verschiedenen Plattformen für mich bedeuten (kann). Beziehungsarten im Internet. Was – nach nochmaligem Korrekturlesen – sich als gar nicht so einfach beschreibbar herausstellt.

Freunde auf Facebook

Auf Facebook mache ich nicht viel. Neuigkeiten (wie meine Blog-Beiträge) werfe ich – im Vergleich zu meiner Gewohnheit auf Twitter – lediglich willkürlich hinein. Gelegentliches und zufälliges Lesen.

Mit den Freundschaften ist’s ähnlich (zufällig und willkürlich). Grundsätzlich wird gar jeder akzeptiert, es sei denn er wirkt wie ein Fake-Account, … oder irgendwie jemand, der sich mit seiner Anfrage irgendwie vertan haben könnte.

Also alles ganz easy. Alles ganz locker. Gefallen mir die Postings nicht, kann ich sie ja immer noch wegblenden bzw. zur Not denjenigen wieder “entfrienden”. Dies aber nur, da – wie vielleicht schon durchgekommen – Facebook nicht mein Ort der Wahl ist, mich gerne und viel aufzuhalten.

Und genau so sehe ich meine Freundschaften da. Relativ. Und relativ unverbindlich.

Ergo: “Friends” sind (relativ) unverbindlich.

Follower und Followees auf Twitter

Bei Twitter sind die Verhältnisse klarer. Jetzt wo ich es mir so überlege, ist das wahrscheinlich der den Begriff “Freundschaft” im ursprünglichen Sinne verwässernde Aspekt, als auf Facebook beide Seiten ein “Ja, ich will” äußern müssen, um eine Verbindung einzugehen, und das will man(ch einer) eben nicht in der Anzahl. Also definiert man schon von daher automatisch den Begriff um, … sonst hätte ja jeder nur um die 5 Kontakte auf Facebook. Und das Prinzip Facebook funktionierte nicht.

Aber Facebook war ja eigentlich schon weiter oben abgefrühstückt. Wieder zu Twitter. Bei Twitter sind die Verhältnisse m.E. – wie bereits angemerkt – klarer. Ich folge einem “Account”, werde zum Follower, weil mich das in 140 Zeichen geäußerte/verbreitete eben interessiert. Da sind es gar nicht so die Menschen, die Twittern, diese nur insofern, als die Persönlichkeit in Art der Formulierung und Auswahl der weiterverbreiteten Quellen und Informationen prägend ist. Aber ich würde jemandem auf Twitter jetzt nicht eben nur folgen, weil er mein (realo) Freund ist.

Und genau die gleiche Freiheit gesteht die passionierte Twittererin ihren Followern zu. Folgt man sich gegenseitig, so also insbesondere deshalb, weil man sich gedanklich mit dem gleichen Themenfeld beschäftigt (und sich einigermaßen leiden mag).

Ergo: “Friends” sind Mischungen aus Inhalt und Persönlichkeit.

Ein Kontakt auf XING

Ja. XING. Macht XING neben Facebook noch Sinn? Verknüpfe ich mich da – nicht als Freund aber in Form eines Kontaktes – ähnlich wie bei Facebook (also beide müssen zustimmen) – nicht eh’ mit denselben Personen? Nur dass sie vom Betreiber dort Freund, hier Kontakt genannt werden? Handelt es sich also nicht um das Gleiche in grün? Nicht ganz. Und zwar aus zweierlei Gründen.

Erstens.
Die Dar- und Klarstellung in beruflicher Hinsicht (also ein Teilaspekt meiner Person) ist hier etwas in den Vordergrund gerückt. Will heißen, kennt mich z.B. jemand aus dem sonstigen Social Web, bekommt derjenige schnell den Eindruck, dass Lernen und alles was damit zusammen hängt irgendwie meine Leidenschaft ist. (Was ja stimmt). Tendenziell offen und in Öffentlichkeit. Tendenziell unter Verwendung kontemporärer Lehr-Lern-Formate (wie z.B. MOOCs). Schaut man jedoch dahin, was ich genau mache, arbeite ich eher im konservativen Bildungsbereich. Über XING verorte ich mich also im beruflichen Sinne… aber…

Zweitens.
Man kann sich kontaktemäßig schon dahin orientieren, wo man als nächsten Schritt hinwill. Entweder in einen ähnlichen/nahe liegenden Bereich, eine nächste Karrierestufe etc. Dass es dabei zu plumpesten Anfrage-Versuchen kommt und man via XING breit Veranstaltungs-Einladungs-bespammt wird, stehe auf einem anderen Blatt. Sollte aber als Vorwarnung erwähnt werden.

Ergo: No “Friends” but Business.

Ein Kontakt auf Linked.in

Ist ganz ähnlich einem auf XING. Nur, dass dieser in der Regel internationaler … und die Plattform moderner wirkt. Zweiter Unterschied jedoch nur rudimentär. In den Gruppenforen scheint mehr die Post abzugehen, als in jenen auf XING. Aber hier kann ich mich täuschen und das weiß ich auch eigentlich nur vom Hörensagen. Denn das kann ich euch sagen: Ein Forentyp bin ich eher nicht.

Ergo: No “Friends” but International Business.

In meinen Kreisen auf Google+ und ich in den Kreisen von anderen

Anfangs habe ich alle bekannten Gesichter des Web – und die sind alle auf G+ draufgesprungen – irgendwie eingekreist. Nachdem alle eingekreist waren, war die Sache für mich erledigt. Hin und wieder werde ich noch eingekreist, allerdings weiß ich nicht, woher das Bedürfnis kommen mag, denn so gar viel poste ich auf G+ eher nicht. Eher ist es ein Anhängsel, wie ich Facebook als solches betrachte.

Mit zweierlei kleinen Vorteilen. Was ich dort poste – so mein Gefühl – wird schneller durch Google gefunden/indiziert. Was ist dort lese, ist thematisch fokussierter als auf Facebook und elaborierter als auf Twitter. Was Twitter jedoch nicht meine Nr. 1 streitig machen kann.

G+-Beziehungen würde ich also zusammenfassend sagen habe ich keine, außer thematisch vermittelte.

Ergo: Kontakt (fast) gleich Inhalt.

Freunde in diversen mixxt-Communities

Das sind im Grunde diejenigen Personen, die zufällig an der gleichen Veranstaltung interessiert sind bzw. zufällig zeitgleich mit mir zu einer solchen gehen UND die ich vorher schon einmal auf einer ähnlichen Veranstaltung in real getroffen habe. Sehr nervig, dass bei jeder neuen (Veranstaltungs-)Community wieder alle alten Freunde angefragt bzw. dem Kontakt mit diesen zugestimmt werden muss. Deshalb macht man das nicht mehr richtig flächendeckend, sondern vielmehr nur nach dem Zufallsprinzip, wenn man sich gerade auf der Plattform aufhält und ein bekanntes Gesicht sieht, über das man sich freut auch hier zu sein.

Ergo: “Freund” bedeutet Freund der gleichen Veranstaltung.

Noch was vergessen? Anderer Meinung?

Ihr wißt ja, dafür ist die Kommentarfunktion da. Es ist gespannt auf Input/abweichende Meinung,
die m

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Vom Meister lernen…. oder die Kunst, eine Community zu werden


Bildquelle. An manchen Tagen im Arbeitsleben hat man das Glück, auf Arbeit was fürs Leben zu lernen.
Und gestern habe ich so einiges gelernt, vom Facebook- und Community-Meister perönlich, dem Florian Schrodt, seines Zeichens Community Manager bei der DFS.

10 mit Theorie und Beispielen unterfütterte Essentials, die ich aus dem Schulung-Coaching-Blend mitgenommen habe, im Folgenden. Zur Diskussion und euren eigenen Erfahrungen gestellt.

1 – Gute Kommunikation nach extern braucht hervorragende Vernetzung nach/mit/in intern

Kling wie ein Widerspruch? Mitnichten! Denn wie und woher die Insider-Infos nehmen, wenn man nicht mit den Insidern in der Kantine zu Mittag isst. Der Ort, an dem die wirklich relevanten Themen, die, die Menschen bewegen, gleichsam “auf den Tisch” kommen. Nirgends sonst bekommt man mehr mit als beim Essen fassen. Das Alte “Sprecht mehr miteinander” ist das Neue “Esst mehr miteinander”.

2 – Community Management heisst (auch), Teil der Community zu sein

Man kann nur mit etwas umgehen, etwas neuhochdeutsch “managen”, dessen Teil man ist. Und um Teil von etwas zu werden, bedarf es der Teilhabe, des Teilens. Community Manager kann aus diesem Grunde nur der/diejenige sein, der/die “darin” lebt. In Twitter. Auf Facebook. Ja. Und auch Lust haben, mal zwischendurch auf G+ vorbeizuschauen… und selbst beim Pinterest hassen, es immer mal wieder damit zu versuchen.

3 – Nutze den Augenblick – egal wann und wo sich dieser bietet

So erzählt er die Anekdote des Schlag den Raab. Des Nachts war einer der Gegner, die als Gegner zunächst ausgewählt werden können, ein Fluglotse. Einer von “uns”. Flugs ;) gepostet. Und die DFS-Community war aktiviert.  Und hat gevotet. #ausgründen.

4 – Der Tag eines Vollblut-Community Managers kann dann und wann Nacht sein

Was aber bedeutet, dass der Tag des Community Managers mal ganz schnell zur Nacht werden kann. Und damit ist nicht nur das Posten gemeint, sondern Weiterverfolgen der Diskussion, das gelegentliche Einmischen und ganz wichtig… Reagieren und Kommentieren auf Reaktionen und Kommentare. Sind dafür Unternehmen bereit? Dies nicht nur zu wertschätzen, sondern zeitlich auch abzurechnen? Frage ich euch.

5 – Handlungsspielraum ermöglichen statt Bespielung

Obwohl das ganze ja (zumindest für euch da draußen ;) ) wie ein Spiel/Spielerei anmuten mag, ist es, SoMe richtig zu machen manchmal gar nicht witzig. Da mit sehr viel Unsicherheit und Experimentier-Wille aber eben auch -Freude verbunden. Was man aber ganz schnell lernt ist, dass Bespielung à la Pressemitteilung zu schlichtem und einfachem Ignorieren der Menschen im Web führt. Will heissen die Menschen die diese rezipieren sollen ignorieren. Und nur die Ermöglichung von HandlungsSPIELraum … Arbeit und Spiel zu vereinen vermag.

6 – Die Sprache des Netzes sprechen (Du und Humor)

Und das Netz hat eine eigenartige Art von Humor. Und das Netz duzt m.E. (daher auch mein Problem mit der akademischen Welt in diesem Aspekt). Oder wie seht ihr das? #humor #dududu

7 – Von seiner Sache überzeugt sein – beruflich, privat, ganz. #Mensch

Ist das überhaupt vorstellbar? Das Produkt, das man via Facebook promoten soll, dass es das ist, welches man selbst benutzt? Und das, weil man es ohnehin benutzte? Dass beruflich nicht den Unterschied (zu privat) macht, weil man privat eh’ das macht, was man beruflich zu machen hat?

Oder ist es vielmehr so, dass man die Lust an (was auch immer) verliert, wenn man es professionell zu machen hat? Auch hier wiederum ist eure professionelle Meinung gefragt.

8 – Die Mischung macht’s: Zwischen kreativen Höhenflügen und harter Arbeit

Eine weitere Erkenntnis, die 8. Kreative Höhenflüge muss man sich erlauben dürfen. Die Leer-Zeit sich dafür schaffen. Schwer genug. Noch schwerer, die daraus ausgewählten Erkenntnisse/Strategien/Elaborate … oder wie man sie auch immer nennen möchte, umzusetzen. Ergo: Es gibt (kann nicht geben) (nicht wirklich) eine Trennung zwischen strategischen Überlegungen und Umsetzung. Denn Strategie ohne Umsetzung bleibt Theoretisiererei, Umsetzung ohne Strategie Aktionismus.

9 – Die Anekdote im Geschehen sehen

Was gerade durch die Sozialen Medien unter dem Begriff “Storytelling” verbraten wird, … das ist es, was so einen guten Geschichtenerzähler ausmacht. Unwichtiges (oder besser für den dargestellten Zusammenhang Unwichtiges) Weglassen. Einen Kontext schaffen. Einen Rahmen. Eine Begrenzung. Und es gibt Menschen, die können das. Das hat nicht mal was mit Medienkompetenz zu tun. Das gibt es im sogenannten “real life” auch. Und zwar öfter als online. Es sind die, die Episoden aus unser aller Leben in ein Form gießen können, in der wir uns selbst wiederfinden, aber nur so viel, dass wir noch darüber (und somit über uns selbst) zu lachen vermögen.

10 – Vom Wandern zwischen allen Welten

Die Fahne für das, was er vertritt, hält der Community Manager aber nicht nur online hoch. Er steht dafür auch in anderen Zusammenhängen gerade. Oft genug im RL mit Krawatte. Und manchmal auch – mit oder ohne Krawatte – vor einer bunt gemischten Community, die etwas über sich und sein Tun erfahren will. Wie z.B. auf einem Webmontag, auf der Republica, in einer Bank, deren Management sich dazu hinreißen hat lassen, auch einmal etwas aus erster Hand zum Thema erfahren zu wollen. Alle Welten aushalten. Auch darin übt die Aufgabe. Offensichtlich. Denn.

Über den Campus schlendernd wurde mein Mentor doch flugs und gleich von einer unserer Professorinnen zu einem Vortrag angefragt. Was mich nicht erstaunt. Aber doch wieder. Als ein Community Manager anscheinend seine Expertise in allen Welten ausstrahlt/ausstrahlen kann.

Bei im Übrigen strahlendem Sonnenschein.

… und ich wandere jetzt mal wieder ab in meine kleine Arbeitswelt, um mich zu Rüsten für konkrete Umsetzung zusammen Ersponnenens. Wir lesen uns. Wenn nicht hier, dann auf Facebook! :)

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Apps ohne die ich nicht mehr will!


Quelle.

Wie ihr ja wahrscheinlich twitterlesend und facebookend mitbekomen habt – nerv nerv ;) – ist mir mein Smartphone VERlustig gegangen. Was ich ja gar nicht lustig finde. Immerhin bin ich mittlerweile so verzweifelt, dass ich mir von meinem Mobilfunkanbieter eine neue SIM-Karte habe zusenden lassen… mir ein (altes aber wunderschön designtes) Mobiltelefon meiner Kollegin ausgeliehen habe… und nun darüber brüte, was es denn für ein Nachfolgemodell sein werden soll. Ob es nun iPhone oder Galaxy II werden wird… oder aber gar das Nexus… Fakt ist, mir fehlen bestimmte Apps. Sozusagen nicht die Spielereien, sondern die schnöde Grundausstattung, sonst immer in der Hosen-/Mantel- sonstwas Tasche dabei.

Bei App Besprechungen finden ja in der Regel jene die meiste Beachtung, die Spielereien sind, “nice to have”, irgendwie auffällig. Zu kurz kommen – wie im Leben – diejenigen, die man irgendwann als selbstverständlich erachtet. Weil so ins Leben integriert. Weil so … ja, eben selbstverständlich und integriert. Und die möchte ich hiermit wertschätzen. Und natürlich gleichzeitig eine Liste generieren, was ich mir gleich als erstes aus irgendwelchen Market Places oder App Stores herunterladen werde, so sie nicht schon ohnehin ab Werk welchen Mobile Phones auch immer enthalten.

Aber langer Rede, kurzer Sinn. Mons7 präsentiert:

Meine 10 am selbstverständlichsten Genutzen und am wenigsten Gewertschätzten.

1. Eine App für Twitter – Twitter oder Tweetdeck

Unterwegs hat man nicht viel Zeit. Aber immer mal wieder. In der Schlange im Supermarkt. In der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit. Es sind nicht wirklich Zeiten, die ich habe. Eher Zwischenzeiten. Die zu Zwitscherzeiten werden können. Denn zwischendurch twittere ich gerne ein bisschen. Oder lese zumindest gerne eure Tweets. Links die mich mehr interessieren, die markiere ich einfach als Favoriten. Denn manchmal passen eben nur die 140 Zeichen und nicht mehr davon mal schnell dazwischen.

2. Location Based Services – es kann nur einen geben ;)Foursquare
Aufgrund meiner Autorinnenschaft des Studienbriefes “Location Based Services und Marketing” habe ich mich ja vertieft mit den verschiedenen Location Based Services auseinander gesetzt. Und für mich persönlich beschlossen: Es kann zur Zeit nur einen geben, und das ist (derzeit) Foursquare. Aber wie im Leben allgemein und im Feld SoMe insbesondere… alles (bleibt) im Fluss. Die anderen – neu aufkommende wie die alten bestehenden – werden von mir immer mal wieder ausprobiert. Und wer weiss, vielleicht geht ja auch in punkto LBS der Trend zur Zweit-App. ;)

3. Evernote - das Blöckchen im Smartphone
Ich fotografiere Information damit ab, die ich mir früher per Hand abgeschrieben, versucht zu merken und doch vergessen hätte oder die ich immer wieder neu recherchieren hätte müssen. Ihr glaubt mir nicht? Hier meine eingängigen Beispiele. Ich vergesse immer den Namen meines Hausarztes. Und die Öffnungszeiten sowieso. Bin ich aber dann doch mal krank, ist es leichter in Evernote nach dem #tag #arzt zu suchen, als … na, ihr wisst schon. Überhaupt. Öffnungszeiten. Sobald die irgnedwie relevant für mich sind (Bibliothek, Supermarkt um die Ecke, ..). Fahrpläne. Ich fahr normalerweise mit dem Fahrrad, aber wenn nicht…. #klick #tagg… und hoffen, … dass nicht das nächste Fahrplanhalbjahr bereits angebrochen ist ;) .

4. Telefonieren und besser telefonieren – vom Telefon zu Skype und wieder zurück
Wer mich näher kennt, kennt die eine meiner Marotten. Ich mag nicht gerne telefonieren. Ich kann gar nicht genau sagen, was mich am Telefonieren so stört. Ich tippe mal auf die Synchronität. Skype nun löst genau jenes Problem. Über die Chat-Funktion kann man es auch asynchron nutzen… und falls es doch mal synchron sein soll… kann es das ja (bekanntlich) auch ;)

5. Dropbox - Über die Kiste ab in die Cloud
Rein damit, raus damit. Das rein ist immer in die blaue Kiste. Die erinnert mich an Sterben (“ab in die Kiste”) und Himmel (“So blau wie der Himmel.”). Und das raus damit an Wiederauferstehung. Dabei geht es ja nur um Dokumente, die ich von überall her bearbeiten kann. Aber na ja. Dokumente führen ja von Zeit zu Zeit halt auch ihr Eigenleben.

6. Zugang zu Mails – so überholt wie notwendig
Wie an anderer Stelle bereits im Rahmen des WebmasterFriday deutlichst geäußert, halte ich E-Mail-Verkehr für (mittlerweile) verkehrt. Solange es allerdings die andern nutzen (Umwelt), möchte ich noch ein bisschen “kompatibel” bleiben. Wenn auch über eine schicke E-Mail-App.

7. Und? Immer noch Facebook?
So richtig mochte ich Facebook ja von Beginn an. Nicht. Und – ganz anders wie bei Menschen – gewöhnte ich mich zwar daran, aber mochte es mittlerweile immer noch nicht mögen. Aber auch was man nicht wirklich mag fehlt einem seltsamerweise, wenn man es gerade mal nicht hat. Von daher bleibt die Facebook-App auf der Liste der Top10 – zumindest so lange, bis ich es durch ein anderes ungeliebtes Netzwerk ersetzt habe.

8. Wunderlist - für die Listenliebhaberin
Ja, ich liebte Listen. (Aber überhaupt was kümmert mich mein Geschwätz von gestern – bloß weil es dokumentiert ist? ;) ) In letzter Zeit lebe ich vollkommen frei von Listen. Warum ich trotzdem Wunderlist als App nicht nur behalte, sondern schätze? Weil sie so schlicht und schön ist. Und weil ich ja einmal rückfällig werden könnte! ;)

9. Den guten alten Terminkalender - mit Erinnerungsfunktion, natürlich
Genauso wie Listen mag ich ja Terminkalender. Früher lag meinem Terminkalender meist (mindestens) eine aktuelle Liste ein. Nachdem ich jedoch die Liste zunächst verwundert virtualisiert hatte, war irgendwann auch noch der gute alte Terminkalender dran in die Cloud zu wandern. Ich habe es nicht bereut, nutze zur Zeit GoogleCalender. Am besten gefällt mir die vertonte Erinnerungsfunktion. Die hatte nämlich weder mein LöhnMethode-Bändchen, noch mein FiloFax.

10. Audioboo. Vom Bloggen zum Audio-Bloggen.
Auch wenn ich es nicht so oft nutze wie ich es nutzte, so es in meinem Alltag integriert wäre. Ich mag es. Und es wird – sofern als App dabei – zukünftig mein Tool der Wahl sein, so ich schnell und unkompliziert einen kleinen PodCast erstellen möchte.

Welche sind eure?

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Twittern als selbstinitiiertes Hineinsozialisieren ins akademische Feld


Bildquelle. Anlass diesen Beitrag zu schreiben war wieder einmal ein Tweet. Diesmal einer von @biwi_uli, aus dem sich ein kurzer Dialog (immer noch via Twitter) ergab. Der lief darauf hinaus, dass wir doch Twitter einmal dahingehend beforschen sollten welche Rolle es (für uns) im akademischen Kontext spiele. Erste Gedanken zur Frage (eher in Form eines Brainstormings) im Folgenden.

[Dazu werde ich im Übrigen auch noch einen wissenschaftlichen Text lesen und einarbeiten, und zwar: Bihrer, Tremp & Schiefner, 2010; bereits in der Deutschen Nationalbibliothek bestellt; das ist im Übrigen auch einer der grundlegenden Unterschiede zwischen "Ganz-Drin-Akademikern" und mir: Erstere lesen und verarbeiten zuerst den wissenschaftlichen Text und schreiben dann, ich mach' es umgekehrt ;) ]

Aus meiner Vergangenheit: Empfundene Ausgrenzung

Wer mich näher und länger kennt, kennt das Lied, das ich in regelmäßigen Abständen anstimme: Hochschule ist mitnichten so angelegt, Anlagen des einzelnen Studierenden bestmöglichst zu fördern, sondern vielmehr auf Ausgrenzung hin. Und genau so habe ich Hochschule lange Zeit empfunden, mit der nagenden Frage im Hinterkopf: Findet der interessante Wissensaustausch wirklich hinter für mich verschlossenen Türen statt, oder ist das sowieso alles ein Trugschluss und dieser vermutete Wissensaustausch und die unterstellte Wissensgenerierung findet gar nicht statt?
Mittlerweile bin ich bie der Einschätzung angelangt, dass es solche Momente des “Wissens-Flows” durchaus gibt, allerdings sind diese selterner als man denkt … und finden in unvorhersehbaren Situationen statt.

Wider die Ausgrenzung: Den Fuß in der Tür
Da ich an die Idee der Universitas fest und innig glaubte, habe ich nun – mit den Mitteln, Verfahrensweisen & Strategien die mir eben zur Verfügung standen, doch noch einen Fuß in die Tür bekommen. Zunächst lange Jahre als Verwaltungsangestelle (was einen qua Rolle schon wieder vom akademischen Wissensaustausch ausschließt), schließlich als Wissenschaftliche Online-Tutorin, jetzt als Mitarbeiterin im Bereich eLearning. Dass letztere Position wiederum eine Sonderstellung darstellt, sozusagen ein sich befinden im “Third Space“, wurde und wird mir wiederum nach und nach klar.

Twittern als selbstinitiiertes Hineinsozialisieren ins akademische Feld
Twittern – und nun komme ich zu meinem eigentlichen Punkt (ich hoffe die werte Leserschaft ist mir bis hierher gefolgt ;) ), stellt nun, im Lichte dieser Erkenntnisse, für mich den Versuch des selbstinitiierten Hineinsozialisierens ins (originär) akademische Feld dar.

Dies deshalb, da es dort eine kritische Anzahl an Personen gibt, die in beiden Welten (nämlich in derjenigen von Twitter und der akademischen) zu Hause sind. Dabei handelt es sich bei der aufgefundenen “Schnittmenge” sowohl um Peers, als auch um (in dieser Richtung offene) Lehrende, wobei die Übergänge hier fließend sind. Eine kleine kurzweilige Auswahl, die ich gerne auch als #ff Empfehlung verstanden wissen möchte, findet sich in einem gesonderten (noch zu postenden) Beitrag.

Aber was heißt das jetzt eigentlich, mehr oder überhaupt drin sein, im akademischen Feld?
Man kommt überhaupt erst an bestimmte Informationen und Ankündigungen heran, man verabredet sich vorab zu akademischen Zusammenkünften (zu denen man sonst nie hinfahren würde), man holt sich die Meinung von jemand ein, der sich die gleiche Frage wahrscheinlich auch schon einmal gestellt hat. Z.B.:

- CfPs

- Veranstaltungshinweise

- gemeinsame Teilnahme an Veranstaltungen

- Anbahnung von gemeinsamen Fragestellungen

- Erfahrungsaustausch zu ganz praktisch auftauchenden Problemen

- Open Educational Ressources, wie die Vorträge der Doktorandengruppe
So. Und die wollt’ ich alle auch noch irgendwie erläutern. Aber das mach’ ich Morgen. (Auch) In einem Extra-Post. Ist halt alles Work in Process. ;)

Gibt es jemanden unter euch, für den/die Twitter eine ähnliche Rolle spielt?
Fragt sich, die Foscher-Mons in mir.

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Die Top 10 der Tools #ttt_t


Bildquelle. Ja. Ich hab’s verstanden. Nicht auf die Tools kommt es an, sondern [hier einfügen]. Dennoch lautet unter “Weitere Aktivitäten” die (Haus-)Aufgabe 1 dieser Woche: “Entwickeln Sie in Anlehnung an Jane Hart (s.o.) Ihre persönliche “Top Ten Tools for Learning”-Liste! ” Die Wochenaktivität sei mein Begehr, … die Top 10 meiner Tools? Bitte sehr!

[Exkurs: Was schon geantwortet wurde: Joachim Wedeking auf eteaching.org, der Herr Larbig, Dietmar Johlen, Andrea Brücken ... und mehr. ]

[1] Die absolute Nr. 1: TWITTER!
Twitter ist – mit Abstand – meine Leidenschaft, wenn es um Web 2.0-Tools geht. Das war nicht immer so. Ich war, bevor ich den Account @mons7 begründete, unter anderem Namen unterwegs (an den ich mich nicht einmal mehr entsinnen kann). Das in etwa ein halbes Jahr – ein hartes halbes Jahr, wie ich mich gefühlsmäßig erinnern kann, und das ich mit dem Gedanken beendete … “Sinnfrei. Dieses Twitter ist einfach und absolut…. sinnfrei”.
Was auch immer mich dazu getrieben hat. Ich hab’ es ein zweites Mal versucht. Vielleicht hat mich die Frage nicht in Ruhe gelassen, was denn andere an diesem sinnfreien Tool nur finden KÖNNTEN. Es wissen zu wollen. Das für mich unbefriedigende dabei ist: Ich weiss nicht, was ich beim ersten und zweiten Mal anders gemacht haben soll. Einmal hat es nicht funktioniert, beim zweiten Mal gefunkt. Nur was war der Grund?
Ergo: Twitter ist für mich ein wirkliches Top-Tool, das ich mittlerweile liebe und nicht mehr missen möchte. Auch wenn es die Liebe auf den zweiten Blick erst ist. Was ist Twitter für Dich?

[2] der Google Calender
Ja. Ich hatte ihn immer. Und ich liebe ihn immer noch. Meinen kleinen und feinen Taschenkalender. (s. Foto oben). Gestern habe ich ihn dann quasi ad acta gelegt, nicht gerade beerdigt, aber so ungefähr doch. Denn das ist doch wirklich nicht zeitgemäß. Und einer Internet-Web2.0-Aktivistin-Moodle-Verantwortlichen unwürdig. Ein Kalender nur und ausschließlich und überhaupt in Papierform. Bäh! …
O.k. Gestern also habe ich meine Termine (alle, privat wie beruflich) in die Cloud geschickt. Und ihr werdet’s nicht glauben: Ich hatte Bedenken, Gefühle des Kontrollverlustes… Angst. Gefühle der Abwehr. Aber ich tat es. Es war eine Frage der Web 2.0-Ehre. ;)
Ergo: Google Calender ist ein Abenteuer, in das ich mich ohne Sicherheitsnetz hineingestürzt habe. Bist Du genauso wagemutig?

[3] Word Press – Mein Blog
Nicht so sehr Word Press. Es ist mein Blog. Just gestern Morgen wurde mir von blog.de mitgeteilt, dass ich ja auf x Anfragen (ja, stimmt) nicht geantwortet hätte, und deshalb mein Account gelöscht werde. Sowas ist mir im Grunde ja sowas von egal. Leg ich mir halt was Neues an. In diesem Falle aber – war es anders. Spontan befürchtete ich (genau! Mich ergriff genau DIESES Gefühl!), dass mein Lernspielwiese-Vorgänger-Blog mitgelöscht wurde. Und meine Panik-Attacke wunderte mich im nächsten Moment gar sehr, denn… eigentlich (?) bin ich im RL ein Mensch, der nicht besonders an Dingen hängt…. und dementsprechend diese auch leicht loslassen kann. Oder habe ich mich in dieser Hinsicht in mir getäuscht?
Ergo: My Blog is my Home…. aber entscheiden, was mir wichtiger wäre, Twitter oder mein Blog? Da hätte ich größte Schwierigkeiten. Was würdest Du eher hergeben? Das eine? … oder das andere?

[4] Adobe Illustrater
Ich kriege auf der Arbeit gar illustre Arbeiten zugeteilt. Dies deshalb, da jeder denkt, wenn eine E-Learning kennt, sie auch in allem anderen, was im weitesten Sinne mit e oder IT zu tun habe versiert sein müsse. Eine dieser ist den Entwurf und die Realisierung eines Labels… für Print wie auch E-Mail. Aus nicht mehr nachvollziehbarer Quelle erfuhr ich, dass man solch Label wohl mit dem Illustrater erstellen könnte. Um das zu überprüfen und dann zu tun, werde ich – bevor ich Adobe Illustrater beherrsche – nicht mehr ruh’n ;) .
Ergo: Ich muss jemanden finden, der mir eine kleine komprimierte Einführung dazu gibt. Könntest Du das sein?

[5] Adobe Connect
Eine weitere Baustelle. Ich soll Web-Conferencing realisieren. An was denkt die e-teaching.org geteachte Twitter-Maus? GENAU! Adobe Connect. Also Angebot eingeholt, Probeversion runtergeholt… oder professioneller ausgedrückt: Trial Version gedownloaded ;) … das Ergebnis der Aktion: So leicht ist das mal gar nicht. Es bedarf des Explorierens…. und damit auch des Didaktisierens… und ihr wisst schon. Also. Adobe Connect ist ein Tool, das ich gerne können möchte, um es anderen beibringen zu können… und zwar nicht mal demnächst, sondern am besten jetzt gleich und SOFORT!
Ergo: siehe Punkt 4!

[6] Skype
Skype nehme ich gar nich so sehr als Tool wahr. Es ist mir erst wieder eingefallen, als ich speziell an Situationen dachte, die ich als sehr lernintensiv erlebe… und mich dann dazu fragte, welche Bildschirmansicht mir dazu in den Sinn kommt. Und eine recht lernintensive Zeit ist die Philosophische Freitagsrunde für mich, und die findet halt via Skype statt. In der Regel finden sich an ausgewählten Freitagen dazu kurz vor fünf fünf bis sechs philosophische Geister zusammen. Ohne Skype wäre das mitnichten zu realisieren, da sich die Mitglieder körperlich nicht nur in Deutschland, sondern eines in der Schweiz, ein weiteres in Österreich befinden.
Ergo: Ich sollte Skype mehr wertschätzen. Gebührst Du Skype genug der Ehre? Sei ehrlich!

[7] Excel
Ich weiss. Das klingt sowas von non-Web 2.0. Sowas von unspassig. Und sowas von non-sharing und non-open. Trotzdem möchte ich es unter die Top Ten packen. Denn genau die Tools sind es, an denen wir uns abarbeiten können. Du magst keine Zahlen? Nimm das! Du stehst auf Vernetzung? Lerne etwas über Relationen. Und blogge über Deine Erkenntnisse ;)

[8] Moodle
Mein gespaltenes Verhältnis. Meine Hassliebe. Ich verdiene mein Geld mit Dir. Und ich finde Dich ja wirklich ganz toll… aber …. zu verschlossen. Als Frau des #open whatever kann ich nur sagen (und raten) öffene Dich… um mich auf Dauer zu halten. Findet ihr Moodle – oder LMS im Allgemeinen – zu abgeschlossen?

[9] Outlook
Ja. Auch dies *scheint* ein alter Hut zu sein. Ich glaubte mich erst einmal gar nicht mehr damit beschäftigen zu müssen. Es gibt einfach zu viele Alternativen – so redete ich mir ein. Nun sitze ich hier und überlege, ob ich mein berufliches Umfeld von den Alternativen überzeugen soll… oder mich einfach mal tiefer dareinzugraben. Ich bin der Typ für Zweiteres. Kreiere vCards… und halte euch im Weiteren auf dem Laufenden. Wie sieht es bei euch aus. Nutzt ihr in der Firma Outlook? Wenn ja, ist das obligatorisch?

[10] Audioboo
Boo!

Genug für heute. Man antworte mir. Vielleicht schon am Wochenende. Es würde sich freuen, die @mons7 :)

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#opco11 – Ist (wird… und wenn ja wie?) lernen “social”?


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Warum ich Social Learning einfach (immer öfter) besser finde.

Jasmin lernt (offensichtlich) gerne. Und das tut sie gerne online. Aber strukturierter, wie sie hier beschreibt:

Im Rahmen moderierter Onlinekurse, berufsbegleitend, mehrmonatig.

Ist das schon / noch „Social Learning“ – oder ist der äußere Rahmen „zu organisiert“?
Die Teilnehmer sind im Vorfeld festgelegt, es werden Teams gebildet, die zusammenbleiben (in der Regel), es gibt einen Zeitplan, Aufgabenstellungen, Lern/Lehrziele, Moderation – aber nicht v. a. im Sinne klassischer Wissensvermittlung – sondern Moderation von Lernprozessen.

Selbst, wenn das nicht unter „Social Learning“ fällt: Dieses Zusammenspiel wäre in meinen Augen eine optimale Voraussetzung für machbares und nachhaltiges Miteinander Lernen.

Kann das auch in weniger organisiertem Rahmen stattfinden? Wie? Warum überhaupt? [Formatierung M.E.K.]
Fehlt noch was? Kann man auf etwas davon vielleicht doch verzichten? Um welchen Preis…

Das von Jasmin beschriebene Lernen nenne ich jetzt einfach mal “Canned Learning” (CL), dasjenige, das Herr Larbig hier beschreibt, nenne ich jetzt mal der Einfachheit halber “Social Learning” (SL). Das Lernen, wie ich es in der Vergangenheit (z.T. sogar erfolgreich) betrieben habe, nenne ich jetzt einfach mal LL (“Lonely Learning” ;) ). Im Grunde betreibe ich alle drei Lernerei.

LL, wenn ich auf der Arbeit (auf allen möglichen Wegen wie Literaturbeschaffung, Ausprobieren, Recherche im Internet) versuche irgend etwas in Moodle hinzukriegen von dem ich aus irgend einem Grunde glaube dass es doch gehen müsse, es aber noch nie zuvor getan habe.
CL, wenn ich im Rahmen meines Zweitstudiums versuche, Abgabetermine (vgl. oben Begriffe wie Zeitplan und Aufgabenstellungen) einzuhalten und dabei sowohl Länge der Ausführungen als auch Niveau einer von mir antizipierten und manchmal klarer, manchmal vager formulierten Erwartung zu treffen.
SL, wenn ich vor dem ins Bett Gehen nicht widerstehen kann, noch schnell auf einen Blog-Post von Jasmin zu antworten, nur weil ich nicht schlafen kann, bis ich auf ein “Warum überhaupt?” geantwortet habe. Und warum mache ich Drittes nun am Liebsten? Ich meine meine Begründung dafür schon einmal gelesen zu haben. In Klaus Holzkamps Lernen – Subjektwissenschaftliche Grundlegung. Worin er die Bedeutung von Lernen als Erweiterung je subjektiver Lebens- und Erfahrungsmöglichkeiten beschreibt, anstatt auferlegte Verpflichtung. Also in einem schlichten aber umfassenden ich will (statt muss).

Warum Social/Networked Learning (und auch dessen “Ergebnis”) ungleich Lernen ist, wie wir es bisher kennen.
Die Unterschiede zwischen CL und SL bestehen nun darin, dass im ersteren Fall Inhalt von Außen aufoktroyiert wird, im zweiteren Inhalt(e) eigenständig gewählt (und wieder abgewählt) werden. Dass bei ersterem die letztendliche Bewertungsinstanz im Außen liegt, bei zweiterem ich selbst eintscheide, wann mein (Lern-)Erfolg eingetreten ist/ ich gut genug bin. Bei ersterem Wissen von einer als Autorität anerkannten Instanz produziert wird, bei zweiterem ich selbst dieses erstelle, (öffentlich? re-?)produziere.

Und warum sich hier alles wie die ewige Wiederholung des immer Gleichen anhört.
Was wohl auch der Grund dafür sein mag, dass sich – wie hier von Lisa Rosa bemerkt – vieles schon gesagt ist, sich nicht mehr neu, nicht mehr aufregend anfühlt. In Variation und weiteren Variationen von Variationen vorhanden, gesichtet, gelesen.

Lesen wir nun Variationen von bereits mehrfach selbst produziertem, sollten wir uns – nach obigen Überlegungen – eigentlich darüber erfreuen. Denn dann sind wir wohl gerade Zeugen davon, dass wahrscheinlich eine Art des SL stattgefunden hat.

Das ganze geht (natürlich) nicht ohne (m)eine Community.

S(ee you) L(ater) ;) … zum Thema…. und ab wann seid ihr (m)eine Community?

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#opco11 – Wer sind wir eigentlich?


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Diesmal ist Horst S. (@hosi1709) der Schuldige. Und wieder mal einer der Schuld ist und ders mit Audioboo gemacht hat! Man klicke zum Anhören hier. Nun. Was hat er getan? Er hat (sich) gefragt: “Welche Teilnehmer hat #opco11″? Und präsentiert uns auch gleich die Ergebnisse seiner Überlegungen:

Wahrscheinlich verteilten wir uns (die ca. 700 Teilnehmer) – strukturell – in drei Gruppen.

Gruppe 1
Die “Neugierigen”. Man hört, sieht und liest nichts/nicht viel von ihnen. Sie lurken halt und gerne.

Gruppe 2
Die “Aktivisten”. [Den Begriff habe ich jetzt eingebracht und stammt nicht aus dem original Audioboo von Horst.] Entwickeln sich zur Stütze eines Kurses und heften sich das Logo von #opco11 ans Twitter-Profilbildchen. So wie Horst selbst eben.

Gruppe 3
Die “Normalos”. [Auch von mons7 eingebracht.] Diejenigen, um die man sich in “regulären” Kursen kümmert, um deren Teilnahme man sich Gedanken macht und sich etwas für diese überlegt.

Auch Lore Reß hat wohl Horsts Ausführungen gelauscht und sich eine Gruppierung nach Berufsgruppen gewünscht (?). Und auch mich würde interessieren, wer sind wir denn eigentlich, wir #opco11 Teilnehmer und Teilnehmerinnen? Einige von uns kann man ja identifizieren und nach bestimmten Eigenschaften recherchieren bzw. uns nach diesen fragen. Ein Großteil von uns jedoch … ist für mich unbestimmbar. Das Zusammenkommen von Neugier und Unbestimmbarkeit bringt mich auf die Idee, dieser Frage nachzugehen. Allerdings,

1.) wie fragt man das, dass es Sinn macht? (… z.B. Gibt man die Kategorien, in die ich mich einordnen kann, schon vor? Wenn ja, wie bestimmt man die?…)

2.) Und dass ihr mitmacht? (Also nicht nur diejenigen, die den rosa Puschel auf ihr Twitterbildchen geklebt haben?)

3.) Und wenn Antworten für 1. und 2. gefunden wurden, mit welchem Tool?

Hat jemand Antworten für mich? Fragt in die (größtenteils für mich undefinierbare) #opco11 Wolke

die @mons7

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