Schirrmacher, Mitherausgeber der FAZ, hat sein individuelles Gefühl der Überforderung über eines der guten alten Printmedien, das Buch, kundgetan.
Mitnichten ist er einer der ersten, den dieses Gefühl dann und wann überkommt.
Über dieses Gefühl kann und konnte man nachlesen z.B. hier, hier oder hier.
Jedoch ist er der erste, der dieses als gebundene Ausgabe von sich gibt, der erste “Bekanntere” unter den Äußerern desselben und der erste, der es gut vermarktet.
Vermarkten tut er es z.B. hier mit Günter Jauch zusammen:
Günther Jauch und Frank Schirrmacher über das www.
Für die Inhalte seiner Äußerungen hat er jedoch auch harsche Kritik einfahren müssen, zumindest soweit ich dies aus meiner Perspektive, die sich auf Tweets zum Thema und Online-Artikel beschränkt, beurteilen kann.
Hier (nur exemplarisch dafür) z.B. wird er von Psychologe Peter Kruse als Zaungast bezeichnet:
Schirmmacher als Zaungast.
Diese Posititon wird in diesem Artikel von Kreye unterstützt, wo er anmerkt, dass Schirrmacher Tweeds statt Tweets geschrieben hat, was – so schließe ich zuminest daraus – ihn nicht unbedingt zum Insider der Nutzung von bestimmten “Social Media” macht.
Wie dem auch sei. Die breite Masse der Nutzer, die dann und wann vom Gefühl der Informationsüberflutung überschwemmt werden, haben ihre Strategien gefunden, die für sie wohl recht gut funktionieren.
Schirrmacher wird seine persönlichen Strategien auch noch finden.
Und dann wahrscheinlich Band 2 veröffentlichen
.


Ich habe vor Jahren sein Buch “Das Methusalem-Komplott” gelesen und war erschüttert, was da in Bezug auf die Alterspyramide auf uns zukommt. Nach seinen Aussagen in der TV-Diskussion bei Beckmann sehe ich das nun lockerer: Der Mann weiß sich medienwirksam zu verkaufen, mit der Realität hat das aber selten was zu tun.
Gut, dass Du mich vorwarnst… wollte gerade los und mir noch das Buch für’s Wochenende holen… irgendwie schreibe/ rede ich nämlich nicht gerne über Texte, die ich eben noch nicht selbst gelesen habe…
…. soll ich? soll ich nicht?
Ich hab’s getan :/
Als Gegenstück zu Payback empfehle ich von Clay Shirky “Here comes everybody”. Nach dem Motto: Perspektive statt Angstmacherei.
Empfehlung angekommen… und bestellt…
hm… oder hätte ich es nicht doch besser auf meinen Wunschzettel schreiben sollen?
Zu spät
Angelesen… ja… das klingt doch interessant (Kindle macht’s möglich
)….
… noch mehr Empfehlungen?
Dir einen schönen Abend wünscht
Monika
P.S. Netter Kommentar zur oben erwähnten Sendung: http://hackr.de/2009/11/24/beckmann-jauch-schirrmacher