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Zur #sooc13 Blogparade: Bloggende Dozentinnen – vom Tun, von den Gründen, von den (Aus-)Wirkungen


Vom Anlass

Anlass dieses Artikels ist eine meiner Leidenschaften. Eine Blog-Parade. Und zwar jene ausgerufen von Anja Lorenz, im Rahmen des #SOOC13, “Hilfe, mein Prof blogt!

Liebe Professoren, Dozenten, Universitätsmitarbeiter…: Warum blogt Ihr eigentlich?

Vom Tun

Zunächst eine Einschränkung. Ich bin offiziell nur 2 Wochenstunden Dozentin.
Und auch gleich zur nächsten Einschränkung beziehungsweise Einordnung vorab. Ich blogge *nicht* in meiner Rolle als Dozentin bzw. im Rahmen meiner Lehrtätigkeit. Vielmehr als Mensch Monika perspektivisch auf meine Leidenschaft Bildung und Lernen bezogen.

Was jedoch nicht heißt, dass ich meine Lehre beziehungsweise Sachverhalte rund um die Lehre nicht (ganz gelegentlich) zum Thema mache. Beispiele gefällig?

“Sie Arschloch!”

Sie oder Du in der Lehre, das ist z.B. hier die Frage. Und diese hat ganz schön Resonanz erzeugt, immerhin über 30 Kommentare finden sich unter dem Post, das Thema in der Tat ein Dauerbrenner. Während es hier um die Beziehung zwischen Studierenden und mir, also unseren Umgang miteinander geht, geht es aber in anderen Posts auch um Inhalte oder Formate.

Krise in neuem Format

Hier z.B. habe ich Format und Inhalt einer Lehrveranstaltung vorgestellt, die ich auch zweimal an der Fachhochschule mit abgehalten habe.

Von den Gründen

Beiträge dieser Arten sind aber – wie gesagt – eher selten. Da ich also mitnichten aufgrund meines Dozenten-Seins blogge, so müsste die Frage nach meinen (geheimsten) Gründen des Bloggens an sich lauten. Und obwohl ich mich das durchaus regelmäßig frage, bin ich mir über meine ureigenste Motivation es zu tun und immer wieder ganz und gar nicht sicher. Es wird wohl ein ganzes Bündel von Gründen sein. Ohne Gewichtung und Priorisierung mal mindestens folgende.

  • Freude am Tun/Lust am Schreiben
  • Hoffnung auf Austausch
  • Einübung von Argumenten und knackige Darstellung von Sachverhalten
  • Gewohnheit

Von den Folgen/(Aus-)Wirkungen

Wer liest so was nun eigentlich? Ohne, dass ich meine Leserschaft groß auswertete (NOCH nicht ;) )… stelle ich mir euch folgendermaßen vor.

*Blog-lesende Studierende?*

Habe ich wohl keine. Also zumindest keine, die bei mir in der Vorlesung säßen. Und sollte es den einen oder die andere doch geben, so hat er oder sie sich jedenfalls nicht zu erkennen gegeben.

Was ich aber auch verstehen kann.

*Die Peer-Leserin!*

Ohne es zu wissen, lediglich zu vermuten, denke ich meine Leserinnen sind Peers im weitesten Sinne. Menschen, die aus ähnlichen oder auch andern Kontexten kommen, sich aber für ganz Ähnliches interessieren. Mit denen ich auch in meinem frequentiertesten sozialen Netzwerk – Twitter – zu tun und zu schaffen habe.

*Von Zielgruppen im Allgemeinen*

Ich schreibe auf niemanden hin, sondern aus mir heraus. Das mag marketing-technisch ein Fehler sein, macht aber Spass. Es gibt mir die Freiheit nach Gusto meine Themen, meinen Stil, meine Frequenz der Postings zu verändern.

Fazit

Ich bin gar keine bloggende Dozentin, ich bin ein bloggender Mensch, der sich für Lehren und Bildung, innovative Formate, eLearning und innovative Formate interessiert. Und dementsprechend fallen auch meine Begründungen aus.

Und zufälligerweise bin ich eben auch noch Dozentin. ;)

Eure mons7 (aka Monika E. König)

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Brown-Bag-Seminar an der FH. Futter für Geist und Körper


Brown Bag (with staple)  Bildquelle.

Ich schreibe ja selten über meine Arbeit. Fast könnte man denken, ich spielte nur. ;) Heute Mittag jedoch gab es ein kulturelles Ereignis – das erste seiner Art bei uns am Fachbereich – das ich in der Tat eines Eintrages in meinem Bloglein als würdig empfinde. Etwas Neues. Etwas mehr Spielerisches. Ein Brown-Bag-Seminar.

Brown-Bag-Seminar – was soll das denn sein?

Das Jahr, in dem mir der Begriff das erste Mal staunend unterkam, war 2000. Oder vielleicht 2001. Ich arbeitete in einer amerikanischen Großkanzelei und es stand für etwas, das ganz dem Treiben und der Haltung der Belegschaft dort entsprach, nämlich das Angenehme (nämlich z.B. Essen) mit dem Nützlichen (nämlich Austausch, Beziehungspflege und sich Wissen draufzuschaffen) in Einklang stand. Man nahm nämlich seine Stulle (und die war entsprechend der Gewohnheit nicht selbst geschmiert sondern aus dem Nobelimbiss gegenüber im Tütchen (in U.S.A. sind die wohl braun) mitgebracht) mit in die Mittagspause, die ein Kollege mit einem kurzweiligen Vortrag und darauffolgender Diskussion bereicherte.

Damit wir uns nicht falsch verstehen. Das war nichts für uns Assistentinnen. Wir wussten nur davon. Und manche von uns machte die Trennung zwischen Partner und Associates auf der einen Seite, dem Assistentinnen-Volk auf der anderen traurig. Denn da hätten wir gerne auch mal mitgemacht.

Wie hier bei uns an der FH. Wo die Veranstaltung – aus welchen Gründen auch immer – von mehr administrativen Mitarbeiterinnen besucht war, denn vom professoralen Kollegium.

Wie war’s denn nun?

1. Der Einzige, der das mit dem Futtern wirklich ernst genommen hat – sehr sympathischerweise – war ein Studi. Und der hat sich einfach mit seinem Mensa-Tablett hinzugesellt. Ehrlich geschrieben hatte ich für einen kurzen Moment das gleich in Erwägung gezogen. Mich leider nur nicht getraut. ;)

2. Kommunikativ war’s nur zum Ende hin, und das lediglich zwischen den Fach-Kollegen. Was jedoch interessant zu verfolgen war. Trotz des spezifischen Themas (dazu weiter unten) sowohl verständlich vorgetragen als auch verständlich nachgefragt und nachgehakt.

3. Auch interessant: Wie trägt man seine fachlichen (unfertigen) Erkenntnisse einem zum großen Teil nicht des eigenen Fachgebietes mächtigen aber durchaus intelligenten Publikum vor? Durchaus gelungen. Davon konnte ich lernen und werde mir ein Beispiel nehmen.

4. Besucht war die Veranstaltung relativ gut. Immerhin waren 2/3 des Raumes belegt. Sogar der Deutschlandfunk war zugegen, um daraus eine Story zu machen.

Und kommen wir jetzt langsam mal zum Inhalt?

Letzte Anmerkungen zum Inhaltlich Gelernten

Und daran kann man wohl messen, was es bringt. Es ging um die Krise. Die Krise von Irland, Island, Zypern. Um die “Great Recession”, von der seit 2007 auch die reichen Länder betroffen. Und darum, dass es wohl einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Financial Reform Indes (IWF “New Database of Financial Reforms” by Abiad et al. (2008)) und der Krise (will meinen und heissen BIP-Krise, Beschäftigungs-Krise, Schulden-Krise) gibt.

O.k. Nochmals in 140 Zeichen. Je größer die Freiheit des Finanzmarktes eines Landes (max. 21), desto größer die Krise. Je stärker reguliert der Finanzmarkt eines Landes (im Extremfall 0), desto unwahrscheinlicher eine bzw. handhabbar eine Krise.

Der Vortragende mag mich korrigieren, so ich allzu verkürzt mein Aufgenommenes wiedergegeben habe.

Und ihr so?

Deshalb flugs zurück zur Meta-Diskussion: Habt ihr schon mal an solchen Brown-Bag-Seminaren teilgenommen? In welchem Umfeld und welcher Rolle? Was sind eure Erfahrungen? Und: Haltet ihr solche für ein für euch attraktives Event?

fragt sich eure

m (Monika E. König)

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Antworten finden via #mmc13


FragezeichenBildquelle.

Letzte Woche formulierte auf Education Dive “8 questions MOOCs face in 2013″, davon ausgehend, dass das kommende Jahr entscheidend für die Zukunft dieses Lern-Lehr-Formats werden wird: “While MOOCs are already being touted as the solution to age-old problems in education, they have yet to solve seemingly simple problems, such as producing a sustainable business model and evaluating student performance in a meaningful way.” (ebd.)

Wir wollen Euch seine 8 Fragen hier auf deutsch – und mit unseren eigenen Kommentaren versehen – präsentieren, als Anregung und nicht als Vorwegnahme unserer gemeinsamen Suche nach Antworten im Rahmen des #MMC13. (Vielen Dank auf diesem Wege auch an Ellen Trude, die uns auf Twitter (@e_trude) auf den Artikel aufmerksam gemacht hatte.)

Die 8 Fragen an MOOCs von Davide Savenije

….. Weiterlesen? …… DANN BITTE HIER ENTLANG!

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Zur Debatte um offene vs. geschlossene Lernräume – und alles mögliche dazwischen


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Um was geht’s? 
Ein Thema (oder schon fast eine Mission), das (die) mir (herrührend aus meiner eigenen Lernbiographie) am Herzen liegt, ist die Öffnung geschlossener Lernräume – z.B. an der Hochschule. Ein geschlossener Lernraum ist z.B. der Seminarraum oder (aufgrund der pot. Masse der Anwesenden) schon als offener daherkommende Vorlesungssaal, aufs virtuelle übertragen der virtuelle Klassenraum im Learning Management System. Am anderen Ende des Kontinuums ist dann wohl ein MOOC wie der #opco11 zu verorten. Und dann gibt’s noch allerhand dazwischen.

Positionierung(en) und vorgebrachte Argumente
Alle, die mich gelegentlich lesen oder es mit mir persönlich zu tun bekommen haben, werden meine (eher) radikale Einstellung zum Thema schon vernommen haben. LMS abschaffen. Hochschule öffnen. Und zwar schnell. Also etwas entgegengesetzt der Praxis an meiner Institution, nur diejenigen Studierenden und am besten noch nur für die Zeit ins virtuelle Klassenzimmer einzulassen, die auch dann und dahinein “gehören”, in das mit einem Passwort ”beschützte” LMS, den Kurs dann noch mit einem Schlüssel geschützt, manchmal auch noch befüllt mit passwortgeschützten PDF-Dokumenten.

Beide Seiten bringen Argumente vor, die ich hier sammeln und nach und nach um Quellen ergänzen möchte.

Argumente

PRO geschlossene Lernräume CONTRA offene
Pg - Fehler machen dürfen, ohne dass potentielle Arbeitgeber potentiell mit- und/oder nachlesen können.
Pg/Co – Datenschutz! (s. mehr unten)
Pg/Co – Urheberrecht! (s. mehr unten)

PRO offene Lernräume CONTRA geschlossene
Cg – Lernerleistungen weder weiter-/wieder verwertbar noch relevant.
Cg – Lerngruppen zu klein und gemeinsame Zeit zu kurz, als dass eine FachCommunity entstehen könnte.
Po – Potentielle Kontakte mit bereits bestehenden Mitgliedern einer FachCommunity
Po – Einübung unüblicher Textsorten (inhaltliche und formale Anforderungen)

Anmerkungen zu den (derzeitigen) Rahmenbedingungen – Urheberrecht und Datenschutz
Bildungsinstitutionen zeigen wenig Aktivität in Richtung auf Öffnung. Die Mehrzahl der Lehrenden ebensowenig. Was auch verständlich ist, angesichts von den derzeitig bestehenden Regelungen zum Urheberrecht und Datenschutz (wie ich kürzlich auf jener hier erwähnten Veranstaltung erfahren durfte).

Anmerkungen zum Urheberrecht
Beim Urheberrecht handelt es sich um eine Art Vermittlungsversuch zwischen dem Interesse an freiem Informationszugang auf der einen Seite und dem Interesse am Schutz des (eigenen) geistigen Eigentums auf der anderen. Deshalb darf ich bei meiner eigenen geistigen Leistung (wie z.B. bei diesem Blog-Eintrag, so er eine geistige Leistung wird) bestimmen, wie ihr den verwenden dürft (was ich ja auch über die Creative Commons-Lizenz getan habe). Ohne eine solche darf ich bestimmte geschützte Werke aber trotzdem und ohne Zustimmung desjenigen mit dem Urheberrecht ntutzen, und zwar legal. So z.B. für den eigenen wissenschaftlichen Gebrauch (sozusagen den “Eigenbedarf” ;) ) (gem. § 53 Abs. 2 Nr. 1 UrhG), ich darf in Maßen zitieren (gem. § 51 UrhG) und dann gibt es ja noch gemeifreie Werke wie z.B. Open Content oder eben entsprechend Creative Commons lizenziertes Material.

Jetzt werden in der Hochschule allerdings nicht nur selbst Geschriebenes (und mit Zitaten versehen) auf eLearning-Plattformen geteilt, sondern eben auch Teile von Büchern als pdf-Dateien hochgeladen. (Früher ging unsereins in die Bibliothek, heute wird’s bequem zur Verfügung gestellt). Das dürfen die Lehrenden ja auch, allerdings nur unter der Bedingung,

dass das so zur Verfügung gestellte Material passwortgeschützt ist
UND
nur für Teilnehmer genau dieser Unterrichtsveranstaltung
UND
unter der Maßgabe, dass die TNs sich verpflichten, die Passwörter nicht an andere weiterzureichen UND
das Material muss direkt zur inhaltlichen Verdeutlichung benutzt werden, also nicht ”nur” didaktisch geboten. (Alles in meinen eigenen Worten ausgedrückt, daher wahrscheinlich juristisch ungenau).
ERGO: DIE AUSNAHMEREGELUNG (zur Veranschaulichung im Unterricht gem. § 53 a Abs. 1 Nr. 1 UrhG) LÄSST- sobald man in der Art der Ausnahme Material einsetzen will – EINE ÖFFNUNG VON LEHRE NICHT MEHR ZU!

Anmerkungen zum Datenschutz
Genau wie das Urheberrecht soll auch das Datenschutzrecht vermitteln. Vermitteln zwischen dem Interesse, die Kontrolle über die Nutzung von Daten, die die eigene Person beschreiben (personenbezogen) (z.B. ob und welcher Gewerkschaft ich zugehöre, wie ich’s mit der Religion halte, was meinen Gesundheits- und Geisteszustand betrifft). In die Nutzung solcher Daten soll ich also einwilligen müssen (und diese Einwilligung muss die Frage welche Daten und wofür enthalten), so ich die Nutzung zulassen will.
Das andere Interesse ist der Erkenntnisgewinn.
Das Problem, das man nun hat, wenn man Lehre ins Internet hinein öffnen will, ist, dass sich Studierende mit ihren personenbezogenen Daten bei irgendwelchen Diensten anmelden müssen, z.B. WordPress. Und das “müssen” Sie freiwillig tun. Was mache ich nun mit den Studierenden, die das nicht wollen? Und sie im Grunde aufgrund meiner Lehre zwinge, Dinge ins Internet zu stellen (und das Internet vergisst ja nichts), die sie hinterher evtl. wieder rauskriegen wollen würden, was jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit ohnehin unmöglich sein wird? Ich glaube diese beiden Aspekte sind die Problematischen in Zusammenhang mit Öffnung von Lehre, allerdings wurde Datenschutzrecht nur ganz ganz am Rande während der besagten Veranstaltung gestreift. Weiss es jemand besser, der möge mich via Kommentar belehren.

Das System ändern vs. Regelungen didaktisch unterlaufen
Die Rahmenbedingungen (wie z.B. Urheberrecht) lassen sich nun mal nicht (schnell und mal eben) ändern. Ich halte mich also als Lehrende daran. Über Passwörter und Zugangsbeschränkung stelle ich technisch sicher, dass das Urheberrecht eingehalten wird. Und verzichte auf didaktische Experimente im Internet. Bin ich wagemutiger (und eher in Richtung Öffnung auf dem o.g. Kontinuum verortet), versuche ich technisch zu beeinflussen, dass bestimmte Inhalte nicht über Suchmaschinen aufgefunden werden (können).

Der Gedanke, der mich jedoch im Moment nicht mehr loslassen will, ist derjenige, dass ich mich auf dem Kontinuum ziemlich weit in Richtung Öffnung positionieren könnte, und diese Position über didaktische Art und Weise “sichern” kann. Sozusagen die Regeln, wie sie nun einmal bestehen, nicht brechen, sondern didaktisch unterlaufen.

Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie ich das konkret anstellen kann.

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Wie finde ich eigentlich Inhalte, die ich auch verwenden darf?



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[Vorspann - gerne überspringen, wer nur am eigentlichen Thema interessiert.]

Ich leide immer noch unter leichter Schockstarre darüber, was ich heute alles über Urheberrecht und Datenschutz im Zusammenhang mit eLearning gelernt habe. Sobald ich mich davon erholt habe, werde ich noch zusammenfassend darüber bloggen. Versprochen.

In Kurzform und auf (m)eine allgemeine Erkenntnis dazu destilliert:
Es gibt schon einige Regelungen, die sich recht hinderlich aufs Lernen und Lehren (sogar im Generellen, nicht nur bezogen speziell auf eLearning) auswirken, zum anderen gibt es so massive Dunkelzonen, dass Lehrende dem Grunde nach zwei verschiedene Strategien zu fahren scheinen: 1. Auf Nummer sicher gehen und die didaktische Kreativität ganz und gar beerdigen und 2. didaktisch kreativ werden oder bleiben …. und versuchen, sich nicht erwischen zu lassen. Zweiteres ist mir zwar sympathischer, führt aber auch nicht gerade dazu, dass sich Hochschule einer größeren Öffentlichkeit öffnet/öffnen könnte.

[Zum Punkt]

Aber konstruktiv und zu meinem eigentlichen heutigen Anliegen. Mir ist aufgefallen, dass sehr viele Menschen gar nicht wissen, welche Inhalte sie in welchem Rahmen verwenden dürfen. Was ich verstehen kann, da das oft ja auch gar nicht klar ist. DESHALB ist es doch (eigentlich) von Vorteil, von vornherein, anstatt die banale Google-Suche zu verwenden schon so zu suchen/recherchieren, dass mir von vornherein Inhalte angezeigt werden, die ich auch verwenden darf, oder? Dies tue ich (ganz und gar “basic”) bereits, und möchte hiermit meine Suchstrategien einmal vor- und zur Diskussion stellen.

1. Google ja, aber mit der “Erweiterten Suche”
Man geht einfach in die erweiterte Google-Suche und klappt unten “Datum, Nutzungsrechte, Land und mehr” auf. Unter Nutzungsrechte dann diejenige Möglichkeit auswählen, die dem eigenen Verwertungswunsch entspricht.

Weitere Links hat mir dankenswerter Weise unsere @anntheres zur Verfügung gestellt, die ich an dieser Stelle gleich weitergeben möchte.
Google-Tutorial von rheinformat
Zusammenfassung für die Google-Suche von PcEinsteiger
Recherchieren wie die Profis auf wissen.de
Links für die Internet-Recherche des Fb06 der Mainzer Uni
SPRINT

2. Die “Erweiterte Suche” gibt’s i.d.R. auch bei andern Diensten, z.B. #flickr
Wahrscheinlich kennen und nutzen alle zum Bilder anschauen und teilen Flickr. Dort findet man Inhalte, die man (weiter-)verwenden darf dadurch, dass man
a) Frau gehe auf #flickr und klicke einfach einmal auf “Suche”, ohne irgendwas ins Suchfeld einzugeben. b) Frau klicke auf “Advaced Search”. c) Trage oben ihre Suchbegriffe ein, scrolle herunter bis Creative Commons um dort ihr Begehr anzuklicken (ich klicke immer auf alles drei)… und d) erfreue sich und verwende das (Such-)Ergebnis.

….    oder man geht gleich die Abkürzung und klickt einfach hier.

3. Warum nicht mal eine andere Suchmaschine verwenden?
Wenn man auf Twitter zugange ist und ca. 3x täglich (anfänglich), zu Hochzeiten ca. 15x darauf hingewiesen wurde und jetzt gelegentlich immer mal wieder, so kommt einem gar nicht mehr in den Sinn, dass jemand von der Suchmaschine let’s cc nichts mitbekommen haben könnte. Ganz vergessend, dass nicht jedes Lebens informationeller Mittelpunkt in Twitter bestehen kann.

4. Finde nicht (nur die) Inhalte, sondern Menschen/Quellen, die diese Art Inhalte verbreiten, z.B. @cc-your-edu
Und eine solche (unversiegbare) Quelle findet sich (erneut) auf Twitter. Und dazu muss man sich nicht einmal einen Account anlegen. Schlicht und einfach hier drauf klicken… und aus dem Vollen schöpfen.

5. Gib Inhalte frei und Dir wird freigiebig gegeben
Bis hierher ging’s nur ums Nehmen. Es kann allerdings nur genommen werden, wenn es auch Geber gibt. Warum nicht einfach einmal anfangen, so es nichts “Gescheites” Gesuchtes gibt, etwas selbst zu erstellen und freigiebig herzugeben?

6. Auch (an-)fragen kostet nichts
Als sechst und letzt eine kleine Ermutigung. Selbst wenn man mal Inhalte finden sollte auf anderem Wege und bei denen nicht klar ist, wie man die denn verwerte. Fragen kostet nichts. Ist meistens erfreulich. Oder fördert zumindest die Kommunikation. Und das hat selbst und auch unser Referent heute verbraten. Von daher seid ihr GUT damit beraten! :)

[Crowdsourcing]

Diese Strategien und Vorgehensweisen sind ein Anfang. Ihr kennt bestimmt weitere, wie ich euch kenne! Bitte in den Kommentaren her damit!

Eure mons

Weiterführende Links
Mediaculture online: Freie Inhalte finden
Creative Commons
Creative Commons Suchportal

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Über die Rolle von Öffentlichkeit im Lernprozess


ANLASS
Meine Mission auf Arbeit oder besser gesagt eine meiner gefühlten Missionen auf Arbeit zur Zeit, ist der Institution vorzuschlagen, mehr Öffentlichkeit zuzulassen. Oder überhaupt Öffentlichkeit zuzulassen.

REAKTIONEN
Normalerweise werde ich umgehend mit gar eingängigen Schlagworten “niedergeknüppelt”, die da lauten: Datenschutz, Fehler müssen in schützten Räumen gemacht werden dürfen, Persönlichkeitsrechte.

BEGRÜNDUNG
Ich komme also erst gar nicht dazu zu erläutern, was ich denn damit meinte oder auch nur, was Öffentlichkeit in meiner eigenen Entwicklung bewirkt hat.

Deshab müsst ihr das jetzt ertragen. Das heißt, wenn ihr so wagemutig sei, auf den kleinen Link da unten zu drücken ;)

 kleiner Link

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(Eine Art) Buchrezension – Dueck und seine Professionelle Intelligenz


Martin Kurz aka @martinkurz hat Wort gehalten, und mir zum #ecbi11 den neuesten Dueck-Band mitgebracht, und das in erstaunlich gutem Zustand, will heißen ohne Unterstreichungen, Kritzeleien und Kaffeeflecken darin. Ich gelobe mir Mühe zu geben, diesen Zustand beizube- bzw. zu erhalten.

Aber zum Inhalt. Obwohl. Eine solche inhaltliche Besprechung gibt es ja schon in unserer Community. Nämlich und z.B. bei Oliver (Tacke) hier . Von daher kann ich mich ganz entspannt zurücklehnen … und mich der reinen Kommentierung widmen, meiner Lieblings-Disziplin. ;)

“Die Lehrer und Professoren sind nicht mehr das Tor zur Bildung. Die Portale der Bildung sind mehr und mehr im Netz. Die Schüler und Studenten brauchen dann allerdings richtig gute Reiseführer in der virtuellen Welt.” (S. 197)*

Und genau das ist mein Begehr. “Learning Facilitator” zu sein, und ich übe mich ja derweil schon in drei spannenden Projekten darin. Allerdings bin ich fern der Meisterschaft, oder “Professionalität”, wie es Dueck wohl nennte. Und um was es sich bei dieser professionellen Intelligenz denn handele, bricht er herunter und abstrahiert er für allerlei Bereiche, also mitnichten nur den Bildungssektor/Bereich der Bildung, zerlegt er in folgende Teilintelligenzen.

IQ oder die normale Intelligenz des Verstandes (vgl. S. 112f.)
Na ja. Mit der liegen wir wohl alle im Normbereich. Immerhin wurde wohl darauf in der Schule und danach bei Ausbildung und Studium der meiste Wert gelegt. Sofern wir irgend durchgekommen, kann es ja nicht so schlimm darum stehen. Oder?

EQ oder die emotionale Intelligenz der Zusammenarbeit oder auch Herzensintelligenz (vgl. S. 113)

“Ihr EQ liegt weit über dem Durchschnitt. Ihre Antworten zeigen deutlich, dass die emotionale Intelligenz sehr hoch entwickelt ist.” … so behauptet zumindest das Testergebnis des EQ-Tests der Süddeutschen. Der Leser/die Leserin versuche sich hier daran. Oder wie Dueck schreibt… einfach auf/bei Google EQ und Süddeutsche eingeben…. und schon erscheint der Link. Den Intelligenztest (analog auffindbar) habe ich mal lieber nicht gemacht und halte mich an obigem Glaubenssatz fest… am Ende wäre noch herausgekommen ich sei EQ mäßig besser als IQ. ;) Aber auch das Konzept des EQ (und was sich dahinter verbirgt)  kennen wir spätestens seit dem Bestseller von Goleman.

Was wirklich neu ist, ist (neben der expliziten Beschreibung, was wir alle an Unprofessionalität um uns herum bereits massenhaft wahrnehmen und der Umdefinition und Erläuterung der Begriffe Keystone-Persönlichkeit und T-Shape-Spezialist, der Leser/die Leserin lese selber nach) die Beschreibung weiterer Teilintelligenzen, nämlich VQ (die Vitale Intelligenz des wirksam werdens), AQ (die Intelligenz der Attraktion oder die Kunst der Verführung der Sinne), CQ (die kreative Intelligenz, die neue Welten (er-)öffnet), sowie MQ, die Intelligenz der Intuition und der Sinnstiftung (das M kommt von meaningful). Noch ein paar Worte zu diesen.

VQ oder die schlichte Kunst, zu wirken

Und so schlicht und einfach ist diese Kunst wohl gar nicht. V kommt übrigens von vital. Und gemeint ist so etwas wie “Sie können offene Konflikte aushalten, auch, eine Zeit lang am Pranger stehen.” Und das für mich als absoluter Harmonie-Mensch. Vitale Intelligenz beweisen z.B. eine @dieGoerelebt, wenn sie einen gesamten Fernlehrgang #SoMM in Rekordzeit (wenn auch mit uns zusammen, aber das ist eben auch die Kunst, “Führungsfähigkeit” (S. 138)) zum Start zu bringen. Oder ein @herrlarbig, der gerade dabei ist, Schule auf #oer zu bringen.

Dagegen sind meine VQ-Leistungen läppisch. Da das aber nicht gerade meine Stärke ist, bin ich trotzdem ganz schön stolz drauf. Nur z.B. immer wieder zu bloggen, trotz des Gefühls, der einzelne Post sei noch nicht fertig. Und ich glaube genau das ist der Schlüssel zum Training meiner Wirkungskunst. Artefakte zu erstellen. 15-Minuten-Lern-Videos. Texte. Audioboos. Ihr werdet euch noch wundern, wie VQ ich werden kann. ;)

AQ oder durch Berührung der Sinne verführen

Hier schneide ich vielleicht etwas schlechter, aber zumindest genau so schlecht ab, wie beim VQ. Aber – dies nicht nur um meine Ehre zu retten – ich erkenne zumindest richtig gut Gemachtes. Jeden Morgen streichle ich mein MacBook Air… und erkenne dessen schlichte Eleganz und dessen betörendes Design (an). Solches jedoch zu produzieren? Das ist noch ein ganz anders Kaliber, da muss ich mir noch Gedanken drüber machen, mein Lieber. (Kann mir da nicht jemand aus der Leserschaft zu Hülf eilen?)

CQ oder die Entdeckung neuer Welten

“Sie schaut, sagt man, mit Vorliebe “über den Tellerrand”. Die Dinge werden aus allen Perspektiven angeschaut, ohne die konventionell vorgeschriebenen Scheuklappen des “richtigen Verhaltens und angenehmen Denkens”.” (S. 149) Perspektivwechsel. Den liebe ich. Ich nehme gerne die/eine andere Perspektive ein. Allerdings ist CQ MEHRperspektivisch. Die eine andere Perspektive langt nicht. Noch und noch eine draufzusetzen, denn “Ziel ist die ganzheitliche Erkenntnis.” (ebd.)

MQ oder der Sinn für Sinn

“Viele Ärzte, Erzieherinnen, Altenpfleger oder Kirchenmitarbeiter arbeiten um des Sinnes willen und nehmen Abstriche beim Honorar oder Lohn hin. Der Sinn schweißt sie zusammen, sie arbeiten gut in Teams.” (S. 151) Eine Institution wie eine Universität könnte gut mit Sinn operieren. Gerade aber dort findet sich – gemessen am Sinn von Bildung und Entwicklung des mit dieser assoziierten Individuums – unglaublich viel Sinnlosigkeit. Inoffizieller Sinn ist wohl die Selbsterhaltung von Verwaltung und das möglichst unbeleckt bleiben von jedweder Zumutung des assoziierten Individuums. (Vorsicht Sarkasmus.)

Weiters beschäftigt Dueck sich noch mit der (notwendigen) Integration der o.g. Intelligenzen, dezidiert mit dem Bildungssystem (ab S. 164) (hier sollte ich wohl nochmals nachlesen ;) ) sowie dem Empowerment der Weltenbewohner (ab S. 252). Dies nur, um nochmals klarzustellen, dass der Gesamtband viel mehr ist, als ich in einem Post daraus gemacht habe.

Aber das wisst ihr Blogleser/-innen ja alle.

Ein schönes Restwochenende wünscht

die @mons7. An ihren Intelligenzen arbeitend. ;)

_______________________________________

* Wie sich überhaupt die Anforderungen ändern und sich das in diversen Branchen und Bereichen ausprägt beschreibt Dueck auf den Seiten 12 bis einschl. 70.

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#ocwl11 Die Wissensspirale – komplexer als (von mir) gedacht!


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Oh. Mann. Ich habe die Einheit 4 als Patin ausgewählt, weil mir der Begriff der Wissenspirale so eingängig war.

Dies lag an folgendem Erlebnis inmitten meiner Kindheit.
Wir hatten gerade in Mathe irgendwelche Winkel berechnet. Dreiecke gezeichnet. Uns alle ein Geodreieck kaufen müssen. … und plötzlich, gleichsam aus heiterem Himmel… sprangen wir hinüber in die Algebra, liessen alle Winkelmesserei hinter uns. Ich verstand mal wieder Bahnhof. Was hatte das eine mit dem anderen zu tun? Beides war Mathe, aber wo war die Verbindung? Warum der so unvermittelte Sprung vom einen ins andere? Fragen über Fragen.

Der Referendar räusperte sich. Und äußerte sich dazu folgendermaßen. Das Fachgebiet der Mathematik sei in verschiedene Bereiche eingeteilt, die schon irgendwie zusammen hingen, aber das sei zu komplex für ihn. In der Schule sei der Plan, alle Bereich zu durchlaufen, auf niederem Niveau.  Das Schuljahr drauf fange man wieder mit dem ersten Bereich an, nur ein bisschen schwieriger. Wie eine Wendeltreppe.

Das war das erste Mal, dass jemand mir eine Meta-Information zum Lehrplan/Unterricht zur Verfügung gestellt hatte. Und ich war überglücklich darüber. In diesem Moment entschloss ich mich wahrscheinlich, Erziehungswissenschaften zu studieren, … um meine Schulzeit irgendwie – zwar im Nachhinein, aber immerhin – logisch einordnen zu können.

Ich verliebte mich in das Bild der Treppe, die ich hinaufschreite… und die niemals enden würde. Solange nicht, bis ich im (damals war ich noch durch und durch katholisch) im Himmel angekommen war.

SCHNITT.

So leicht finde ich die Texte jetzt aber ganz und gar nicht zu verstehen, die uns zur Wissensspirale zur Verfügung stehen. Deshalb erklärt mal bitte eurer Patin, ihr aktiven #ocwl11′er,  ob ich mit meinen folgenden Annahmen richtig liege. Die Wissensspirale besteht im Querschnitt aus vier verschiedenen Bereichen, die ich durchschreite und beim nächsten Durchschreiten diese wiederum durchquere, nur eben auf einer Ebene höher.

Diese Bereiche sind (z.B. bezogen auf mein Weblog):

Sozialisierung.
Ich mache einfach mal nach. Andere kommentieren, also kommentiere ich bei Anderen. Sie bloggen, also lege ich mir ein Blog an… und schreibe halt irgend was.

Externalisierung.
Vom irgend was Bloggen komme ich zum Bloggen über das Bloggen. Ich veräußere also mein Wissen, das ich vorher wusste, ohne es zu wissen.

Kombination.
Dazu lese ich ein Fachbuch. Es sagt mir, ich solle doch – so als richtige Bloggerin – mein Blog selber hosten. Gelesen getan. Ich tue mir die Prozedur nach Anleitung an.

Internalisierung.
Ich bin der Blogging-Crack. Werde gefragt, ob ich meiner Freundin ein Blog anlegen kann. Was ich natürlich kann. Ich tue es einfach. Weil ich es kann.

Oder habe ich beim Konzept jetzt irgend etwas grundlegend missverstanden?

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Wer wie was? Wieso weshalb warum? – Eine kleine Einführung ins Bloggen


Bildquelle. Freitag in acht Tagen habe ich die große Ehre und das Vergnügen, für ein Stündchen eine Einführung ins Bloggen zu geben. Herüberkommen soll dabei folgenderlei:

A. Was ist das denn eigentlich, ein Blog, und was macht man denn da, wenn man das tut, bloggen?
1. Die ewig währende (Streit-)Frage: DER oder DAS Blog?
Beruft man sich auf die Herkunft des Wortes (von World Wide Web + Logbuch), liegt natürlich das DAS näher, der Duden erlaubt mittlerweile großzügigerweise beiderlei. Von allgemeiner Akzeptant der Regelung des “alles geht” sind wir allerdings noch mittelweit entfernt.
Welcher Artikel ist Deine Präferenz?

2. Zum Punkt. Die Standard-Definition ist ja die in regelmäßigen Abständen aktualisierte Webseite, das Neueste immer oben, mit Zeitstempel versehen und sowohl als Ganzes als auch die einzelnen Beiträge dauerhaft durch eindeutige URLs im Internet wieder auffindbar. (Siehe (auch) hier).
Fragen/offene Punkte, die sich mir hier aufdrängen:
- Wie regelmäßig ist regelmäßig? Welche Rolle spielt die Frequenz?
- Macht es einen Unterschied, ob ich alleine schreibe oder als Gruppe?

3. Die Rolle DER Technik
“Die Technik” ist m.E. beim Bloggen schlichtweg irrelevant. Zur Demonstration dieser These könnte ich innerst eineinhalb Minuten ein WordPress-Blog anlegen.
Habt ihr zur Rolle der Technik eine konträre Meinung?

4. Warum tue ich das überhaupt? Und das immer wieder? (plus wie viel “Bewerbung” braucht ein Blog, wie viel verträgt’s?)
Was ist eure Motivation bzw. sind eure Motivationsbündel immer wieder anzufangen/weiterzumachen? Meine Motivation hat sich immer mal wieder verändert, was sich u.a. in der Verabschiedung von zwei Plattformen und letztendlich heimisch werden bei und mit WordPress geäußert hat. Zunächst war es (damals noch anonym) das überhaupt äußern von Gedanken. Von Überlegungen, die in meinem direkten Umfeld als entweder absolut uninteressant oder noch schlimmer inakzeptabel empfunden wurden (Plattform: diary-z).
Später begehrte ich inhaltliche Kommentare von Menschen, die sich mit gleichen Fragestellungen zur gleichen Zeit auseinandersetzten (blog.de). Diese begehre ich immer noch und die sind aus euch gar nicht so leicht herauszulocken – nur mal am Rande bemerkt.
Schließlich hat so etwas wie eine Professionalisierung meiner Schreibe stattgefunden (auch wenn diese – zugegebenermaßen – immer noch höchst subjektiv daherkommt). Das brachte dann den Umzug nach wordpress.com mit sich (ich bin immer noch dem @ralfa zu Dank für den entscheidenden Hinweis verpflichtet). Reputation rückt jetzt so langsam in den Vordergrund. Ich möchte die sein, die sich im weitesten Sinne mit “Digital Learning” befasst. [Wer wollt ihr sein?]
Um Reputation zu erlangen bedarf es natürlich einer verständigen Leserschaft, eine, die sich für ähnliche Inhalte interessiert und die einen immer wieder anstachelt, weiterzudenken. Und sich vielleicht auch anstacheln lässt, Kritik zu üben. Und die findet einen nicht von alleine. M.E. geht es ohne “Teaser” nicht. Ich denke am ehesten locke ich euch via Twitter hierher, ein paar werden sich noch von Facebook her verirren, von Google+ kann ich mir schon nicht mehr vorstellen. Mit Sicherheit weiss ich es allerdings nicht. Sagt ihr es mir! (Vielleicht sollte ich dem mal nachgehen).

B. Was bedeuten denn solch ominöse Begriffe wie …
RSS?
Trackback?
Pingback?
Blog vs. Online Journal?
TagCloud?
Kategorien vs. Tagging?
Blogroll?
Blogparade/Blogcarnival?

C. Welche interessanten Blogs gibt es denn so und wie finde ich die für mich interessanten?
Um Blogs zu finden, die mich interessieren, muss ich erst einmal explizieren, was es denn ist, das mich interessiert. Hier werde ich ein paar Interessensgebiete der Zuhörerinnen abfragen und dann spontan nach Blogs dazu fahnden. Aber… wie finde ich denn jetzt Blogs zu Interessengebieten, die mich vielleicht so was von gar nicht interessieren?
1. Blog-Suche via Google
2. Und doch nicht so ganz sinnfrei: Die Blogroll.

Habt ihr weitere Suchstrategien auf Lager/parat?

Habe ich etwas Grundlegendes, das zum Bloggen zu erzählen obligatorisch ist, vergessen?
Habt Ihr Präsentationen/Schungungsunterlagen/Handouts für mich, von denen ich mich inspirieren lassen könnte?

Es freut sich wie immer königlich über Kommentare

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[to be modified]

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#JamCamp Nachlese


Bildquelle.
[Von der Form]
[Achtung, auch wenn es der Name nahe legt, hat es sich mitnichten um ein BarCamp gehandelt.]

Das JamCamp fand statt im Steigenberger Airport Hotel, der Location, die ich bisher lediglich – beim gelegentlichen Gassigang in der Gegend – nur von außen zu sehen bekommen hatte. Dies nicht nur deshalb, da man gar selten am eigenen Wohnort im Hotel übernachtet, sondern auch, weil ich normalerweise eher die Kategorie “übersichtlich und einfach” bevorzuge.
Gerade deshalb ein außergewöhnliches Erlebnis. Ich trat ein in die Welt, in der sich Business, International, Reiselust und Unterwegs-Frust auf so eigentümliche Weise vermischen und zu einem Steigenberger Airport Hotel Amalgam verschmelzen.

[über den Inhalt]
Tag1. Aufgrund meiner (ersten FH-)Vorlesung gab es für mich nur einen halben davon. Bei der besuchten Hälfte handelte es sich leider um den eher rezeptiven Teil, und so saß ich da also und lauschte, bevor ich – informationsbefüllt und geplättet – gen FH eilte, und andere befüllen durfte.
Positiv zu vermerken: Die ersten beiden Redner waren Rednerinnen. #frauenquote
Soweit ich mich an den Inhalt entsinne waren es in ihrer Art Reden zur Strukturierung des Feldes (Social Media) und “Überzeugungstalks”, gewürzt mit allerlei Zahlenmaterial. Das mögen anscheinend die Business-Menschen. Zahlen, Daten, Faken. Am liebsten mit einem %-Zeichen dahinter.
Zu Tag 2 kann ich Dezidierteres schreiben.

Da gab es zum einen den Niederländervortrag (ich nenn’ den jetzt einfach einmal so). Der mir die Niederlande so richtig sympathisch gemacht hat. Anscheinend handelt es sich bei den Niederländern um ein gar “internetverseuchtes” Völkchen, bei denen man beim Einchecken in eine Heineken-Bar sein erstes Bier umsonst herübergereicht bekommt und wo man auf Fragen schneller eine Antwort über Twitter als die Hotline erhält.
Der vorgestellte Rest war dann nicht so in meinem Sinne. Ein technisches Tool, das – da die Call-Centre-Agents nur 3 Std. pro Tag für SoMe abgestellt werden – Twitter-Accounts nach deren potentiellem Impact ordnet, um den Agents eine Richtlinie vorzugeben, in welcher Reihenfolge Twitter-Anfragen bearbeitet werden sollen (die unteren fallen dann aus Zeitnot unter den Tisch). Kritikpunkte von mir
a) Zweifel an der Aussagekraft eines “technischen” Tools für “social” (mein Hinweis darauf, dass die Bewertung ein Agent selbst innerhalb von 5 bis 7 Minuten pro Account vornehmen könnte, indem er sich die jeweiligen Accounts nach bestimmten Kriterien näher anschaut wurde im Grunde mit dauert zu lange beantwortet).
b) Kritik am System: Call Centre Jobs werden damit nicht gerade attraktiver. Trennung zwischen wir entwickeln das Tool und verdienen das große Geld, die Manpower wird geknechtet und kriegt den Rest.

Ähnliches mit dem Social Media in der Automobilbranche-Vortrag (auch wieder von mir generierter Titel). Der Vortragende von KPMG stellt eine mit der Uni Sankt Gallen erstellte Studien vor, auf die ich mich wegen der Zwischenfragen an das Publikum (die mir die Nägel hochrollen ließ) gar nicht richtig einlassen konnte.
Fragen beispielhaft: Sollte man überhaupt SoMe Plattformen für MA am Arbeitsplatz zugänglich machen? (Wie soll ich sonst arbeiten?? Ist meinem Arbeitgeber überhaupt klar, ein wie großer Anteil meines Wissens aus meinem Netzwerk kommt?) oder Sollte man andere als dazu autorisierte MAs auf SoMe Kanälen für das Unternehmen sprechen lassen? (Wie sonst können die dafür kompetenten MAs schnell auf Anfragen/Statements reagieren, wenn ihnen solche unterkommen???).

Den Vortrag zu Arbeit 2.0 habe ich dann leider leider verpasst, musste draußen im Open Space was Dringendes für meine Arbeit erledigen.

Der Günter-Dueck-Vortrag. DAS Highlight. Echt. Er sowie die sonst getroffenen Menschen haben mich sogar dafür entschädigt, dass es sich beim JamCamp nicht wie erwartet um ein BarCamp gehandelt hat.

[zu den Menschen]
Da gab es intuitiv von dreierlei Sorte: Tomaten-Tütensuppen-Rezepte-Vorsteller, Tomaten-Tütensuppen-Rezepte-Produzierer und experimentelle Tomatensuppen-Kocher. (O.k., das ist jetzt eine Zumutung an euch. Erklärungslink folgt). Drei Kocher kennengelernt und gemocht.

Ergo: Doch gar keine so schlechte Ausbeute. ;)

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