Archiv der Kategorie: E-Learning

#mmc13 – meine Ziele – mein Zeitbudget – meine Zukunftsplanung


DekoEllen hat es getan. Marc hat es getan. Horst und Heinz haben es getan. Und Jutta auch. Sie haben sich alle mit ihren Zielen, ihrer Teilnahme am #mmc13 auseinandergesetzt. Und dies jeweils auf so unterschiedliche Art und Weise, dass es eigentlich eine Schande ist, sie so schnöde und unkommentiert aneinanderzureihen.

Grund ist, mich dahin zu bringen, es auch zu tun.

Der Blick in die Glaskugel

Jedoch sobald ich aufgefordert bin, wie hier vom letzten #mmc13 Blog-Post, meine Ziele für die Zukunft offen zu legen, möglichst noch mit dem angemessenen Zeitbudget zu verknüpfen, fühle ich mich, als solle ich den Blick in die Glaskugel werfen. Meine grundlegende und immer wieder gemachte Erfahrung, dass ich eben nicht alles in der Hand habe, dass öfter als manchmal alles doch anders kommt als geplant und gedacht halten mich – viel zu oft – gleich ganz vom Planen ab.

So denke, fühle und fürchte ich auch heute. Der #mmc13 bringt mich dazu, diese Einstellung einmal mehr und wieder zu hinterfragen. Zu überprüfen. Dies und das anders zu machen. Ich wage heute also meine Ziele offen zu legen, mein (eingeplantes) Zeitbudget dafür, einen Blick in die ganz nahe Zukunft.

(Und um damit eine Dokumentation zu schaffen, die ich zu späterem Zeitpunkt wieder heranziehen kann, um die Richtigkeit meines Vorurteils im Nachhinein zu belegen. ;) )

Meine Ziele im Rahmen des #mmc13.

Zunächst einmal will ich eine gute Mitveranstalterin sein. Ganz unabhängig von meiner Rolle als auch Lernende. Und das heisst ohnehin

  • Bei ALLEN Live-Events dabei sein.
  • Den Eröffnungspost für Woche 2 fabrizieren, und auch den für Woche 4.
  • Ab und an die Teilnehmerliste zu aktualisieren und auch sonst wenn (organisatorische) Fragen aufpoppen möglichst zeitnah Frage und Antwort stehen können.

Mein Zeitbudget für den #mmc13

Mein Zeitbudget für den #mmc13 ist damit – durch die mir selbst auferlegte Pflicht – schon (fast) ausgeschöpft. (Ich habe dafür 15 Stunden neben meiner sonstigen Arbeitsverpflichtung von 40 Stunden eingerechnet. Und ich halte das für realistisch.) 2 Stunden habe ich aber noch in petto. Die ich hier auf der Lernspielwiese als #mmc13 Lernerin – und eben nicht als (Mit-)Organisatorin verbringen möchte. Was ich damit vorhabe?

Meine kurzfristige Zukunft als #mmc13 Lernerin

Ich werde die 2 Stunden nach dem Lern-Lust-Prinzip verbringen. Ich werde einfach wild darauf eingehen, was mich spontan an euren Beiträgen anspricht, irritiert, nachdenklich macht.

Ich werde die zwei Stunden total unvernünftig sein. Und denke, das könnte ganz schön lehrreich sein. ;)

Eure m

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Antworten finden via #mmc13


FragezeichenBildquelle.

Letzte Woche formulierte auf Education Dive “8 questions MOOCs face in 2013″, davon ausgehend, dass das kommende Jahr entscheidend für die Zukunft dieses Lern-Lehr-Formats werden wird: “While MOOCs are already being touted as the solution to age-old problems in education, they have yet to solve seemingly simple problems, such as producing a sustainable business model and evaluating student performance in a meaningful way.” (ebd.)

Wir wollen Euch seine 8 Fragen hier auf deutsch – und mit unseren eigenen Kommentaren versehen – präsentieren, als Anregung und nicht als Vorwegnahme unserer gemeinsamen Suche nach Antworten im Rahmen des #MMC13. (Vielen Dank auf diesem Wege auch an Ellen Trude, die uns auf Twitter (@e_trude) auf den Artikel aufmerksam gemacht hatte.)

Die 8 Fragen an MOOCs von Davide Savenije

….. Weiterlesen? …… DANN BITTE HIER ENTLANG!

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#DNLE – (M)Ein erster Eindruck vom Stanford MOOC


Die Dörte ist schuld!

Just am Freitag Morgen hatte sie mir angetragen, mich noch flugs als Teilnehmerin des #DNLE einzutragen. Was ich auch artig tat. Und geschehen war’s, um meinen freien Freitag-Abend.

#DNLE – Um was geht’s?

Der Hashtag #DNLE steht für “Designing a New Learning Environment” und ist ein kostenloses Online-Angebot der Standford University in xMOOC-Format. Ein xMOOC ist das Gegenstück zu einem cMOOC, beides MOOCs, aber jeweils eben der anderen Art. Wie anders erklärt kein weniger als George Siemens in der slideshare-Präse im Folgenden:
In meinen Worten? xMOOCs haben eine feste Stuktur, einen Plan, wie die meisten Veranstaltungen an einer Uni eben haben. Es besteht ein eher hierarchisches Verhältnis zwischen Lehrendem und Lerner, das Forum (meist abgeschieden vom sonstigen Internet zumindest duch eine zwangsweise Anmeldung, ein Passwort o.ä.) ist der Ort des Austausches. Leistungen die erbracht werden, werden irgendwie von irgendjemandem bewertet und beurteilt, bestenfalls von den Peers. Beim cMOOC (das c steht für konnektivistisch ;) ) fungiert die jeweile MOOC-Webseite lediglich als Startpunkt alles Weiteren, die Lernenden sind die wahren Experten, Inhalte werden nicht – wie beim xMOOC – im Forum/Personal Journal generiert, sondern vielmehr vorwiegend in den virtuellen Heimatorten der Teilgeber, was nicht selten einfach deren Blogs sind. Der Erfolg der Teilnahme am jeweiligen MOOC, der liegt in der Hand der Teilnehmerin. I.d.R. gibt’s also keine Teilnehmezertifikate, obwohl mit Badges und Ähnlichem experimentiert wird. Soweit die Unterschiede. Oder zumindest die konstruierten Unterschiede.
Der MOOC an dem ich hier also teilnehme ist der xMOOC-Art.

Was tue ich (mir) da (an) – und warum?

xMOOC bedeutet, hier in konkret, “4 written reflections, 2 individual assignments, and a Final Team Project evaluated by peers”. Wer’s genauer wissen will, kann ja mal in die Kursübersicht (pdf) reinschauen. Den kleinen Text zur Selbstvorstellung habe ich schon – sowohl in mein “Personal Journal” (über das Profil zu finden und so eine Art Sammelbüchse für die Einzelleistungen) als auch ins entsprechende Forum. Nun ja, eben ein xMOOC, da sollen die Einzelleistungen hinterher, so man eine Teilnahmebestätigung haben will, eben flugs gecheckt werden können (Effizienz).

Die nächste Einzelaufgabe steht schon an, zu erledigen bis zum 28. Oktober, eine Minute vor Mitternacht, nicht unsere, sondern Pacific Standard Time. Bei zu spätem Einreichen – keine Gnade und keine Diskussion – keine Teilnahmebestätigung. Aber was halte ich mich schon wieder mit dem Formalen auf, hier die (inhaltliche) Aufgabe:

Find three interesting learning environments or education technologies, explain 3 positive aspects and 3 negative aspects for each (500-800 words total), and share with peers.

Antun und näher anschauen tue ich mir das ganze auf jeden Fall einmal aus dem Grund, dass es sich dabei eben um eine MOOC-Mutation handelt, die einen MOOC “unifähig” machen soll. Also Abläufen, Vorstellungen, der Philosophie einer bestimmten Institution kompatibel. Weil man an diesem MOOC m.E. sehr gut ersehen kann, was von einem MOOC bleibt, so er von einer Institution ins Repertoire aufgenommen wird – und ob die Art des Lernens, verglichen mit Modul-Abschließen, einen Unterschied macht.

Und was ist mit meinem Englisch?

Erstaunlicherweise sowas von gar kein Problem. Wahrscheinlich deshalb, weil akademisches Schreiben (und insbesondere auch solches, wie ein Kursüberblick) so hervorsehbar ist. Ebenso die eine kleine Diskussion, die ich bisher zu LMS oder nicht LMS mit LMS-Lovern im Forum geführt habe. Die Argumente (beider Seiten) sind mir so bekannt (hervorsehbar), dass sie im Grunde nur Variationen von hundert Mal Gelesenem darstellen. Ergo: Mit (fachlichem) Englisch gar kein Problem… höchsten die andern haben eines mit meinem. ;)

Ihr werdet noch einen kleinen Geschmack davon bekommen, so ich mein erstes Assignment auch hier im Blog poste.

Ist der nicht zu “massive”?

“Massive” ist der MOOC allerdings schon. Gerade im Moment (Sonntag Morgen) befinden sich alleine im Vorstellungsforum (in dem nicht mehr viel geht, die TNs beschäftigen sich mit der Teambildung und ihrem ersten Assignment) 1314 Threads mit schlappen 3376 Beiträgen. Was mich persönlich aber nicht schockt. Ich nutze die Suchfunktion nach Begriffen, die mich interessieren, ich kann unter den TNs nach Heimatorten filtern, … und manchmal stöbere ich auch ganz sinnfrei durchs Forum, und klicke hie und da mal drauf, was mich halt spontan so anspricht. Alles wie im Internet gewohnt.

Apropos Internet. Ich geh dann mal “Learning Environments” dort suchen, sonst wird das nix, mit meinem Assignment.

Es grüßt von dort

Eure mons7

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Die Schönheit von Leere vs. aus dem Vollen schöpfen


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Heute auf der Lernspielwiese mal nichts von Lehre, sondern von der Schönheite der Leere.

Zum Anlass

Gestern auf Arbeit hat sich in einer Runde von Fachexperten (qua Amt und in Sachen eLearning) ein Graben aufgetan. Auf beiden Seiten desselben formierten sich die Pädagogen/Didaktiker und Erziehungswissenschaftler zum Thema, beriefen sich zur Begründung ihrer jeweiligen Position auf jeweils subjektive Erfahrungen mit “Usern” sowie auf theoretisch didaktische Überlegungen.

Zum Hintergrund

Unser Moodle (in unserer Institution) soll 2.0 werden.  Solch ein “Versionssprung” bedarf aber offensichtlich umfangreicher Vorüberlegungen und der einen und anderen Entscheidung. Außerdem solle ich mich schon einmal warm anziehen, will meinen ein “dickes Fell” anlegen (passend zur Jahreszeit ;) ) und mich auf erregte Anfragen irritierter Anwender und Anwenderinnen gefasst machen. Am besten schon einmal die Top 10 der antizipierten Fragestellungen als FAQ vorformulieren. Mit vielen bunten Bildern (Screenshots) ganrniert und in beschwichtigend formulierten Wendungen.

Lager

Aber zum Punkt. Zur Debatte stand nun gestern die Frage, welche “Standardansicht”/”Standardeinstellung” dem User zur Verfügung gestellt werden solle, so er oder sie sich erstmals einen Kurs anlegt. Welche …. in WordPress nennte man das wohl “Widgets” sollten zur Verfügung stehen? Und genau bei jener Fragestellung … tat sich besagter Graben auf.

Das Lager der Leere

Vorstellung:

(Dem zugegebenerweise ich selbst mich zugehörig fühle.) Der Kursraum ist so schlicht und leer wie möglich gehalten, lediglich jene Features sind eingeblendet, die 90% aller (unserer) Moodle-Nutzer nutzen (und das sind in der Tat so gut wie keine). Allerdings gibt es die Möglichkeit sich durch nur wenige Klicks alle Funktionen einzublenden.

Begründung:

Warum 90% unserer Nutzer mit Funktionen belasten, die sie ohnehin nicht nutzen (wollen)? Der kleine Rest kennt sich ohnehin besser aus als der ganze Rest und klickt ein bisschen herum, bis er die jeweils gewünschte Funktion findet bzw. kennt die Stellen bei uns, bei denen man flugs nachhaken kann, welchen Klicks es bedarf.

Das Lager derjenigen, die aus dem Vollen schöpfen wollen

Vorstellung:

Möglichst alle, zumindest viele Funktionen sollen von vornherein eingeblendet sein und zur Verfügung stehen. Wer irgendwelche Funktionen nicht braucht/nicht sehen will, kann sie sich ja selbst ausblenden.

Begründung:

Dieses Vorgehen macht beständig deutlich, dass Moodle noch viel mehr kann. Ist alles beständig eingeblendet kommt der eine oder andere Nutzer vielleicht doch einmal auf die Idee, die eine oder andere Funktion – einfach aus Zufall oder einer Laune heraus – auszuprobieren.

Warum ich das schreibe und was ich jetzt von euch will

Ich will eure Meinung und Erfahrung, meinetwegen auch eine Veröffentlichung zum Thema. Natürlich nicht um mich zu überzeugen ins andere Lager zu wechseln, sondern natürlich um meine Position zu stärken.

Gebt mir (Argumentations-)Pulver! Jetzt!  #followerpower

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Vorgedanken zur #rp12 zu OpenScience; hier: Lehre – öffentlich –


Ich habe ja, so habt ihr sicherlich schon über die verschiedenen von mir “bespielten” Kanäle mitbekommen (weil ich SO stolz drauf bin) das Glück, Teil einer Session auf der re:publica sein zu dürfen, und zwar der zum Thema Open Science: Raus aus dem Elfenbeinturm! Forschung und Lehre zum Mitmachen (Track: re:learn). Die anderen “Mitspieler” sind Oliver Tacke – der Organisator des Ganzen, dann Matthias Fromm und last but not least der von mir hochgeschätzte Volkmar Langer. Matthias hat sich hier schon einmal Gedanken zu seiner Position gemacht, Oliver dort und Volkmar da, dem möchte ich nun in Bezug auf die meinige, hier insbesondere bezogen auf die Lehre, nachkommen.

Da ich für meinen Input ca. 10 Minuten zur Verfügung haben werde, muss ich mich kurz fassen und zügig auf den Punkt kommen. Was gibt es von meiner Seite aus zu sagen, über Lehre – öffentlich?

[Exkurs: Zur Begriffsverwendung/Begriffsdefinition wird es nochmals einen eigenen Post geben (müssen). Denn "open science" ist mehr als "öffentliche Lehre", dieser Aspekt des Ganzen ist jedoch jener, auf den ich mit meinem Input abzielen werde. ]

TEIL 1: Der derzeitige Inbegriff von öffentlicher Lehre für mich: der MOOC

Hm. Interessant wäre vorab zu wissen, wer alles weiss, was ein MOOC ist, von den Zuhörern/Zuhörerinnen und späteren Mitdiskutanten. Am liebste würde ich allen schon einmal vorab, die es nicht wissen, folgendes YouTube-Filmchen als Hausaufgabe aufgeben. (Ihr seht schon, an mir ist doch eine dieser verhärmten Lehrerinnen verloren gegangen ;) ).

Ein was? Ein MOOC? Das ultimative Erklär-Video

[OoU]

Alternativ in kurz und knapp von mir beschrieben

  • MOOC => Massive Open Online Course
  • kostet nix, frei zugänglich, online
  • Angebot des Veranstalters: Oberthema, Ablaufplan/Taktung, Inhaltsinput (Online Ressourcen), (teilw.) “technische Infrastruktur”
  • Aufgabe der Teilnehmer: Beziehungsaufbau, Weiterverarbeitung des Inputs und dadurch Generierung und Mitaufbau eines sozialen Lernraumes (Inhalte & Beziehung) oder frei nach Downes & Siemens bezogen auf das Tun: ORIENTIEREN -> ORDNEN -> BEITRAGEN -> TEILEN.

Zu theoretisch? …. Dann hier an einem konkreten Beispiel, dem #opco11.

Der #opco11 als ein Bespiel für einen MOOC

  • Veranstalter -> Uni Frankfurt (studium digitale) und weiterbildungsblog.de
  • Angebote des Veranstalters
    • Agenda
    • Inhaltsinput, siehe z.B. Lektürevorschläge für die Woche 2 hier
    • Online-Sessions (mittwochs) (via AdobeConnect), beispielhaft ebenso für die Woche 2 unter dem Punkt Online-Event
    • Montägliche Einstimmungs aufs Wochenthema via Blog-Post
    • Aggregation von entsprechend getaggten Blogbeiträgen und entsprechend getaggten Tweets, beispielhaft zu sehen hier
    • Freitäglicher Newsletter
  • Beipielhafte Aktivitäten der Teilnehmer hier (z.B. Twibbon, Etherpads, Tricider, Audioboo, Wiki,…)
  • Beispiele für sonstige Folgen und Nebenwirkungen: Freundschaften und Jobs.

TEIL 2: Blend: Der MOOC in der Wissenschaft (hier: der Lehre) am Beispiel des #ocwl11

Beim #ocwl11 handelt es sich nun um den Versuch eines Blending von MOOC und Universitätsseminar. Die gleichsam geniale Idee, die m.E. wesentlich zum Funktionieren beigetragen hat, war das Einführen der Rolle der “Paten”.

TEIL 3: Probleme? Nein. Aber Herausforderungen; oder auf wissenschaftlich: Antagonismen

Die Adaption eines MOOCs in das institutionelle Umfeld Universität war – gelinde gesprochen eine Herausforderung. Diese haben Johannes, Volkmar und ich in einem englischen Beitrag reflektiert; dieser befindet sich jedoch noch im Reviewverfahren, ich werde die URL jedoch sobald verfügbar an dieser Stelle nachreichen. Hier schon einmal vorab die fünf Antagonismen, die es im Laufe des Blends auszugleichen galt, in Englisch, wie der Originaltext.

  1. self-regulated vs. scripted learning
  2. creative chaos vs. need for structure
  3. established community of practice vs. time-limited learning group
  4. supposed digital natives vs. residents
  5. offline vs. online

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Edu-Sphäre trifft Blogo-Sphäre?


Bildquelle.

[für euch gelesen und kommentiert.]

Panke, S., Gaiser, B., & Maaß, S. (2012). Wenn Edusphäre und Blogosphäre sich treffen. Weblogs an Hochschulen zwischen Zitationskartell und Diskursrevolte. MedienPädagogik. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung, Themenheft Nr. 21: Partizipationschancen im Kulturraum Internet nutzen und gestalten – Das Beispiel Web 2.0. Abrufbar hier.

Zu mir hereingespült wurde der Artikel im Übrigen – Ehre wem Ehre gebührt – vom @jrobes mit diesem Tweet.

Um was geht’s?
Das Autorinnen-Trio hat anscheinend noch (viel) mehr vor, denn es soll sich bei den in der Veröffentlichung vorgestellten Ergebnissen nämlich zunächst um eine “Kartografie der Edublogosphäre” (S. 7) handeln. In diesem Rahmen soll (als Teil-/Unterfrage) auch herausgefunden werden, wie durchlässig die Szene ist, ob also auch Neulinge eine Chance haben, von der Community wahrgenommen und in diese aufgenommen zu werden. (ebd.) *spannend*

Zum Vorgehen
Dazu wurde im Netz recherchiert, E-Mail-Befragungen gestartet, Blog-Rolls ausgewertet und Skype-Interviews geführt.

Interessante Ergebnisse
Zunächst fand ich die Ergebnisse gar nicht sooo interessant. Aber wahrscheinlich sind sie genau deswegen um so stimmiger, da ich – gleichsam als Betroffene denke – “ja, ist doch eh’ klar, oder?” Wirken die Ergebnisse auf euch ebenso stimmig?
Bei der (subjektiven) Auswahl der Ergebnisse konzentriere ich mich auf jene zu Weblogs über Bildungsthemen (s. unter 1.), da ich Weblogs von E-Learning-Zentren meist als sterbenslangweilig empfinde (da diese auf mich immer so “reingewaschen von Persönlichkeit/entsubjektiviert” wirken) (Achtung: e-teaching.org halte ich dagegen, wahrscheinlich weil Nachrichten aus vielen Hochschulen aggregiert? für durchaus sehr interessant) und ich Blogfarm-Weblogs nicht wirklich rezipiere.

1. Was sind denn Edu-Blogs eigentlich?
Unter den Begriff Edu-Blogs werden im Artikel

  • Blogs in Lehr-Lern-Settings
  • Weblogs über Bildungsthemen (also wie meines) sowie
  • Blogs von Bildungseinrichtungen subsumiert. (S. 7)
2. Mit wem reden wir da eigentlich?
Wenn ich hier so tippe führe ich ja im Grunde ein kleines Selbstgespräch. Ich sinniere vor mich hin, bringe Eindrücke und Gedanken zu einem Thema nicht immer auf den Punkt, mäandere herum. Ich tue es also für mich. Das Paradoxon: Ohne euch würde ich es nicht tun. Also was jetzt? Für mich oder für euch? (Das klärt Artikel Unterabschnitt 4.1.)
 
3. Deutsch schreiben, Englisch lesen
Ja. Das habe ich mir auch schon öfters gedacht. Warum nicht doch einmal etwas auf Englisch – z.B. zum #change11 - beitragen. Ich verfolge sporadisch Blogs und Diskussionen auf Englisch, aber dazu beitragen? Man versteht schon teilweise meine deutschen Wortspielchen nicht (wahrscheinlich weil sie teilweise schlecht sind), und mich dann auch noch (mit gewissem Sprachwitz) auf Englisch verständlich machen? Ne ne, da bleibe ich doch lieber internationaler und interkultureller Lurker. ;) (Mehr dazu Unterabschnitt 4.zwo)
 
4. Ist das jetzt Wissenschaft?
Blogtexten und wissenschaftlich schreiben ist in bestimmten Aspekten was anderes. Aber dazu wollte/sollte ich wohl einen eigenen Blogbeitrag schreiben. Was aber wohl Fakt, dass Blogschreiben Wissen schafft. Im Artikel wird das mit “Mut zur Unfertigkeit” in Unterabschnitt 4.3 besprochen. Versprochen.
 
5. Da ist doch noch mehr dahinter!
Das sage ich doch immer. Man sieht von Außen einen Blog-Beitrag und drei vier läppische (zwar gute aber wenige) Kommentare. (Siehe dazu 4.4) Was man aber nicht sieht, sind die E-Mails, die Anrufe, die persönliche Ansprache…. und was auch immer in Zusammenhang damit… aber da brauch ich mir auch nicht viel mehr Gedanken drum machen, das deckt nämlich irgendwann alles @LuciLucius mit ihrer zukünftigen Doktorarbeit auf. Auf auf.
 
6. Das eigene Blog als “Revier”
Da habe ich jetzt gerade nicht die entsprechende Stelle parat, aber erinnere mich an die Aussage, dass kritische Kommentare lieber nicht als solche gepostet werden würden, wohl weil das eigene Blog eine Art Revier darstelle. Dem stimme ich jetzt nicht so ohne Weiteres (wie Obigem) zu, dies deshalb, weil ich auch i.d.R. längere Antworten als Postings im eigenen Blog verfasse, dies aber mitnichten aus dem Grund, dass ich die Auseinandersetzung nicht im anderen Blog austragen mögen würde, sondern vielmehr weil mein Blog mein perönliches Sammelsurium an “Leistungsnachweisen” beinhaltet… und die möchte ich natürlich dann dort auch gleich ablegen…

…. oder seht ihr Anderen das anders?

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Nein! Diese Pizza ess’ ich nicht!


Ja. Ich halte mich ja für eine (ziemlich) aufgeschlossene Person, (zumindest) wenn es um technischen Neuerungen, noch ein neues Social Network, oder die nächste Ankündigung der letztendlichen Killer-App geht.

Gestern jedoch bin ich – schneller als gedacht – an (m)eine Grenze gestoßen. Just am Frankfurter Bahnhof leuchtet mir rot ein *Pizza-Back-Automat* entgegen. Neugierig irritiert bleibe ich erst stehen, um mich dann zu entschließen, ein Foto zu schießen.

“Nein. Diese Pizza ess ich nicht. Denk’ ich bei mir.”

Drei U-Bahn-Stationen gen Heimat weiter, sinne ich immer noch über Sinn und Unsinn eines solche Automaten und darüber, warum genau an dieser Stelle. Die Frage beschäftigt mich so sehr, dass ich sogar noch das Foto darüber twittere. Es entspinnt sich der eine und andere kleine Dialog darum, leider kann ich keinen meiner Dialogpartner zum vor- und verkosten überreden (um mir danach darüber zu berichten).

Aber halt. Diese Situation kommt mir mehr als vertraut vor. Allerdings bin ich dabei in einer anderen Rolle. Nicht derjenigen der ungläubig großäugig davor Stehenden, sondern der die Vorzüge des Automaten… Anpreisenden.

Der Automat
Und der Automat ist in diesem Fall ein Programm. Ein LMS, nicht mehr das Neueste und auf dem neuesten Stand, aber solide und brauchbar. Und für dieses bin ich bei uns an der FH zuständig. Und in diesem Zusammenhang habe ich es grob gesprochen mit drei Gruppen von Lehrenden zu tun: Den Hard-Core-Usern, den Gelegenheitsnutzern, … und den Nicht-Nutzern. Letzteren stelle ich das LMS auf Anfrage oder Eigeninitiative meinerseits vor, mit oftmals genau jener oben von mir beschriebenen Reaktion bei meiner ersten Begegnung mit dem Pizzaautomaten. Ungläubiges Schauen, erstauntes Raunen. ”Ein Programm zum Lehren/Lernen? An einer Präsenzhochschule?”

Der Unterschied
Der Vergleich, so mag man sich schon denken, hinkt jedoch. Und zwar in Bezug auf das LMS verglichen mit dem Backautomaten. Während der Backautomat nur auf der Empfängerseite eines menschlichen Wesens bedarf, bedarf das LMS eines menschlichen Wesens, um überhaupt funktionsfähig zu werden. (Was man dem LMS “von außen” und ohne es selbst mal erfahren zu haben nicht unbedingt unmittelbar ansieht.)

Gleichsam als sitze der Pizzabäcker in der roten Kiste, schiebe darin den frisch belegten Teig in das integrierte Steinofen-Segment, um es gerade zur rechten Zeit dort wieder herauszuholen und gleich darauf durch den dafür vorgesehenen Schlitz zu schieben.

Die Schlussfolgerung
Kann es sein, dass die Vorgehensweise das/ein Tool vorzustellen, und das ohne umfassende Vorstellung davon, wie der/die Lehrende lehrt und welches die didaktischen Fragen und Überlegungen sind, an denen er/sie sich gerade abarbeitet, ohne sich einmal die eine oder andere Veranstaltung vorab angesehen zu haben, genau DAS beim Betrachter auslösen muss, nämlich den Gedanken “Dieses LMS nutz’ ich nicht!” ?.

Ergo und Note to myself:
Verzichte darauf, vom Tool aus( vorzu-)zugehen, sonst Backautomat!

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Zur Debatte um offene vs. geschlossene Lernräume – und alles mögliche dazwischen


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Um was geht’s? 
Ein Thema (oder schon fast eine Mission), das (die) mir (herrührend aus meiner eigenen Lernbiographie) am Herzen liegt, ist die Öffnung geschlossener Lernräume – z.B. an der Hochschule. Ein geschlossener Lernraum ist z.B. der Seminarraum oder (aufgrund der pot. Masse der Anwesenden) schon als offener daherkommende Vorlesungssaal, aufs virtuelle übertragen der virtuelle Klassenraum im Learning Management System. Am anderen Ende des Kontinuums ist dann wohl ein MOOC wie der #opco11 zu verorten. Und dann gibt’s noch allerhand dazwischen.

Positionierung(en) und vorgebrachte Argumente
Alle, die mich gelegentlich lesen oder es mit mir persönlich zu tun bekommen haben, werden meine (eher) radikale Einstellung zum Thema schon vernommen haben. LMS abschaffen. Hochschule öffnen. Und zwar schnell. Also etwas entgegengesetzt der Praxis an meiner Institution, nur diejenigen Studierenden und am besten noch nur für die Zeit ins virtuelle Klassenzimmer einzulassen, die auch dann und dahinein “gehören”, in das mit einem Passwort ”beschützte” LMS, den Kurs dann noch mit einem Schlüssel geschützt, manchmal auch noch befüllt mit passwortgeschützten PDF-Dokumenten.

Beide Seiten bringen Argumente vor, die ich hier sammeln und nach und nach um Quellen ergänzen möchte.

Argumente

PRO geschlossene Lernräume CONTRA offene
Pg - Fehler machen dürfen, ohne dass potentielle Arbeitgeber potentiell mit- und/oder nachlesen können.
Pg/Co – Datenschutz! (s. mehr unten)
Pg/Co – Urheberrecht! (s. mehr unten)

PRO offene Lernräume CONTRA geschlossene
Cg – Lernerleistungen weder weiter-/wieder verwertbar noch relevant.
Cg – Lerngruppen zu klein und gemeinsame Zeit zu kurz, als dass eine FachCommunity entstehen könnte.
Po – Potentielle Kontakte mit bereits bestehenden Mitgliedern einer FachCommunity
Po – Einübung unüblicher Textsorten (inhaltliche und formale Anforderungen)

Anmerkungen zu den (derzeitigen) Rahmenbedingungen – Urheberrecht und Datenschutz
Bildungsinstitutionen zeigen wenig Aktivität in Richtung auf Öffnung. Die Mehrzahl der Lehrenden ebensowenig. Was auch verständlich ist, angesichts von den derzeitig bestehenden Regelungen zum Urheberrecht und Datenschutz (wie ich kürzlich auf jener hier erwähnten Veranstaltung erfahren durfte).

Anmerkungen zum Urheberrecht
Beim Urheberrecht handelt es sich um eine Art Vermittlungsversuch zwischen dem Interesse an freiem Informationszugang auf der einen Seite und dem Interesse am Schutz des (eigenen) geistigen Eigentums auf der anderen. Deshalb darf ich bei meiner eigenen geistigen Leistung (wie z.B. bei diesem Blog-Eintrag, so er eine geistige Leistung wird) bestimmen, wie ihr den verwenden dürft (was ich ja auch über die Creative Commons-Lizenz getan habe). Ohne eine solche darf ich bestimmte geschützte Werke aber trotzdem und ohne Zustimmung desjenigen mit dem Urheberrecht ntutzen, und zwar legal. So z.B. für den eigenen wissenschaftlichen Gebrauch (sozusagen den “Eigenbedarf” ;) ) (gem. § 53 Abs. 2 Nr. 1 UrhG), ich darf in Maßen zitieren (gem. § 51 UrhG) und dann gibt es ja noch gemeifreie Werke wie z.B. Open Content oder eben entsprechend Creative Commons lizenziertes Material.

Jetzt werden in der Hochschule allerdings nicht nur selbst Geschriebenes (und mit Zitaten versehen) auf eLearning-Plattformen geteilt, sondern eben auch Teile von Büchern als pdf-Dateien hochgeladen. (Früher ging unsereins in die Bibliothek, heute wird’s bequem zur Verfügung gestellt). Das dürfen die Lehrenden ja auch, allerdings nur unter der Bedingung,

dass das so zur Verfügung gestellte Material passwortgeschützt ist
UND
nur für Teilnehmer genau dieser Unterrichtsveranstaltung
UND
unter der Maßgabe, dass die TNs sich verpflichten, die Passwörter nicht an andere weiterzureichen UND
das Material muss direkt zur inhaltlichen Verdeutlichung benutzt werden, also nicht ”nur” didaktisch geboten. (Alles in meinen eigenen Worten ausgedrückt, daher wahrscheinlich juristisch ungenau).
ERGO: DIE AUSNAHMEREGELUNG (zur Veranschaulichung im Unterricht gem. § 53 a Abs. 1 Nr. 1 UrhG) LÄSST- sobald man in der Art der Ausnahme Material einsetzen will – EINE ÖFFNUNG VON LEHRE NICHT MEHR ZU!

Anmerkungen zum Datenschutz
Genau wie das Urheberrecht soll auch das Datenschutzrecht vermitteln. Vermitteln zwischen dem Interesse, die Kontrolle über die Nutzung von Daten, die die eigene Person beschreiben (personenbezogen) (z.B. ob und welcher Gewerkschaft ich zugehöre, wie ich’s mit der Religion halte, was meinen Gesundheits- und Geisteszustand betrifft). In die Nutzung solcher Daten soll ich also einwilligen müssen (und diese Einwilligung muss die Frage welche Daten und wofür enthalten), so ich die Nutzung zulassen will.
Das andere Interesse ist der Erkenntnisgewinn.
Das Problem, das man nun hat, wenn man Lehre ins Internet hinein öffnen will, ist, dass sich Studierende mit ihren personenbezogenen Daten bei irgendwelchen Diensten anmelden müssen, z.B. WordPress. Und das “müssen” Sie freiwillig tun. Was mache ich nun mit den Studierenden, die das nicht wollen? Und sie im Grunde aufgrund meiner Lehre zwinge, Dinge ins Internet zu stellen (und das Internet vergisst ja nichts), die sie hinterher evtl. wieder rauskriegen wollen würden, was jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit ohnehin unmöglich sein wird? Ich glaube diese beiden Aspekte sind die Problematischen in Zusammenhang mit Öffnung von Lehre, allerdings wurde Datenschutzrecht nur ganz ganz am Rande während der besagten Veranstaltung gestreift. Weiss es jemand besser, der möge mich via Kommentar belehren.

Das System ändern vs. Regelungen didaktisch unterlaufen
Die Rahmenbedingungen (wie z.B. Urheberrecht) lassen sich nun mal nicht (schnell und mal eben) ändern. Ich halte mich also als Lehrende daran. Über Passwörter und Zugangsbeschränkung stelle ich technisch sicher, dass das Urheberrecht eingehalten wird. Und verzichte auf didaktische Experimente im Internet. Bin ich wagemutiger (und eher in Richtung Öffnung auf dem o.g. Kontinuum verortet), versuche ich technisch zu beeinflussen, dass bestimmte Inhalte nicht über Suchmaschinen aufgefunden werden (können).

Der Gedanke, der mich jedoch im Moment nicht mehr loslassen will, ist derjenige, dass ich mich auf dem Kontinuum ziemlich weit in Richtung Öffnung positionieren könnte, und diese Position über didaktische Art und Weise “sichern” kann. Sozusagen die Regeln, wie sie nun einmal bestehen, nicht brechen, sondern didaktisch unterlaufen.

Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie ich das konkret anstellen kann.

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Wie finde ich eigentlich Inhalte, die ich auch verwenden darf?



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[Vorspann - gerne überspringen, wer nur am eigentlichen Thema interessiert.]

Ich leide immer noch unter leichter Schockstarre darüber, was ich heute alles über Urheberrecht und Datenschutz im Zusammenhang mit eLearning gelernt habe. Sobald ich mich davon erholt habe, werde ich noch zusammenfassend darüber bloggen. Versprochen.

In Kurzform und auf (m)eine allgemeine Erkenntnis dazu destilliert:
Es gibt schon einige Regelungen, die sich recht hinderlich aufs Lernen und Lehren (sogar im Generellen, nicht nur bezogen speziell auf eLearning) auswirken, zum anderen gibt es so massive Dunkelzonen, dass Lehrende dem Grunde nach zwei verschiedene Strategien zu fahren scheinen: 1. Auf Nummer sicher gehen und die didaktische Kreativität ganz und gar beerdigen und 2. didaktisch kreativ werden oder bleiben …. und versuchen, sich nicht erwischen zu lassen. Zweiteres ist mir zwar sympathischer, führt aber auch nicht gerade dazu, dass sich Hochschule einer größeren Öffentlichkeit öffnet/öffnen könnte.

[Zum Punkt]

Aber konstruktiv und zu meinem eigentlichen heutigen Anliegen. Mir ist aufgefallen, dass sehr viele Menschen gar nicht wissen, welche Inhalte sie in welchem Rahmen verwenden dürfen. Was ich verstehen kann, da das oft ja auch gar nicht klar ist. DESHALB ist es doch (eigentlich) von Vorteil, von vornherein, anstatt die banale Google-Suche zu verwenden schon so zu suchen/recherchieren, dass mir von vornherein Inhalte angezeigt werden, die ich auch verwenden darf, oder? Dies tue ich (ganz und gar “basic”) bereits, und möchte hiermit meine Suchstrategien einmal vor- und zur Diskussion stellen.

1. Google ja, aber mit der “Erweiterten Suche”
Man geht einfach in die erweiterte Google-Suche und klappt unten “Datum, Nutzungsrechte, Land und mehr” auf. Unter Nutzungsrechte dann diejenige Möglichkeit auswählen, die dem eigenen Verwertungswunsch entspricht.

Weitere Links hat mir dankenswerter Weise unsere @anntheres zur Verfügung gestellt, die ich an dieser Stelle gleich weitergeben möchte.
Google-Tutorial von rheinformat
Zusammenfassung für die Google-Suche von PcEinsteiger
Recherchieren wie die Profis auf wissen.de
Links für die Internet-Recherche des Fb06 der Mainzer Uni
SPRINT

2. Die “Erweiterte Suche” gibt’s i.d.R. auch bei andern Diensten, z.B. #flickr
Wahrscheinlich kennen und nutzen alle zum Bilder anschauen und teilen Flickr. Dort findet man Inhalte, die man (weiter-)verwenden darf dadurch, dass man
a) Frau gehe auf #flickr und klicke einfach einmal auf “Suche”, ohne irgendwas ins Suchfeld einzugeben. b) Frau klicke auf “Advaced Search”. c) Trage oben ihre Suchbegriffe ein, scrolle herunter bis Creative Commons um dort ihr Begehr anzuklicken (ich klicke immer auf alles drei)… und d) erfreue sich und verwende das (Such-)Ergebnis.

….    oder man geht gleich die Abkürzung und klickt einfach hier.

3. Warum nicht mal eine andere Suchmaschine verwenden?
Wenn man auf Twitter zugange ist und ca. 3x täglich (anfänglich), zu Hochzeiten ca. 15x darauf hingewiesen wurde und jetzt gelegentlich immer mal wieder, so kommt einem gar nicht mehr in den Sinn, dass jemand von der Suchmaschine let’s cc nichts mitbekommen haben könnte. Ganz vergessend, dass nicht jedes Lebens informationeller Mittelpunkt in Twitter bestehen kann.

4. Finde nicht (nur die) Inhalte, sondern Menschen/Quellen, die diese Art Inhalte verbreiten, z.B. @cc-your-edu
Und eine solche (unversiegbare) Quelle findet sich (erneut) auf Twitter. Und dazu muss man sich nicht einmal einen Account anlegen. Schlicht und einfach hier drauf klicken… und aus dem Vollen schöpfen.

5. Gib Inhalte frei und Dir wird freigiebig gegeben
Bis hierher ging’s nur ums Nehmen. Es kann allerdings nur genommen werden, wenn es auch Geber gibt. Warum nicht einfach einmal anfangen, so es nichts “Gescheites” Gesuchtes gibt, etwas selbst zu erstellen und freigiebig herzugeben?

6. Auch (an-)fragen kostet nichts
Als sechst und letzt eine kleine Ermutigung. Selbst wenn man mal Inhalte finden sollte auf anderem Wege und bei denen nicht klar ist, wie man die denn verwerte. Fragen kostet nichts. Ist meistens erfreulich. Oder fördert zumindest die Kommunikation. Und das hat selbst und auch unser Referent heute verbraten. Von daher seid ihr GUT damit beraten! :)

[Crowdsourcing]

Diese Strategien und Vorgehensweisen sind ein Anfang. Ihr kennt bestimmt weitere, wie ich euch kenne! Bitte in den Kommentaren her damit!

Eure mons

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#ocwl11 Die Wissensspirale – komplexer als (von mir) gedacht!


Bildquelle.

Oh. Mann. Ich habe die Einheit 4 als Patin ausgewählt, weil mir der Begriff der Wissenspirale so eingängig war.

Dies lag an folgendem Erlebnis inmitten meiner Kindheit.
Wir hatten gerade in Mathe irgendwelche Winkel berechnet. Dreiecke gezeichnet. Uns alle ein Geodreieck kaufen müssen. … und plötzlich, gleichsam aus heiterem Himmel… sprangen wir hinüber in die Algebra, liessen alle Winkelmesserei hinter uns. Ich verstand mal wieder Bahnhof. Was hatte das eine mit dem anderen zu tun? Beides war Mathe, aber wo war die Verbindung? Warum der so unvermittelte Sprung vom einen ins andere? Fragen über Fragen.

Der Referendar räusperte sich. Und äußerte sich dazu folgendermaßen. Das Fachgebiet der Mathematik sei in verschiedene Bereiche eingeteilt, die schon irgendwie zusammen hingen, aber das sei zu komplex für ihn. In der Schule sei der Plan, alle Bereich zu durchlaufen, auf niederem Niveau.  Das Schuljahr drauf fange man wieder mit dem ersten Bereich an, nur ein bisschen schwieriger. Wie eine Wendeltreppe.

Das war das erste Mal, dass jemand mir eine Meta-Information zum Lehrplan/Unterricht zur Verfügung gestellt hatte. Und ich war überglücklich darüber. In diesem Moment entschloss ich mich wahrscheinlich, Erziehungswissenschaften zu studieren, … um meine Schulzeit irgendwie – zwar im Nachhinein, aber immerhin – logisch einordnen zu können.

Ich verliebte mich in das Bild der Treppe, die ich hinaufschreite… und die niemals enden würde. Solange nicht, bis ich im (damals war ich noch durch und durch katholisch) im Himmel angekommen war.

SCHNITT.

So leicht finde ich die Texte jetzt aber ganz und gar nicht zu verstehen, die uns zur Wissensspirale zur Verfügung stehen. Deshalb erklärt mal bitte eurer Patin, ihr aktiven #ocwl11′er,  ob ich mit meinen folgenden Annahmen richtig liege. Die Wissensspirale besteht im Querschnitt aus vier verschiedenen Bereichen, die ich durchschreite und beim nächsten Durchschreiten diese wiederum durchquere, nur eben auf einer Ebene höher.

Diese Bereiche sind (z.B. bezogen auf mein Weblog):

Sozialisierung.
Ich mache einfach mal nach. Andere kommentieren, also kommentiere ich bei Anderen. Sie bloggen, also lege ich mir ein Blog an… und schreibe halt irgend was.

Externalisierung.
Vom irgend was Bloggen komme ich zum Bloggen über das Bloggen. Ich veräußere also mein Wissen, das ich vorher wusste, ohne es zu wissen.

Kombination.
Dazu lese ich ein Fachbuch. Es sagt mir, ich solle doch – so als richtige Bloggerin – mein Blog selber hosten. Gelesen getan. Ich tue mir die Prozedur nach Anleitung an.

Internalisierung.
Ich bin der Blogging-Crack. Werde gefragt, ob ich meiner Freundin ein Blog anlegen kann. Was ich natürlich kann. Ich tue es einfach. Weil ich es kann.

Oder habe ich beim Konzept jetzt irgend etwas grundlegend missverstanden?

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