Archiv der Kategorie: Seminare und Weiterbildung

#rp13 Nachlese(n) – Von den YouTube-Stars online lernen


Das ist doch ein interessantes Gespräch. Danke, ihr drei jungen #YouTube r. Die da sind Amy (DiamondOfTears), Simon (UnGespielt) und LeFloid (LeNews).
Und für euch andern unten die Essentials daraus.

Was ich so rausgehört/draus gemacht habe.

Wie man auf YouTube erfolgreich wird.

Indem man anders ist als die vielen Anderen, die sich auf YouTube so videoproduzierend herumtreiben. Aber in sich dann auch wieder konsistent. Ich habe mir die Produktionsreihe der drei mal ein wenig näher angeschaut. Und ich muss sagen, obwohl ich jetzt keine Person wäre, die hier spontan den Abo-Knopf gedrück hätte, so muss ich anerkennend bekennen, dass alle drei schon etwas haben, aufgrund dessen man das tun könnte. (Und haben ja auch so Einige, so man mal einen Blick auf die Abo-Zahlen wirft: Stand: 13. Mai, Mittagspause, Amy: knapp 28T; Simon: knapp 95T; LeFloid um die 631T).

Was mir an Amy aufgefallen ist

Amy z.B. würde ich nicht unbedingt ins Abo nehmen, da ich mich für (Klein-)Kinder nicht so interessiere. Ich bin eher diejenige mit Hund daheim. ;) Ja, ich weiss, ich bin Erziehungswissenschaftlerin. Aber selbst schon während meiner Studienzeiten hatte ich mich auf Erwachsenenbildung/Berufspädagogik spezialisiert). Aufgefallen bei Amy ist mir allerdings, dass es sich beim YouTuben (auch) um eine Art “Kunstform” handelt.

Was mir an Simon aufgefallen ist

Bei Simon kommt m.E. ziemlich stark heraus, wie mitreißend Authentizität und Spass an der Sache sein kann. Er ist m.E. (auch) so erfolgreich, weil mit und von ganzem Herzen Gamer.

Was mir an LeFloid aufgefallen ist

Bei LeFloid ist mir das Zelebrieren des Andersseins besonders ins Auge gestochen.

Und um also (irgendwie) anders zu sein, dazu muss man sich erst einmal ausprobieren. Bis man eben wahrnehmbar anders ist.

YouTube als Ausprobier-Spielplatz. Oder Ausprobier-Hölle.

Um eine eigene Andersartigkeit zu entwickeln, braucht es einen Spielraum. Und der ist auf YouTube anscheinend groß. Warum wir, die wir YouTube nicht in der Art und Weise nutzen, diesen Spielraum eben nicht nutzen kann ich mir spontan nur so erklären, dass dieses Spielen und sich Ausprobieren eben öffentlich passiert. Ja passieren muss, da ich ja sonst keine Rückmeldung erhalten kann. Hat man sich allerdings schon eine kleine Reputation über andere Mittel aufgebaut, so scheut man sich natürlich dies zu tun, da sich das auf bereits bestehendes eben negativ auswirken könnte.

YouTube als Weiterentwicklung vom Schreiben her kommend.

Was mir durchaus Mut gemacht hat, mich trotz allem auch mal auszuprobieren, ist die Aussage von Amy, dass sie für sich das Vloggen als eine Art Weiterentwicklung vom Bloggen her betrachtet, sich ihre Aktivitäten auf YouTube gleichsam aus dem Bloggen heraus entwickelt haben, da das Bloggen am Anfang war. Nun ja, bloggen tue ich ja offensichtlich schon, wird wohl Zeit für eine kleine Weiterentwicklung? ;)

Geld kommt hernach.

Bei allen Dreien kam heraus, dass das mit dem YouTuben Geld verdienen keinesfalls am Anfang stand. Dies schon einmal deshalb nicht, da sie am Anfang gar kein Geld damit machten/machen konnten. Mittlerweile sieht das wohl ein bisschen anders aus, einer der beiden Jungs (ich muss nochmals nachschauen, welcher es war) finanziert immerhin sein Studium damit). Als das Geld dann aber (in welcher Menge auch immer) anfing zu fließen, hatten wiederum alle drei auch keinerlei Probleme damit, dies anzunehmen. Insbesondere deshalb, da ja auch ein Gutteil an Arbeit für so einen Produktion anfiele. So hat Amy beschrieben, dass eine Episode mit Aufnahmen, Zusammenschneiden, Schönmachen so etwa 5 Stunden ihrer Zeit in Anspruch nähme. Und auch wenn man das noch so gern macht, “kostet” es eben trotzdem Zeit und Energie.

Werbung? Kommerz?

Folgerichtig haben – wiederum alle drei – auch keinerlei Probleme damit, Werbung zu schalten, so es geht die Kommerz-Schiene zu fahren. Das war mir insofern sehr sympathisch, als beim Gespräch darüber die Art der Leichtigkeit des Nehmens und Gebens rüberkam, … ganz anders als dem oft begegneten Moralinsaueren bei manchen Bloggern (u.a. auch bei mir,… nein, Werbung schalt ich nicht, die die da ist, ist nicht von mir. ;) ).

Und jetzt?

Machen. Wie’s ja der Lobo schon empfohlen. Wir seh’n uns also auf YouTube?

Eure mons7 (Monika E. König) – in VExperimentierlaune.

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Back to the roots. Zu einem ganz normalen formalen Lehr-Lern-Setting.


ora international: Schule und Schulspeisung in Guinea Bissau 3 Bildquelle.

 Von meiner (schulischen) Vergangenheit

Die die mich f2f kennen werden es zur Genüge von mir gehört haben. Schule war für mich – und das ist die nettere Version in Vielfalt formulierten Ausführungen darüber – gelinde gesagt sinnlos. Obwohl. Immerhin habe ich dort lesen gelernt. Schreiben zwar nicht, das kam später. Rechnen eigentlich auch nicht. Das kommt ja vielleicht noch. ;) Wen wundert’s, dass damit Bildung, Lernen und Lehren zu meinem Lebensthema wurde.

Von den Folgen in der Gegenwart

Da kam was Neues aus Amerika rüber, manifestierte sich in Ilmenau? Da muss man mal schauen, was das ist. Möglichst mutig mitmachen. Mittlerweile etabliert. Das dieses Wochenende erneut stattfindende EduCamp. Die Tweets dazu seien der Leserin via Hashtag #echh13 hiermit ans Herz gelegt.

Das Internet dient sich – auf gewisse Art und Weise benutzt – als Lernraum an? Ein Begriff findet sich dafür, wird herumgereicht und dessen Befüllung mit Inhalt und Tun allerorten diskutiert und versucht. MOOC. Sogar in der Zeitung. Was liegt da näher, als sich hineinzuwerfen, gar gleich selbst einen mitzuveranstalten. Heraus kam der #mmc13, der #howtomooc.

Back to the roots, nur anders. Meine unmittelbare Zukunft des Lernens

Und plötzlich habe ich mich nun entschlossen, Photoshop und die Digitale Fotografie bis in die letzten Tiefen zu durchdringen mit einem ganz normal strukturierten Kurs. Ich besuche also doch tatsächlich offline ein Weiterbildungsangebot. Also ich meine ein formales Lehr-Lern-Setting und so. Ihr wisst schon. Mit festen Zeiten. Festen Vorgaben. Und das hat tatsächlich …

Vorteile

Was ich jetzt nach meinen bisherigen nachschulischen Erfahrungen – insbesondere BarCamps und MOOCs – ganz besonders daran genieße ist.

Input wird mir zur Verfügung gestellt

Ich muss den Input nicht selber auftreiben und schon gar nicht selber schreiben – Studienbriefe/Inhalte/Vorträge werden mir zur Verfügung gestellt.

(Haus-)Aufgaben

Ich kriege konkrete Aufgaben gestellt, die ich erledigen MUSS. Weder ist mir die Art der Erledigung der Aufgabe freigestellt, noch muss ich mir die Aufgabe selber stellen.

Deadlines

Die gestellten Aufgaben beinhalten sogar verbindliche Deadlines. Der innere Schweinehund wird sozusagen von außen wie von selbst erledigt.

Jemand Bestimmtes steht mir für Fragen und insbesondere Antwort zur Verfügung

Und diese offizielle Fragestelle nutze ich jetzt aus. Ich genieße es, dass extra jemand für mich abgestellt ist, dafür da ist, mir meine Fragen zu beantworten. Der sich anscheinend sogar darüber freut, mir meine Fragen zu beantworten.

Leidensgenossinnen

Ich habe Leidensgenossinnen, mit denen ich über Masse und Angemessenheit der Herausforderungen, auch deren Nützlichkeit für Zukünftiges diskutieren und mich gegenseitig darüber beschweren kann. Ich kann mit ihnen eine Facebook-Gruppe gründen, um mich dort zu informieren, wenn ich mal eine Stunde verpasst haben sollte. Und auch sonstiges Belangloses Zeug da hineinschreiben, wie’s mir gerade Spass macht. Ich kann mich dort versichern, dass wir gerade im selben Lernboot schippern.

Fazit

Was ich eigentlich sagen will ist, ich kann eine ganz normale verschulte Maßnahme (wieder) genießen. Wie wunderbar. :)

Und darüber freut sich aus ganzem Herzen Eure

m (Monika E. König)

P.S.: Aber nicht zu lange. Da wartet noch eine Hausaufgabe auf mich. ;) :)

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Brown-Bag-Seminar an der FH. Futter für Geist und Körper


Brown Bag (with staple)  Bildquelle.

Ich schreibe ja selten über meine Arbeit. Fast könnte man denken, ich spielte nur. ;) Heute Mittag jedoch gab es ein kulturelles Ereignis – das erste seiner Art bei uns am Fachbereich – das ich in der Tat eines Eintrages in meinem Bloglein als würdig empfinde. Etwas Neues. Etwas mehr Spielerisches. Ein Brown-Bag-Seminar.

Brown-Bag-Seminar – was soll das denn sein?

Das Jahr, in dem mir der Begriff das erste Mal staunend unterkam, war 2000. Oder vielleicht 2001. Ich arbeitete in einer amerikanischen Großkanzelei und es stand für etwas, das ganz dem Treiben und der Haltung der Belegschaft dort entsprach, nämlich das Angenehme (nämlich z.B. Essen) mit dem Nützlichen (nämlich Austausch, Beziehungspflege und sich Wissen draufzuschaffen) in Einklang stand. Man nahm nämlich seine Stulle (und die war entsprechend der Gewohnheit nicht selbst geschmiert sondern aus dem Nobelimbiss gegenüber im Tütchen (in U.S.A. sind die wohl braun) mitgebracht) mit in die Mittagspause, die ein Kollege mit einem kurzweiligen Vortrag und darauffolgender Diskussion bereicherte.

Damit wir uns nicht falsch verstehen. Das war nichts für uns Assistentinnen. Wir wussten nur davon. Und manche von uns machte die Trennung zwischen Partner und Associates auf der einen Seite, dem Assistentinnen-Volk auf der anderen traurig. Denn da hätten wir gerne auch mal mitgemacht.

Wie hier bei uns an der FH. Wo die Veranstaltung – aus welchen Gründen auch immer – von mehr administrativen Mitarbeiterinnen besucht war, denn vom professoralen Kollegium.

Wie war’s denn nun?

1. Der Einzige, der das mit dem Futtern wirklich ernst genommen hat – sehr sympathischerweise – war ein Studi. Und der hat sich einfach mit seinem Mensa-Tablett hinzugesellt. Ehrlich geschrieben hatte ich für einen kurzen Moment das gleich in Erwägung gezogen. Mich leider nur nicht getraut. ;)

2. Kommunikativ war’s nur zum Ende hin, und das lediglich zwischen den Fach-Kollegen. Was jedoch interessant zu verfolgen war. Trotz des spezifischen Themas (dazu weiter unten) sowohl verständlich vorgetragen als auch verständlich nachgefragt und nachgehakt.

3. Auch interessant: Wie trägt man seine fachlichen (unfertigen) Erkenntnisse einem zum großen Teil nicht des eigenen Fachgebietes mächtigen aber durchaus intelligenten Publikum vor? Durchaus gelungen. Davon konnte ich lernen und werde mir ein Beispiel nehmen.

4. Besucht war die Veranstaltung relativ gut. Immerhin waren 2/3 des Raumes belegt. Sogar der Deutschlandfunk war zugegen, um daraus eine Story zu machen.

Und kommen wir jetzt langsam mal zum Inhalt?

Letzte Anmerkungen zum Inhaltlich Gelernten

Und daran kann man wohl messen, was es bringt. Es ging um die Krise. Die Krise von Irland, Island, Zypern. Um die “Great Recession”, von der seit 2007 auch die reichen Länder betroffen. Und darum, dass es wohl einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Financial Reform Indes (IWF “New Database of Financial Reforms” by Abiad et al. (2008)) und der Krise (will meinen und heissen BIP-Krise, Beschäftigungs-Krise, Schulden-Krise) gibt.

O.k. Nochmals in 140 Zeichen. Je größer die Freiheit des Finanzmarktes eines Landes (max. 21), desto größer die Krise. Je stärker reguliert der Finanzmarkt eines Landes (im Extremfall 0), desto unwahrscheinlicher eine bzw. handhabbar eine Krise.

Der Vortragende mag mich korrigieren, so ich allzu verkürzt mein Aufgenommenes wiedergegeben habe.

Und ihr so?

Deshalb flugs zurück zur Meta-Diskussion: Habt ihr schon mal an solchen Brown-Bag-Seminaren teilgenommen? In welchem Umfeld und welcher Rolle? Was sind eure Erfahrungen? Und: Haltet ihr solche für ein für euch attraktives Event?

fragt sich eure

m (Monika E. König)

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#fkmedien: Was ist das Internet für Dich?


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Ein nettes Potpourri hat uns da das Funkkolleg als Start-Hörhappen zur Wirklichkeit 2.0 als PodCast ins Netz geworfen. Beim Reinhören und Besurfen der weiters zur Verfügung gestellten Materialien (Zusatzmaterialien) drängen sich mir einmal mehr wiederkehrende Fragen und Gedanken auf.

(Ver-)Leitet mich das Internet? Verleidet es mir Freundschaft? Macht es mir mittlerweile mehr Arbeit denn Freude? Oder ist beides zu so untrennbarem Amalgam verschmolzen, dass weder das eine noch das andere mehr in seiner Reinform in meinem Leben auffindbar? Der Versuch eines Auseinanderdröselns.

Ist das Internet mein Leitmedium?

Aus dem PodCast (ab ca. 00:35)
“Das Medium, das alle anderen Medien unter eine neue Struktur zwingt, unter eine neue Herausforderung setzt, das ist sicherlich das Internet, und damit auch das Leitmedium.”

Ehrlich geschrieben ist mir der Begriff “Leitmedium” zwar schon dann und wann untergekommen, ich habe mir jedoch in diesem Zusammenhang nie Gedanken dazu gemacht, was das wohl sein soll. Ein Medium, das mich “verleitet”? Sprich, mich dazu bringt, mich darin zu bewegen, anstatt … z.B. wie jetzt, mich um die Bügelwäsche, also das sog. “reale” Leben zu kümmern?
Oder aber ein Medium, das mich “anleitet”? Will heissen mich beeinflusst, indem es meine Meinungen (mit-)bildet, in dem ich Produkte kaufe, die mir darin vorgeschlagen werden, indem es mir Orientierung verschafft?
Anscheinend ist es viel banaler als das, wie ich nach kurzer Google-Suche hier herausfinden konnte. Dort wird nämlich Göttlich (2002) zitiert mit

Als Leitmedium bezeichnet man ein spezifisches dominierendes Einzelmedium in einer bestimmten historischen Phase der Medienentwicklung, welchem eine Hauptfunktion in der Konstitution gesellschaftlicher Kommunikation und von Öffentlichkeit zukommt.

In meinen Worten also lediglich ein Medium, das hier und jetzt wichtiger genommen wird, weil dadurch gesellschaftliche Öffentlichkeit hergestellt. Und die Medien die für die Auswahl der Wichtigkeit (neben dem Internet noch) in Frage kommen, sind im Grunde Zeitung, Fernsehen und Radio.

Ob das Internet von diesen jetzt wichtiger zur Herstellung von Öffentlichkeit ist als die anderen, möchte ich mir gar nicht anmaßen zu beurteilen. Für mich individuell jedoch kann ich konstatieren (ich liebe dieses Wort :) ), dass – fernseher-, radio- und zeitungslos, wie ich so lebe, das Internet besagte Medien erst wieder in meine Welt geholt hat. In Form von Mediatheken, von denen aus ich z.B. den Tatort abrufen kann (zumindest nach 8), in Form von PodCasts, hier höre ich insbesondere auf Twitter verlinkte Beiträge von hier, oder auch online verfügbare (und wiederum von Twitter aus verlinkte) Artikel aus der Welt, der FAZ  oder der Zeit. Also eher zeitungsübergreifend, aber zu thematisch  ähnlichem.

Von daher würde ich das Internet nicht als mein Leitmedium bezeichnen, schon jedoch als die Art meines Zugriffes auf Öffentlichkeit.

Meine Freundschaft vor und nach dem Internet

Aus dem PodCast (ab ca. 06:41)
“Man hat sich mit bestimmten Formen von Entfremdung angefreundet und auch der Begriff Freund selber hat heute eine Kühle und einen wenn man so will einen formalistischen Index, der mit dem Freundschaftsbegriff der Tradition gar nicht mehr zusammenzubringen ist.” (Norbert Bolz)

In dem Bereich hat das Internet – so muss ich fast mit Bedauern feststellen – wenig Änderung in mein Leben gebracht. Ich hatte früher wenige Freunde und habe heute wenige Freunde. Dies schon allein deshalb, weil m.E. zu guter Freundschaft auch – zumindest gelegentlicher – f2f Kontakt dazu gehört. Und die Zeit für solchen ist, bei 40 Stunden Erwerbsarbeit die Woche, die die meisten von uns ableisten müssen, eben relativ begrenzt.

Allerdings habe ich einige mehr Bekannte über das Internet gewonnen, die für gleiche Themen eine Leidenschaft hegen, ich kann mich inhaltlich also viel befruchtender austauschen als ohne. Und in diesem Rahmen hat das Internet vielleicht doch eine kleine aber feine Änderung in meine Leben geschleust, ohne dass ich es – bis auf heute – bemerkt hätte. Über diese Bekanntschaften kommt z.T. doch die eine oder andere Freundschaft zustande, die vorher – aufgrund des gar nicht erst in Kontakt kommens mit dem Gegenüber – nicht möglich gewesen wäre.

Von daher würde ich dem Internet in meinem Falle eine  Freundschafts-Kontakt-Anbahnungs-Ermöglichungsfunktion zugestehen.

Meine Arbeit im und mit dem Internet

Seitdem meine Tätigkeit größere virtuelle Anteile einnimmt, macht mir diese um ein Vielfaches mehr Freude. Mit zwei kleinen Wermutstropfen. Dem einen, dass ich eine Online-Aufgabe in einer Offline-Kultur bekleide, also qua Amt eine Ausnahmeposition bekleide. Dem anderen, dass sich – immer öfter – Arbeit wie Freizeit/Freude und Freizeit/Freude wie Arbeit anfühlen. Private Netzaktivitäten fließen als Wissensbasis in meine Erwerbsarbeit ein, manches Mal werden sie sogar in Form eines Projektes dazu. Routinetätigkeiten auf Arbeit verlagere ich z.T. in den Feierabend, weil ich da mehr “Zeit und Muße” habe, diese mit Ruhe zu tun.
Ich weiss noch nicht, ob ich letzteres Gut oder Schlecht finden soll. Aber vielleicht muss ich mit meiner Arbeit und meinem Sein im Netz einfach noch mehr herum probieren.

Ich werden von weiteren Experimenten berichten. Gleich hier, auf der Lernspielwiese.

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Wann ist ein MOOC ein MOOC?


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Wie an anderer Stelle bereits berichtet, bin ich ja zur Zeit bei einem Stanford MOOC dabei. Das erste dafür fällige Assignment hatte ich ebenso – und zwar hier – gepostet. Nun steht zum Sonntag das zweite an, das ich mich (wahrlich und wirklich) scheue, ebenso auf meinen Blog  zu stellen.

Wie kommt’s, wo ich doch so Open sonstwas bin?

Dies deshalb, da ich denke, dass die Bearbeitung der Aufgabe meine Leser und -innen nicht interessiert. Und mich auch nicht wirklich. Nichtinteresse bedeutet dann auch, dass sich diejenigen, die meine Beiträge abonniert haben, bespamt fühlen. Nichtinteresse bedeutet dann auch, dass ohnehin keine Diskussion via Kommentarfunktion, persönliche Gespräche, eMails oder über welchen Kommunikationsweg auch immer zustande kommen wird.

Warum denn überhaupt uninteressant?

Konkret lautet die Aufgabe:

Write a description that tells a story of a real or hypothetical educational challenge or problem scenario. You can research and describe a real learning/training challenge facing a school or organization, or you can make one up of your own. Describe the learners, the learning needs, the ecosystem, infrastructure and resource factors that influence implementation, and any existing learning program (if applicable).

Das ganze soll im Rahmen von ca. 250 Wörtern stattfinden, und auf die Art, wie in drei anderen Bespielen vorgemacht.

Meine Kritik daran? Schon einmal: Erfinden Sie ein Szenario. Das ist um Stufen schlechter als Was steht bei Ihnen denn gerade als Lehr-Lern-Aufgabe an? Sicher, auch eine Problemstellung aus der Praxis zu beschreiben ist durchaus von der Aufgabenstellung her möglich. Also ist es noch etwas Weiteres, das mich stört. Nämlich, dass hier etwas geübt wird, nach bestimmtem Muster auszudrücken. Und das – davon bin ich zutiefst überzeugt – können wir alle schon. Diese Aufgabe macht im Grunde klar, dass wir die Art der Bearbeitung eines fachtypischen Problems erlernen sollen, gleichsam eine Gleichschaltung und Standardisierung der Darstellung (jetzt gar nicht mal negativ gemeint). Eine Vermittlung von Grundwissen, wie man etwas in (s)einem Fachgebiet eben tut, damit andere Fachleute die Art der Darstellung wieder erkennen und damit schnell rezipieren können. Man beschreibt zunächst mal die Ausgangslage auf die typische Art und Weise. Sammelt dazu die Eckdaten. Stellt diese also auf bestimmte Art und Weise dar. Das ist sozusagen Bachelor-Niveau.

Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen, sich erst einmal die Grundlagen draufzuschaffen, die die Basis für tiefergehenden Austausch bilden. Ich halte dies sogar für zwingend notwendig, um sozusagen fähig zu sein, mitspielen zu können. Das ist wie die Regeln eines Spiels erlernen, bevor man mitspielt. Das Ziel jedoch – mein Ziel zumindest – ist, auf Grundlage dieser dann mit anderen “Experten” Neues zu schaffen. Material, auf das ich dann hinterher bei meiner Arbeit zurückgreifen kann. Material, das es sich eben nicht zu erarbeiten gilt, sondern das es zu ERSTELLEN gilt. Sozusagen auf min. Master-Niveau.

Ich habe eine Weile darüber sinniert, was denn den Unterschied macht, zwischen Aufgabenstellungen und Ziele im Rahmen der einen Art von MOOC und der anderen. Dann bin ich auf die Idee gekommen, im Internet dazu zu recherchieren. ;)

Was macht den Unterschied?

Eine Gegenüberstellung eines cMOOCs und Stanford MOOCs (generell und nicht bezogen auf den speziellen Stanford MOOC, an dem ich teilnehme), gibt es (schon) hier, zitiert daraus im Folgenden:

MOOCs seem to differ from Stanford’s classes in these principle ways:

  1. Direct access to course facilitators: MOOC (yes), Stanford (no)
  2. Inclusion of all participation: MOOC (yes), Stanford (no)
  3. Ranking of performance: MOOC (no), Stanford (yes)
  4. Degree of separation between accredited and online participants: MOOC (lesser), Stanford (greater)
  5. Flexible, personalized curriculum: MOOC (yes), Stanford (no)
  6. Define or develop the field: MOOC (yes), Stanford (no)
  7. Other differences may emerge as the Stanford courses proceed.

Die für mich (persönlich) relevanten Punkte, also jene, die den Unterschied machen, sind 5 und 6. Während ich nämlich das Assignment #1 noch so beantworten konnte, dass es sowohl für mich zu bearbeiten aufschlussreich sein könnte (sieht man mal von der Vorgabe zur Länge ab), als auch (antizipiert) meine Leserinnen interessieren könnte (zur Erinnerung, es sollten 3 Lernumgebungen nach bestimmten Kriterien verglichen werden, die Auswahl der Lernumgebungen oblag einem selbst), ist dies bei Assignment #2 ganz und gar nicht mehr der Fall.

Es dient mitnichten (ja der ganze MOOC dient mitnichten) – und jetzt sind wir beim 6. Punkt, das Fachgebiet, in dem ich mich bewege, weiterzuentwickeln.

Es handelt sich also für mich um keinen “echten” MOOC im Sinne eines MOOC, wie ich ihn immer verstanden habe. Was nicht heissen soll, dass so ein Stanford MOOC nicht evtl. anderen Reiz haben könnte. Und was nicht heisst, dass ich jetzt aussteigen werde. Immerhin gibt es noch, bei bravem Abliefern und Erfüllen der Aufgabenstellungen, ein nettes Stanford-Zertifikat zu erringen. Wie früher eben an der Uni. ;) Aber bloggen darüber werde ich auf der Lernspielwiese wohl nicht mehr.

Da gibt’s Interessanteres für. Z.B. laut über Twitter nachzudenken. ;)

Ein schönes Wochenende allerseits

Eure m

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#DNLE Assignment #1 – Scoop.it, edcanvas, Learni.st – environments or education technologies which might be of educators’ interest?


“Find 3 interesting learning environments or education technologies, and explain 3 positive aspects and 3 negative aspects for each (500-800 words total for the entire Assignment).” That’s the task I was telling you about over there lately. As you are some faithful reader of my blog and not being interested in posts written in English, please ignore. There won’t be too many of them. ;)

Scoop.it, Learni.st, edcanvas, all three of them are kind of social bookmarking tools, and ones working (more or less) with visualization of content you are collecting. But let’s start from the very beginning.

Social Bookmarking is …

Women (and may be men) tend to collect not only shoes but all kind of “things”, since they are surfing the internet even and also hyperlinks. This being pretty easy. You bookmark websites of your interest via your browser, the more sophisticated browser user even groups them to create bunches of hyperlinks dealing with same subject. “Just as long as those hyperlinks (or let’s call them plain old links) are managed, tagged, commented upon, and published onto the Web, they represent a user’s own personal library placed on public record, which – when aggregated with other personal libraries – allows for rich, social networking opportunities.” (Hammond et al., 2005) Such opportunities could be – compared to search engines – better/enhanced search results if it comes to special interests e.g. via tagging.

Excursus: Tagging

Tagging is basically assigning a peace of meta-data to a piece of information. As I did to this blogpost by the way. It helps describing this post to enable me to find and access it quick and easily lateron. Though tags are chosen personally often can be found some effect called folksonomie, an emerging form of shared vocabulary.

… and what is it used for in education?

It’s similar to thousands of other so-called web 2.0 tools. The more creative you are, the more ways you may find to use them for any purpose you’re up to, e.g. education. Just to give you an example. You may – together with your students – create a collection of high quality web sources dealing with a certain subject, those being easily accessed via smartphones thus supporting mobile learning of your students. For further inspiration have a look there.

Visualized bookmarking – a new generation of bookmarking services?

Starting with Pinterest bookmarking has become a form of arts. This as by bookmarking created pages are using pictures from the source and arranging them in an aestetic way.

Examples

(Schreenshot) A Pinterest for learning, that’s learnist. “Learnist lets you create learning boards that are essentially digitally curated silos of information. But since Learnist was built with education in mind from the start, the learning boards are easy to use in the classroom, assign as homework, or simply share on other social networks”, so Dunn (2012).

Three most positive aspects about Learnist are (1) that you may follow a board, (2) as a reader you may commenting on so-called boards and (3) to work together as collaborators to create a board together. The negative aspects are e.g. that (1) a learner may not be able to distinguish between important and less important information, als all of it is arranged in the same way, (2) learning by sources (texts) provided via a board is a pretty passive way to acquire information and (3) it’s suggesting that all kind of knowledge is already there and just have to be picked up instead of integrated into your own life.

(Source) “Scoop.it is based around what they call Topics.  A Topic is the page that they generate for you with a permanent URL and title. Each Topic is made up of Scoops.  The Scoops are essentially the articles that make up the content of your Topic. ” (Tschoegl, 2012) Positive aspects are as Tschoegl is mentioning (1) the range of sharing functionalities, (2) possibility to publish a magazine for colleagues or like-minded types and (3) organizing in one location materials that you might need across different situations. The negative aspects to be mentioned by using this tool as an educator are 1:1 that same already mentioned above.

(Screenshot) This one – I have to admit – I love best. Thus it’s easy to find three positive aspects: (1) You may not only share links but also YouTube videos, upload documents, share documents from your dropbox, or Google Drive documents all of them easily can be integrated into a “canvas”. (2) Due to the drag-and-drop function it’s pretty easy to use and (3) you may comment on every single ressource you share to put it into a context/explain why you choose to add. Especially for you I just added three sources dealing in any way with MOOCs. To have a look at just click here. Negative aspects are that (1) a collection doesn’t necessarily make the person looking at it reading the sources, (2) the collection’s just as good as the sources provided within and (3) it’s just that, a collection of sources. Not more and not less.

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#DNLE – (M)Ein erster Eindruck vom Stanford MOOC


Die Dörte ist schuld!

Just am Freitag Morgen hatte sie mir angetragen, mich noch flugs als Teilnehmerin des #DNLE einzutragen. Was ich auch artig tat. Und geschehen war’s, um meinen freien Freitag-Abend.

#DNLE – Um was geht’s?

Der Hashtag #DNLE steht für “Designing a New Learning Environment” und ist ein kostenloses Online-Angebot der Standford University in xMOOC-Format. Ein xMOOC ist das Gegenstück zu einem cMOOC, beides MOOCs, aber jeweils eben der anderen Art. Wie anders erklärt kein weniger als George Siemens in der slideshare-Präse im Folgenden:
In meinen Worten? xMOOCs haben eine feste Stuktur, einen Plan, wie die meisten Veranstaltungen an einer Uni eben haben. Es besteht ein eher hierarchisches Verhältnis zwischen Lehrendem und Lerner, das Forum (meist abgeschieden vom sonstigen Internet zumindest duch eine zwangsweise Anmeldung, ein Passwort o.ä.) ist der Ort des Austausches. Leistungen die erbracht werden, werden irgendwie von irgendjemandem bewertet und beurteilt, bestenfalls von den Peers. Beim cMOOC (das c steht für konnektivistisch ;) ) fungiert die jeweile MOOC-Webseite lediglich als Startpunkt alles Weiteren, die Lernenden sind die wahren Experten, Inhalte werden nicht – wie beim xMOOC – im Forum/Personal Journal generiert, sondern vielmehr vorwiegend in den virtuellen Heimatorten der Teilgeber, was nicht selten einfach deren Blogs sind. Der Erfolg der Teilnahme am jeweiligen MOOC, der liegt in der Hand der Teilnehmerin. I.d.R. gibt’s also keine Teilnehmezertifikate, obwohl mit Badges und Ähnlichem experimentiert wird. Soweit die Unterschiede. Oder zumindest die konstruierten Unterschiede.
Der MOOC an dem ich hier also teilnehme ist der xMOOC-Art.

Was tue ich (mir) da (an) – und warum?

xMOOC bedeutet, hier in konkret, “4 written reflections, 2 individual assignments, and a Final Team Project evaluated by peers”. Wer’s genauer wissen will, kann ja mal in die Kursübersicht (pdf) reinschauen. Den kleinen Text zur Selbstvorstellung habe ich schon – sowohl in mein “Personal Journal” (über das Profil zu finden und so eine Art Sammelbüchse für die Einzelleistungen) als auch ins entsprechende Forum. Nun ja, eben ein xMOOC, da sollen die Einzelleistungen hinterher, so man eine Teilnahmebestätigung haben will, eben flugs gecheckt werden können (Effizienz).

Die nächste Einzelaufgabe steht schon an, zu erledigen bis zum 28. Oktober, eine Minute vor Mitternacht, nicht unsere, sondern Pacific Standard Time. Bei zu spätem Einreichen – keine Gnade und keine Diskussion – keine Teilnahmebestätigung. Aber was halte ich mich schon wieder mit dem Formalen auf, hier die (inhaltliche) Aufgabe:

Find three interesting learning environments or education technologies, explain 3 positive aspects and 3 negative aspects for each (500-800 words total), and share with peers.

Antun und näher anschauen tue ich mir das ganze auf jeden Fall einmal aus dem Grund, dass es sich dabei eben um eine MOOC-Mutation handelt, die einen MOOC “unifähig” machen soll. Also Abläufen, Vorstellungen, der Philosophie einer bestimmten Institution kompatibel. Weil man an diesem MOOC m.E. sehr gut ersehen kann, was von einem MOOC bleibt, so er von einer Institution ins Repertoire aufgenommen wird – und ob die Art des Lernens, verglichen mit Modul-Abschließen, einen Unterschied macht.

Und was ist mit meinem Englisch?

Erstaunlicherweise sowas von gar kein Problem. Wahrscheinlich deshalb, weil akademisches Schreiben (und insbesondere auch solches, wie ein Kursüberblick) so hervorsehbar ist. Ebenso die eine kleine Diskussion, die ich bisher zu LMS oder nicht LMS mit LMS-Lovern im Forum geführt habe. Die Argumente (beider Seiten) sind mir so bekannt (hervorsehbar), dass sie im Grunde nur Variationen von hundert Mal Gelesenem darstellen. Ergo: Mit (fachlichem) Englisch gar kein Problem… höchsten die andern haben eines mit meinem. ;)

Ihr werdet noch einen kleinen Geschmack davon bekommen, so ich mein erstes Assignment auch hier im Blog poste.

Ist der nicht zu “massive”?

“Massive” ist der MOOC allerdings schon. Gerade im Moment (Sonntag Morgen) befinden sich alleine im Vorstellungsforum (in dem nicht mehr viel geht, die TNs beschäftigen sich mit der Teambildung und ihrem ersten Assignment) 1314 Threads mit schlappen 3376 Beiträgen. Was mich persönlich aber nicht schockt. Ich nutze die Suchfunktion nach Begriffen, die mich interessieren, ich kann unter den TNs nach Heimatorten filtern, … und manchmal stöbere ich auch ganz sinnfrei durchs Forum, und klicke hie und da mal drauf, was mich halt spontan so anspricht. Alles wie im Internet gewohnt.

Apropos Internet. Ich geh dann mal “Learning Environments” dort suchen, sonst wird das nix, mit meinem Assignment.

Es grüßt von dort

Eure mons7

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Es gibt uns wirklich uns wir waren da #rp12


Angeregt durch den erfrischenden Ein- und Rückblick der @dieGoerelebt in und auf ihre re:publica, möchte auch ich hier meine fünf Highlight-Splitter zum Event zum Besten geben.

Und diese sind:

1. Raus aus der Komfort-Zone! Rein ins Abenteuer!

… oder wie es Bianca in 140 Zeichen so schön auf den Punkt bringt:

Den re:learn Track (Stage 8) habe ich, nachdem ich mich bei Foursquare dort eingecheckt hatte, umgehend und intuitiv wieder verlassen. Gleich daneben (Stage 7) gab’s nämlich, ganz ab von meinem eigentlichen Interesse, erquickliche Neuigkeiten zu #eHealth, gleich dahinter der Open Space, und so ging es weiter und weiter und weiter mit den Überraschungen… bis zum Überraschungsvortrag von Sascha Lobo (auf Stage 1 auf den ich weiter unten nochmals kurz zurückkommen werde), die meine eingefahrene eLearning Perspektive in ungeahnte weitere und weite Online-Sub-Welten entführten.

Da gab es den Sprung vom Online-Modus ins Offline. Zu Bratwurst, Bier und meinem ersten Club-Mate (gereicht von der @anachorete). So eine Konferenz kann ganz schön körperlich sein.

Da gabe es den Sturz vom Rezipieren ins Dozieren, die dankenswerter Weise von @otacke designte Präse findet sich hier.
Aber es ging nicht nur raus mit mir, sondern auch rauf…

2. Rauf auf den Affenfelsen!

Das viele Abenteuer kann aber ganz schön anstrengend sein. Zum Chillen habe ich mich deshalb kurzfristig auf den so getauften Affenfelsen zurückgezogen, mich langgestreckt hingelegt, Richtung Himmel/Gebäudeabdeckung geblickt, um ein bisschen meinen Gedanken nachzuhängen, und das just zur gleichen Zeit als die @reichweite just gleiche Idee hatte.
So streckten wir uns also längs nebeneinander, schauten gen Hallendach über uns und führten das für mich aufschlussreichste und tiefgehendste Gespräch meines Tages. Aber damit war noch lange nicht Schluss. Angelockt ob @reichweite s Vibrations gesellten sich just noch zwei Berliner Jungs zu uns, die mich mit einer gehörigen Portion Witz über den Berliner Mann an sich und Sex in Berlin aufklärten. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde mir schlagartig klar:

3. Berlin ist… anders!

… und um dies herauszufinden verbrachte ich eine aufregende Nacht in Kreuzberg. Aber das allein ist mindestens einen ganzen eigenen Blog-Post wert.

4. Lobo & Co.

Aber verbleiben wir zunächst noch ein bisschen auf meiner re:publica. Dort habe ich als Abendprogramm den Sascha Lobo (gleichsam dank Dörte von der 1. Reihe aus) genossen. Und es war wirklich wie früher zusammen mit der Familie auf der Couch Wetten Dass….? anschauen. Ich mag ja den Lobo. Weil er das verbrät, was ich eh schon weiss, aber auf witzige Art und Weise. Und genau damit zeitigt er irgendwie (doch) Wirkung. Zum Beispiel hier. Und bei mir? Werde ich meine kleine Lernspielwiese dieses Jahr noch selber hosten? Warten wir’s ab. ;) Trotz aller Show kommt er dabei immer noch und wieder menschlich rüber. Dieses mal, weil seiner Art lispelnd. Aber genau die Menschen sind es ja, die das Internet zu dem machen, was es (für mich) ist.

5. Menschen

Und davon gab es einige. Es fühlte sich gleichsam an, als spaziere meine Timeline – willkürlich eingestreut in die Besucher und Besucherinnen der re:publica – um mich herum. Und mit der einen und anderen habe ich sogar einen Kaffe oder ein Bier trinken, sogar das eine oder andere Wort wechseln können/dürfen.

Das war alles sehr anstrengend für mich. Und ich bin (heil-)froh, wieder in meiner kleinen Welt angekommen zu sein, in der ich asynchron statt synchron antworten darf, mich wenn’s mir zuviel wird einfach im Keller verstecke, und zur Not sogar einfach den Browser schließe. Aber ich habe ja jetzt wieder ein Jahr Zeit mich von diesen Internet-Menschen zu erholen. Bis zum nächsten vollen Ladung re:publica.

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#i(ch)l(iebe)(e)s


Ich komme gar nicht mehr hinter her, mit dem Leben. Deshalb ein Beitrag, der eigentlich drei werden sollte. Weil drei Ereignisse für mich die vergangenen Tage bestimmten.

1. Die Laudation auf den #ils Studiengang zum Social Media Manger/zur Social Media Managerin in Berlin
Ich war am Montag nach Berlin geladen, um eine Lobesrede auf den Studiengang und die Dörte zu halten. Unser Studiengang hat nämlich gewonnen. Und zwar die Auszeichnung “Fernkurs des Jahres 2012″, einer von 2 Publikumspreisen des Forum DistanceE-Learning, abgestimmt werden konnte für die nominierten Lehrgänge auf fernstudientag.de, wo immerhin über 17.000 (sic!) Stimmen in 3 Wochen abgegeben wurden (wie ich aus sicherer PR-Info Quelle weiß ;) )
Was das ganze so bewegend für mich machte:

-> Ich hatte ja auch am Fernlehrgang mitgeschrieben. Von daher war es, als kriegte auch ich den Preis.

-> Ich habe ja Angst, vor einer größeren Anzahl von Menschen als 3 zu sprechen. Herzlichen Dank für die Unterstützung vor der Ansprache an meinen “Händchenhalter”.

-> So exzessiv gefeiert hatte ich schon lange nicht mehr. Und mir ist jetzt klar: Für sowas bin ich zu alt. ;)

2. Ein gar erquickliches Seminar im Second Life
Gleich darauf folgte eine Seminar (auch im Rahmen des #ils Studienganges) im Second Life, ein erster Abend von deren sechsen (und ein halber Samstag), bei dem es zunächst um eine Einführung ins Second Life ging, damit alle sich in der virtuellen Welt zurechtfinden können und lern- und handlungsfähig darin werden. Was in diesen Worten ziemlich arbeitsreich klingt, war faktisch nicht nur kurzweilig, sondern auch sehr spassig und beeindruckend. Letzteres insbesondere aufgrund einer Virtualisierung eines viralen Effektes. Für alle, die neu im Second Life sind, und zunächst ein paar Fingerübungen brauchen, die inspiriere die Anleitungen ab Minute 4 im Filmchen hier.

3. Online zum Nachschauen: #opco12 und #creativecommons auf #unitv
Und über der ganzen Aufregung wegen der Rede und den Abenteuern in virtuellen Welten habe ich die Einführungsveranstaltung zum #opco12 verpasst, die ich just gerade immer wieder zwischen dem Überlegen und Tippen nachschaue, und zwar hier. Außerdem gab’s noch mehr zu sehen, und zwar eine Diskussion zu Sinn und Unsinn von CreativeCommons auf #unitv, die heute Abend auch noch dran sein wird.

Und dann ist mein Tagwerk wohl vollbracht. Gehabet euch wohl und eine gute Nacht,

eure monsi.

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Wie finde ich eigentlich Inhalte, die ich auch verwenden darf?



Bildquelle.

[Vorspann - gerne überspringen, wer nur am eigentlichen Thema interessiert.]

Ich leide immer noch unter leichter Schockstarre darüber, was ich heute alles über Urheberrecht und Datenschutz im Zusammenhang mit eLearning gelernt habe. Sobald ich mich davon erholt habe, werde ich noch zusammenfassend darüber bloggen. Versprochen.

In Kurzform und auf (m)eine allgemeine Erkenntnis dazu destilliert:
Es gibt schon einige Regelungen, die sich recht hinderlich aufs Lernen und Lehren (sogar im Generellen, nicht nur bezogen speziell auf eLearning) auswirken, zum anderen gibt es so massive Dunkelzonen, dass Lehrende dem Grunde nach zwei verschiedene Strategien zu fahren scheinen: 1. Auf Nummer sicher gehen und die didaktische Kreativität ganz und gar beerdigen und 2. didaktisch kreativ werden oder bleiben …. und versuchen, sich nicht erwischen zu lassen. Zweiteres ist mir zwar sympathischer, führt aber auch nicht gerade dazu, dass sich Hochschule einer größeren Öffentlichkeit öffnet/öffnen könnte.

[Zum Punkt]

Aber konstruktiv und zu meinem eigentlichen heutigen Anliegen. Mir ist aufgefallen, dass sehr viele Menschen gar nicht wissen, welche Inhalte sie in welchem Rahmen verwenden dürfen. Was ich verstehen kann, da das oft ja auch gar nicht klar ist. DESHALB ist es doch (eigentlich) von Vorteil, von vornherein, anstatt die banale Google-Suche zu verwenden schon so zu suchen/recherchieren, dass mir von vornherein Inhalte angezeigt werden, die ich auch verwenden darf, oder? Dies tue ich (ganz und gar “basic”) bereits, und möchte hiermit meine Suchstrategien einmal vor- und zur Diskussion stellen.

1. Google ja, aber mit der “Erweiterten Suche”
Man geht einfach in die erweiterte Google-Suche und klappt unten “Datum, Nutzungsrechte, Land und mehr” auf. Unter Nutzungsrechte dann diejenige Möglichkeit auswählen, die dem eigenen Verwertungswunsch entspricht.

Weitere Links hat mir dankenswerter Weise unsere @anntheres zur Verfügung gestellt, die ich an dieser Stelle gleich weitergeben möchte.
Google-Tutorial von rheinformat
Zusammenfassung für die Google-Suche von PcEinsteiger
Recherchieren wie die Profis auf wissen.de
Links für die Internet-Recherche des Fb06 der Mainzer Uni
SPRINT

2. Die “Erweiterte Suche” gibt’s i.d.R. auch bei andern Diensten, z.B. #flickr
Wahrscheinlich kennen und nutzen alle zum Bilder anschauen und teilen Flickr. Dort findet man Inhalte, die man (weiter-)verwenden darf dadurch, dass man
a) Frau gehe auf #flickr und klicke einfach einmal auf “Suche”, ohne irgendwas ins Suchfeld einzugeben. b) Frau klicke auf “Advaced Search”. c) Trage oben ihre Suchbegriffe ein, scrolle herunter bis Creative Commons um dort ihr Begehr anzuklicken (ich klicke immer auf alles drei)… und d) erfreue sich und verwende das (Such-)Ergebnis.

….    oder man geht gleich die Abkürzung und klickt einfach hier.

3. Warum nicht mal eine andere Suchmaschine verwenden?
Wenn man auf Twitter zugange ist und ca. 3x täglich (anfänglich), zu Hochzeiten ca. 15x darauf hingewiesen wurde und jetzt gelegentlich immer mal wieder, so kommt einem gar nicht mehr in den Sinn, dass jemand von der Suchmaschine let’s cc nichts mitbekommen haben könnte. Ganz vergessend, dass nicht jedes Lebens informationeller Mittelpunkt in Twitter bestehen kann.

4. Finde nicht (nur die) Inhalte, sondern Menschen/Quellen, die diese Art Inhalte verbreiten, z.B. @cc-your-edu
Und eine solche (unversiegbare) Quelle findet sich (erneut) auf Twitter. Und dazu muss man sich nicht einmal einen Account anlegen. Schlicht und einfach hier drauf klicken… und aus dem Vollen schöpfen.

5. Gib Inhalte frei und Dir wird freigiebig gegeben
Bis hierher ging’s nur ums Nehmen. Es kann allerdings nur genommen werden, wenn es auch Geber gibt. Warum nicht einfach einmal anfangen, so es nichts “Gescheites” Gesuchtes gibt, etwas selbst zu erstellen und freigiebig herzugeben?

6. Auch (an-)fragen kostet nichts
Als sechst und letzt eine kleine Ermutigung. Selbst wenn man mal Inhalte finden sollte auf anderem Wege und bei denen nicht klar ist, wie man die denn verwerte. Fragen kostet nichts. Ist meistens erfreulich. Oder fördert zumindest die Kommunikation. Und das hat selbst und auch unser Referent heute verbraten. Von daher seid ihr GUT damit beraten! :)

[Crowdsourcing]

Diese Strategien und Vorgehensweisen sind ein Anfang. Ihr kennt bestimmt weitere, wie ich euch kenne! Bitte in den Kommentaren her damit!

Eure mons

Weiterführende Links
Mediaculture online: Freie Inhalte finden
Creative Commons
Creative Commons Suchportal

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